1. Mose 1
Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Die Erde aber war wüst und öde, finster war es über den Wassern. Und der Geist Gottes schwebte über der Wasserfläche. Da sprach Gott:
„Es soll Licht entstehen!“, und es entstand Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Dann trennte er das Licht von der Finsternis. Gott nannte das Licht „Tag“ und die Finsternis „Nacht“. Es wurde Abend und Morgen: der erste Tag.
Dass Gott die Erde geschaffen hat, verstehen wir nur, weil wir Gott vertrauen – und das heißt, es ihm auch zuzutrauen. Die Bibel lässt keinen Zweifel darüber aufkommen, dass der Schöpfergott am Werk war, als die Erde entstand. Das ist jedenfalls die große Glaubensaussage des ersten Kapitels der Bibel. Das steht gegen die damals vorherrschenden Mythologien, die den Anfang im Dunkeln ließen; aber auch gegen das heutige Denkmodell der Evolution. Es gibt einen Anfang der Welt und den hat Gott zu verantworten, denn er hat aus dem Nichts erschaffen. Und auch das weitere Geschehen in der Welt hat sich nicht zufällig entwickelt, sondern war und ist absichtsvolles Handeln Gottes.
Natürlich ist das kein naturwissenschaftlicher Text, der durch Formeln oder Experimente etwas zu belegen versucht. Es ist vielmehr ein Text, der unser Vertrauen in Gott stärkt: als Schöpfer des Himmels und der Erde!
Wer wissen will, wie genau der zeitliche Ablauf der anderen Schöpfungstage vonstattenging, der lese auch noch 1.Mose 1,6-31.
