Offenbarung 21
Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der alte Himmel und die alte Erde waren verschwunden. Und auch das Meer war nicht mehr da. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen wie eine schöne Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat. Ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen: „Siehe, die Wohnung Gottes ist nun bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen und sie werden sein Volk sein und Gott selbst wird bei ihnen sein. Er wird alle ihre Tränen abwischen, und es wird keinen Tod und keine Trauer und kein Weinen und keinen Schmerz mehr geben. Denn die erste Welt mit ihrem ganzen Unheil ist für immer vergangen.“ Und der, der auf dem Thron saß, sagte: „Ja, ich mache alles neu!“ Und dann sagte er zu mir: „Schreib es auf, denn was ich dir sage, ist zuverlässig und wahr!“ Und er sagte auch: „Es ist vollendet! Ich bin das Alpha und das Omega – der Anfang und das Ende. Jedem, der durstig ist, werde ich aus der Quelle, die das Wasser des Lebens enthält, umsonst zu trinken geben!“
Und zum Finale der Bibel noch ein Blick in die fernste Zukunft. Diese alte Erde wird einmal der Vergangenheit angehören. Es wird etwas völlig Neues geschaffen werden: ein neuer Himmel, eine neue Erde, ein neues Jerusalem. Gott wird mitten unter den Menschen wohnen. Es wird keine Trennung mehr geben, keine Trauer, keinen Schmerz, keine Sünde.
Ein strahlendes Bild, für die damaligen Leser die unvorstellbare Pracht schlechthin. Und für uns? Nicht wenige Christen haben tatsächlich Unbehagen in Bezug auf den Himmel, weil sie befürchten, dort müssten sie ständig mit Palmblättern wedeln und Halleluja rufen. Und so eine prachtvolle Stadt – schön und gut, aber was macht man denn da die ganze Zeit?
Vieles wird uns ein Geheimnis bleiben, aber: Der Himmel ist der Himmel ist der Himmel. Es wird der für uns absolut beste denkbare Seinszustand sein, gegenüber dem alles Irdische verblasst und wovon sogar die Worte der Bibel nur ein schwaches Bild vermitteln. Der Himmel wird so sein, dass wir glücklich sein werden, uns dort zu befinden. Alles Weitere werden wir später sehen.
