Papst Benedikt XVI. hat die ehemaligen Teilnehmerstaaten des Zweiten Weltkriegs aufgerufen, anhaltende Spannungen zu überwinden.
Bei der Generalaudienz forderte er am Mittwoch im Vatikan anlässlich des Jahrestags des deutschen Überfalls auf Polen am 1. September 1939 einen «Geist der Vergebung, des Friedens und der Versöhnung».
Im Gedächtnis der Völker seien «die menschlichen Tragödien und die Absurditäten des Krieges geblieben», beklagte der 82-Jährige. Das deutsche Kirchenoberhaupt war 1943 im Alter von 16 Jahren als Flakhelfer eingezogen worden.
In Europa sei heute mehr denn je ein «Geist der Gemeinschaft nötig», sagte er vor dem Hintergrund von Spannungen über unterschiedliche Interpretationen zur Schuldfrage insbesondere zwischen Russland und Polen.
(Quelle: epd)
