Anna-Nicole Heinrich wird bei der EKD-Synode im April 2027 nicht erneut für das Amt der Präses kandidieren. Die 31-Jährige begründet ihre Entscheidung mit dem Wunsch nach neuen beruflichen und persönlichen Perspektiven.
Nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wird die Präses der Synode, Anna-Nicole Heinrich, bei der konstituierenden Tagung der neuen Synode im April 2027 nicht erneut für das Amt kandidieren. Heinrich erklärte, die sechsjährige Amtszeit sei gerade in ihrer Lebensphase ein langer Zeitraum. Deshalb wolle sie anschließend neue berufliche und persönliche Perspektiven in den Blick nehmen.
Heinrich betonte, dass für sie ein verantwortungsvoller Umgang mit Leitungsämtern auch bedeute, Verantwortung auf Zeit zu übernehmen. Sie habe das Ehrenamt „mit großem Respekt, voller Energie und sehr viel Freude“ ausgeübt. Gleichzeitig kündigte sie an, sich auch nach dem Ende ihrer Amtszeit weiterhin in der evangelischen Kirche engagieren zu wollen.
Bis zur Neukonstituierung der Synode wolle sie ihre Aufgaben mit voller Aufmerksamkeit wahrnehmen. Gemeinsam mit dem Präsidium bereite sie die Synodentagung im November sowie die Konstituierung der neuen Synode im Frühjahr 2027 vor. Heinrich war im Mai 2021 im Alter von 25 Jahren zur Präses der 13. EKD-Synode gewählt worden und ist bis heute die jüngste Amtsinhaberin in der Geschichte des Gremiums.
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