5. Mose 31
Danach ließ Mose Josua rufen und sagte vor ganz Israel zu ihm: „Sei stark und mutig! Denn du sollst diese Menschen in das Land führen, das der
HERR ihren Vorfahren mit einem Eid versprochen hat. Du wirst es als Erbe unter ihnen aufteilen. Hab keine Angst und verliere nicht den Mut, denn der HERR selbst wird vor dir hergehen. Er wird bei dir sein. Er wird sich nicht von dir zurückziehen und dich nicht im Stich lassen!“
Wenn in unseren Unternehmen alle Nachfolgeregelungen so abliefen, hätten wir weniger Probleme. Mose erkennt die Zeit seines Rücktritts – er setzt seinen Nachfolger öffentlich ein. Er spricht ihm die Hilfe Gottes zu, ermutigt die übrigen „Mitarbeiter“, fröhlich mit ihm voranzugehen und spricht öffentlich seinem Nachfolger im Namen Gottes Mut zu.
Und wie läuft es oft bei uns ab? Die Nachfolge wird zu spät oder gar nicht geregelt; der alte Chef mischt noch weiter mit; es ist den Mitarbeitern unklar, wer welche Kompetenzen hat; die Mitarbeiter werden kaum einbezogen und der Nachfolger hat demzufolge mit Widerständen von allen Seiten zu rechnen.
Die Bibel ist ein transparentes und klares Buch. Nach der Berufung Josuas bleiben keine Fragen mehr offen. Was für ein Rückhalt, was für eine Freiheit für diesen Mitarbeiter Gottes! Was könnte in unseren Betrieben (und auch in unseren Gemeinden!) alles bewirkt werden, wenn Mitarbeiter einen solchen Einstand und eine solche Rückenstärkung erfahren würden!
