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Ungewöhnliche Pilger: Sächsische Eichenholzkrippe wird im römischen Pantheon ausgestellt

Die lebensgroße Eichenholz-Krippe des sächsischen Bildhauers Jo Harbort ist von diesem Wochenende an im römischen Pantheon zu sehen.

 Das etwa zehn Tonnen schwere Skulpturen-Ensemble mit Maria, Josef, dem Jesuskind und den drei Heiligen Königen sowie Ochse und Esel wurde durch die Konrad-Adenauer-Stiftung und einen katholischen Nachfahren von Martin Luther nach Rom vermittelt.

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 Die im Besitz der Stadt Zwickau befindlichen Figuren stehen in der Weihnachtszeit gewöhnlich im dortigen Domhof. Gleichzeitig mit der Krippe zeigt Zwickau traditionelles Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge in einer Weihnachtsausstellung im Deutschen Pilgerzentrum am Tiber.

 Der römische Kaiser Hadrian ließ das Pantheon im zweiten Jahrhundert auf dem römischen Marsfeld als Tempel für alle Götter errichten. Die über 1.700 Jahre größte Kuppel der Welt gilt als am besten erhaltenes Bauwerk der Antike. Seit dem 7. Jahrhundert wird es als Kirche genutzt. Die sächsische Krippe bleibt bis zum 2. Februar in unmittelbarer Nachbarschaft der italienischen Königsgräber im Pantheon.

(Quelle: epd)

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