Lisa und Lena
Lisa und Lena bei der Spendengala für "Ein Herz für Kinder" 2018, Foto: picture alliance / Sven Simon
Mit 46 Millionen Followern in den Apps Tiktok und Instagram gehören die Teenager Lisa und Lena zu den bekanntesten deutschen Stars in den sozialen Netzwerken. Jetzt haben die Christinnen bei der ARD-Unterhaltungsshow „Klein gegen groß“ 30.000 Euro gewonnen. Ihre Wahl, wem sie das Geld spenden wollen, fiel auf das christlich-humanitäre Hilfswerk Global Aid Network.

Von Nathanael Ullmann

Lisa und Lena gehören zu den ganz Großen, wenn es um deutsche Stars in den sozialen Netzwerken geht. 14 Millionen Abonnenten haben die eineiigen Zwillinge alleine auf der Plattform Instagram. Ein Vergleich: Heidi Klum kommt auf gerade einmal 5,7 Millionen Follower. Laut Spiegel Online sind die beiden damit auf Platz drei der deutschen Charts.

Der Ursprung des Erfolgs liegt in einem Video, das die heute 16-Jährigen vor drei Jahren im Internet teilten. Darin tanzen sie zu einem Popsong und bewegen ihre Lippen synchron zum Text. Der Film ging unerwartet viral. Es folgten mehr Videos im gleichen Stil, der Erfolg wuchs. Mittlerweile sind die Schwäbinen international gefragt. Sie haben ihr eigenes Modelabel, mehre Modelverträge und sogar einen Kurzauftritt in Schweighöfers Filmkomödie „Hot Dog“.

Im Glauben verwurzelt

Trotz des Erfolgs haben sich die Jungstars bis heute eines behalten: ihren Glauben. „Die Kirche ist ein hammer Ort“, zitiert Spiegel Online Lisa. Auf Lenas Handyhülle wiederum klebe ein Sticker: „Mit Jesus und mit Christus“.

Auch im Interview mit dem christlichen Magazin TEENSMAG im vergangenen Jahr sprachen die beiden Influencerinnen offen über ihr christliche Überzeugung. „Für mich ist Gott wie ein Tagebuch, dem ich alles vom Tag erzählen kann. Und auch, wenn ich ihn nicht sehe, ich spüre, er ist immer bei mir“, erzählte Lena TEENSMAG-Redakteur Tobias Hambuch. Auch in den Insta-Storys posteten die beiden gerne Verse aus den Psalmen, die ihnen helfen würden. Eine Message der beiden sei, dass Gott jeden erschaffen habe. „Er hat einen Plan und ist zufrieden mit dir“, so Lisa.

In der Fernsehshow „Klein gegen groß“ traten die beiden am Samstag (5. Januar) nun gegen das jüngere Geschwisterpärchen Pia und Mia an. Die sechsjährigen forderten Lisa und Lena beim sogenannten „Flossdance“ heraus, einer derzeit extrem populären Tanzbewegung. Die beiden Sechsjährigen schafften zusammen 80 korrekte Bewegungen in einer Minute, die Instagram-Stars 94. Außerdem gewannen sie das Tippspiel zur Frage, wie oft die kleinen Showteilnehmer gegen die großen gewinnen würden – und damit 30.000 Euro. Es ist üblich, dass die prominenten Gewinner das Preisgeld für einen guten Zweck spenden. Dabei konnten die Zwillinge noch einmal ihre christliche Ausrichtung unter Beweis stellen: Sie entschieden sich für das christlich-humanitäre Hilfswerk Global Aid Network (GAiN), das auch mit Campus für Christus in Gießen zusammenarbeitet. Das Geld soll armen Kindern in Armenien zugute kommen. „Für die Mädchen ist es grundsätzlich wichtig, an andere zu denken, besonders wenn es ihnen selbst gutgeht“, wird Mutter Lilli Mantler von der Nachrichtenagentur idea zitiert.

 

6 DIREKT-KOMMENTARE

  1. Was für ein blödsinniger Artikel…die Gewinner der Show, und zwar alle, sind verpflichtet den Gewinn für einen guten Zweck zu spenden…das ist Zweck der Show (neben der Unterhaltung). Das als besonders christlich herauszustellen zeugt von schlechter Recherche oder einem billigen „ach was sind wir Christen toll“-Gehabe.

    • Vielen Dank für den Hinweis! Wir haben den Artikel dahingehend nun etwas eindeutiger gestaltet.

      Dein Jesus.de-Team

    • Leider haben Sie den Artikel nicht richtig gelesen (oder verstanden). Es wurde lediglich die christliche Ausrichtung der von Lisa und Lena bedachten Organisation hervorgehoben. Einzig die Verwendung des Wortes „üblich“ im fünftletzten Satz könnte man kritisieren. Hier wäre eine Umformulierung ohne dieses Wort sicher eindeutiger. Das Zitat der Mutter auch noch damit zu verknüpfen, wäre sicher zu weit gegriffen.

    • Gott schuf den Menschen sich zum „Bilde“… 😉 Es ist nicht immer ganz einfach, passende Bilder zu Artikeln zu finden (siehe auch: „Hammer“), die wir auch verwenden dürfen.

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