Tag 37

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2. Mose 13

Als der Pharao das Volk schließlich ziehen ließ, führte Gott es nicht durch das Gebiet der Philister, obwohl dies der kürzeste Weg war. Gott sagte sich: „Wenn das Volk merkt, dass ihm ein Kampf bevorsteht, bereut es möglicherweise den Auszug und kehrt nach Ägypten zurück.“ Deshalb ließ er das Volk einen Umweg machen und führte sie durch die Wüste ans Rote Meer. Die Israeliten verließen Ägypten zum Kampf gerüstet. … Der HERR selbst zog vor ihnen her: am Tag in einer Wolkensäule, um ihnen den Weg zu zeigen, und nachts in einer Feuersäule, um ihnen zu leuchten.

So konnten sie bei Tag und bei Nacht wandern.

Die große Rettung ist da: Nach der dramatischen Vorgeschichte machen sich die Israeliten nun auf den Weg Richtung Kanaan. Dieser Bericht gibt wieder einen kleinen Einblick in die Gedanken Gottes. Einerseits schont er die Israeliten und lässt sie nicht auf die Philister treffen, um sie nicht zu demotivieren. Auf der anderen Seite mutet er ihnen aber auch einen längeren Weg zu. Wir hätten in unserem Leben sicher gerne den kurzen Weg und ein gefahrloses Leben. Dies war selbst den Israeliten nicht vergönnt. Das sollte uns aufmerksam dafür machen, mit Selbstmitleid bei unserer alltäglichen Unbill vorsichtig umzugehen.

Immerhin ist der Beistand Gottes den Israeliten stets vor Augen, und zwar durch bemerkenswerte Wolkenformationen. Wie wir später aber sehen werden, wird auch das die letzten Zweifel nicht beseitigen.