Menschenrechte: Jesuiten fordern Abschiebestopp von Flüchtlingen in EU-Drittstaaten

Der Jesuitische Flüchtlingsdienst hat die EU-Institutionen aufgefordert, Flüchtlinge nicht länger in Drittstaaten abzuschieben. Die EU dürfe nicht über Menschenrechtsverletzungen in Libyen oder Marokko hinwegsehen, sagte der EU-Beauftragte des Dienstes, Stefan Kessler, am Mittwoch in Brüssel.

Antisemitismus in Deutschland: Synagogendenkmal in Magdeburg erneut beschmiert

Das Mahnmal zur Erinnerung an die Alte Synagoge in Magdeburg ist innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal beschmiert worden.

Kirchentag Dresden 2011: Kultur wird „Grundausstattung“ in Dresden

Mehr als 18.000 Profis und Laien werden das Kulturprogramm des 33. Evangelischen Kirchentags vom 1. bis 5. Juni in Dresden gestalten.

China: Katholiken reagieren mit Unmut auf Kirchenversammlung

Unter chinesischen Katholiken regt sich Unmut über eine Versammlung der staatlich kontrollierten katholischen Kirche, die am Dienstag in Peking begonnen hat. Die Regierung habe Bischöfe zur Teilnahme gezwungen, sagte die katholische Sozialarbeiterin Meng Weina dem epd am Mittwoch. Meng hatte den chinesischen Behörden in einem offenen Brief Scheinheiligkeit vorgeworfen.

Innenminister De Maizière: „Geltendes Religionsrecht wird nicht geändert“

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat Bestrebungen zur Änderung des Verhältnisses von Staat und Kirche in Deutschland eine Absage erteilt.

Weihnachten am Ohr: Kirche schenkt Seeleuten weihnachtlichen Draht nach Hause

Seeleuten aus aller Welt, die Weihnachten fern der Heimat verbringen, schenkt die evangelische Kirche einen Draht zur Familie nach Hause. «Weihnachten am Ohr» heißt die Aktion ihrer Deutschen Seemannsmission: Über gesponserte Telefonkarten wird eine Brücke in die Heimat von Schiffsbesatzungen geschlagen, die das Fest in irgendeinem Hafen verbringen müssen. «Weit weg von der Familie kommt Heimweh und Einsamkeit auf», sagte Generalsekretärin Heike Proske dem epd in Bremen. Eine Telefonkarte könne da helfen. «Wir rufen dazu auf, den Seeleuten Karten im Wert von fünf Euro für Gespräche mit ihren Familien zu Hause zu schenken», erläuterte Proske. Spenden für das Projekt können unter dem Stichwort «Weihnachten am Ohr» auf das Konto 33030 bei der Evangelischen Darlehensgenossenschaften Kiel (Bankleitzahl 21060237) überwiesen werden. Die Telefonkarten werden zudem in den 33 Clubs und Heimen der Deutschen Seemannsmission an den Küsten im In- und Ausland angeboten. Seeleute seien oft Monate an Bord und führten dort ein isoliertes Leben ohne Familie, Freunde und die heimische Kultur, ergänzte Proske. Ein Telefongespräch mit der Familie könne in dieser Situation eine Kraftquelle sein. «Auf diese Weise können sie wenigstens in Kontakt mit dem Alltag ihrer Angehörigen bleiben.» Vergangenes Jahr hat die Deutsche Seemannsmission eigenen Angaben zufolge weltweit 15.000 Weihnachtspäckchen verschenkt - in vielen war auch eine Telefonkarte, die Spender bezahlt haben.

USA: Viele Pastoren halten Obama nicht für einen Christen

US-Präsident Barack Obama hat offenbar noch immer Schwierigkeiten, seine Landsleute von seinem christlichen Glauben zu überzeugen.

Rekord: 549.124 Weihnachtsgeschenke in Schuhkartons

Der gemeinnützige Verein "Geschenke der Hoffnung" hat für die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" 549.124 Geschenkpakete aus dem deutschsprachigen Raum gesammelt. Damit wurden etwa 10.000 Päckchen mehr gespendet als im Vorjahr.

Große Skepsis: EKD-Ratsvorsitzender gegen aktive Sterbehilfe

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, hat sich gegen aktive Sterbehilfe ausgesprochen. Organisationen wie den Schweizer Verein Dignitas, der sich für aktive Sterbehilfe einsetzt, sehe er mit «großer Skepsis», sagte Schneider am Montagabend in der ARD-Sendung «Beckmann». Dignitas bietet seinen Mitgliedern auf Anfrage Beratung, Begleitung und Beihilfe zum Suizid an.

Pakistan: Initiativen für zum Tode verurteilte Christin gestoppt

Die in Pakistan zum Tode verurteilte Christin Asia Bibi kann vorerst nicht auf eine Gesetzesänderung hoffen.