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Nackt im Gottesdienst: Anklage gegen Femen-Aktivistin

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Die Kölner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen die Femen-Aktivistin Josephine Witt erhoben, die bei einem Weihnachtsgottesdienst im vergangenen Jahr im Kölner Dom ihre Brust entblößt hatte.

 Wegen Störung der Religionsausübung könnte sie zu einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren verurteilt werden, sagte eine Sprecherin des Kölner Amtsgerichts am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd). Entscheidend sei, ob die Richter das Jugend- oder das Erwachsenenstrafrecht zugrundelegen.

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 Witt war Ende vergangenen Jahres 20 Jahre alt. Sie hatte bei der Aktion am ersten Weihnachtstag den Satz «I am God» («Ich bin Gott») auf ihren Oberkörper gemalt und war auf den Altar der Kathedrale gestiegen. Der damalige Kardinal Joachim Meisner, der an dem Tag seinen 80. Geburtstag feierte, griff den Zwischenfall im Hochamt auf und sagte unter Applaus, die Frau habe Gottes Segen gewiss besonders nötig.

 Später verteidigte die Femen-Aktivistin ihren Protest. Sie habe zeigen wollen, dass «man keiner Frau verbieten kann, über ihren eigenen Körper Entscheidungen zu treffen». Genau das jedoch tue Kardinal Meisner, indem er Abtreibungen ablehne. Die Aktion sei nicht gegen Gläubige, sondern gegen Unterdrückung durch die Institution Kirche und einige ihrer Vertreter gerichtet, sagte die Studentin.
 Femen ist eine ursprünglich im ukrainischen Kiew gegründete Gruppe feministischer Aktivistinnen. Ihr Markenzeichen sind Oben-ohne-Aktionen, bei denen die Frauen ihre nackten Oberkörper mit Parolen bemalen. 

(Quelle: epd)

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