Rabbiner David Rosen: Europäer müssen christlicher werden

Der Rabbiner David Rosen hat die Europäer ermuntert, sich angesichts einer wachsenden muslimischen Präsenz in den westlichen Ländern stärker auf ihre christlichen Wurzeln zu besinnen. Die traditionelle europäische Identität sei überwiegend christlich, sagt Rosen in einem epd-Interview. Rosen ist Direktor der Abteilung interreligiöse Angelegenheiten des «American Jewish Committee». Der im christlich- jüdischen Dialog engagierte Rabbiner: «Die Christen sollten in der Lage sein, ihre Texte zu studieren. Sie sollten wissen, was die eigene Tradition ausmacht, und sie sollten in der Lage sein, all das an ihre Kinder weiterzugeben.» Eine wachsende muslimische Gemeinschaft müsse die Menschen nicht ängstigen, wenn es Europa gelinge, damit auf intelligente Weise umzugehen, sagte der Rabbiner. Daran fehle es jedoch häufig. «Eine Gesellschaft, die Minderheiten integrieren will, muss dieser Bevölkerungsgruppe das Gefühl geben, dass ihre Identität respektiert wird.» Wenn die muslimische Bevölkerung in den westlichen Ländern nicht integriert werde, fördere dies Extremismus, warnt Rosen.

Bundestag: Gegner der Embryonen-Gentests legen Eckpunkte vor

In der Debatte über Gentests an Embryonen hat sich im Bundestag die Gruppe der Gegner formiert. 18 Abgeordnete aller Fraktionen legten am Freitag in Berlin ein Eckpunktepapier vor, in dem sie ausführlich ihre Forderung nach einem Verbot der umstrittenen Präimplantationsdiagnostik (PID) begründen.

Berlin: Bundestag fordert weltweit Religionsfreiheit

Unmittelbar vor der Weihnachtspause hat der Bundestag die Bundesregierung aufgefordert, sich weltweit für Religionsfreiheit einzusetzen. In einer ausführlichen Debatte waren sich die Abgeordneten am Freitag in Berlin fraktionsübergreifend darüber einig, dass die freie Religionsausübung ein universales Menschenrecht ist.

Factum-magazin.ch: Algerien – Verbot von christlichen Vornamen

Ein christliches Ehepaar blitzt bei den algerischen Behörden ab: Beamte verweigern einem Ehepaar, ihr Kind Eva zu nennen. Das ist kein Einzelfall. Immer wieder wird christlichen Namen die Registrierung verweigert.

Papstbesuch: CDU kritisiert Bedenken der Grünen gegen Rede im Bundestag

Die Bedenken der Grünen gegen die geplante Rede des Papstes im Bundestag stoßen auf heftige Kritik in der CDU.

Mvregio.de: Gemeinsamer Appell – Gewerkschaftsbund und Kirchen wollen besseren Sonntagsschutz

Die evangelischen Kirchen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) setzen sich für einen weitestgehenden Schutz des Sonntags ein.

Christenverfolgung: Bischof Ackermann plädiert für Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Irak

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann fordert die Aufnahme weiterer christlicher Flüchtlinge aus dem Irak.

Botschaft zum Weltfriedenstag: Papst beklagt Verletzungen der Religionsfreiheit weltweit

Papst Benedikt XVI. hat in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2011 massive Verletzungen der Religionsfreiheit weltweit beklagt.

EKD-Friedensbeauftragter: Afghanistanbilanz verdeutlicht Versäumnisse

Der Fortschrittsbericht der Bundesregierung zu Afghanistan verdeutlicht nach Auffassung des kirchlichen Friedensbeauftragten Renke Brahms ein «eklatantes Missverhältnis» zwischen Militär und zivilen Hilfen.

Inländerfeindlichkeit: Wissenschaftler sieht keinen Bezug zur Religion

Jugendliche Migranten sind gewaltbereiter – aber nicht nur aufgrund ihrer Religion. Das hat der Erziehungswissenschaftler Ahmet Toprak im Interview mit der "Tageszeitung" (taz) erklärt. Inländerfeindlichkeit an Schulen der Bundesrepublik habe einen anderen Grund: Oft fühlten sich Kinder von Einwanderern benachteiligt.