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Mehrere Events zum Tag der Autobahnkirche

Hunderttausende Menschen besuchen jährlich eine der 48 Autobahnkirchen in Deutschland. Am letzten Sonntag im Juni sollen die „Rastplätze für die Seele“ mit verschiedenen Aktionen gefeiert werden.

In ganz Deutschland besuchen Reisende eine der 48 Autobahnkirchen in Deutschland: Sie zünden eine Kerze an, tragen ihre Gedanken ins „Anliegebuch“ ein oder feiern sogar eine „Truckerhochzeit“ darin. Wer in einer Autobahnkirche Rast gemacht hat, fährt danach gelassener, rücksichtsvoller und sicherer, heißt es in einer Pressemitteilung. Deshalb sollen sie am kommenden Sonntag gefeiert werden.

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Anlässlich des Tags der Autobahnkirchen am 28. Juni 2026 sind bundesweit (Biker-)Gottesdienste (teilweise mit Abendmahl), Andachten und weitere Aktionen geplant. Beispielsweise lädt die Autobahnkirche Gelmeroda (Thüringen) um 15 Uhr zu einem musikalisch-literarischen Diskurs ein: Die Schauspielerin Heike Meyer und die Musikerinnen Katharina Schumann und Simone Kayser begeben sich auf die Spuren der Autorin Mascha Kaléko (1907-1975). Im Eventzentrum Strohofer (Bayern) beginnt oberhalb der Autobahnkirche ein ökumenischer Gottesdienst mit Rockband, geistlichen Kurzimpulsen und Segen. An anderen Orten laden die Kirchen zu Kaffee und Kuchen, Ausstellungen und mehrsprachigen Reise- und Fahrzeugssegnungen ein. Außerdem erhalten Besucherinnen und Besucher kleine Giveaways und kostenlose Verteilbroschüren wie „Gebete und Lieder für unterwegs“.

Parallel veranstaltet die Akademie des Versicherers im Raum der Kirchen (VRK) die Konferenz der Autobahnkirchen in Deutschland ein.

Von den 48 Autobahnkirchen in Deutschland ist der Großteil evangelisch oder ökumenisch – wobei die katholischen Autobahnkirchen eine Minderheit darstellen. Es gibt besondere Vorraussetzungen, die eine Autobahnkirche erfüllen muss: Der Träger muss beispielsweise Mindestöffnungszeiten von 8 bis 20 Uhr täglich gewährleisten sowie die zusätzlichen Kosten für Energie und Reinigung aufbringen. Zudem müssen sie mindestens so groß sein, dass ein ganzer Reisebus in ihnen Platz finden kann. „Rast. Für Leib und Seele“ lautet der Werbe-Slogan für die Kirchen. Sie sehen sich selbst als Gegenpol zum Leben auf der Überholspur. 

Mehr zum Thema:

Autobahnkirchen: Rastplätze für die Seele
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QuelleEKMD, VRK

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