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München: Orthodoxe Brotsegnung bei Ökumenischem Kirchentag

Beim Zweiten Ökumenischen Kirchentag Mitte Mai in München soll es eine orthodoxe Brotsegnungsfeier geben.

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Damit solle demonstriert werden, dass die Christenheit nicht nur aus Protestanten und Katholiken bestehe, erklärte die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Ellen Ueberschär, in einem Interview mit der Berliner Wochenzeitung «Die Kirche» (Ausgabe 24. Januar).

 Eine gemeinsame Abendmahlsfeier von Katholiken mit Protestanten schloss sie hingegen für das offizielle Programm aus. Es gebe die Absprache, «die in unseren Kirchen geltenden Regeln gegenseitig zu achten», sagte sie zur Begründung.

 Beim ersten derartigen Christentreffen 2003 in Berlin hatte eine evangelische Kirchengemeinde zusammen mit Basisgruppen zu gemeinsamen Abendmahlsfeiern in die Gethsemanekirche im Stadtteil Prenzlauer Berg eingeladen. Die daran beteiligten katholischen Priester waren daraufhin mit Disziplinarstrafen belegt worden.

 Die katholische Kirche lehnt aus theologischen Gründen gemeinsame Abendmahlsfeiern mit Protestanten ab. Wenn es in München erneut Gruppen geben sollte, die solche Feiern ausrichten, «werden sie allein die Verantwortung dafür übernehmen müssen», fügte Ueberschär hinzu. Das gelte auch für die Folgen. Die Berliner Abendmahlsfeiern hätten «nicht zu Fortschritten in der Ökumene, sondern zu einer Verhärtung der Fronten geführt».

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(Quelle: epd)

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