Die Fußball-Nationalspielerin ist bekennende Christin. Nach dem knappen Sieg im EM-Viertelfinale gegen Frankreich ging sie auf die Knie und dankte Gott.
Diese Bilder gingen um die Welt! Als die deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft im Viertelfinalspiel der Europameisterschaft gegen Frankreich ab der 13. Minute in Unterzahl und mit 0:1 Rückstand nach Verlängerung und Elfmeterschießen sensationell gewann, war in den Fernsehbildern zu sehen, wie die deutsche Stürmerin Giovanna Hoffmann mitten im Freudentaumel auf ihre Knie ging und Gott dankte. Daraufhin führte die BILD-Zeitung ein Interview zum Glauben der 26-Jährigen.
Im Anschluss zu dieser Szene erschienen Headlines wie „Ohne Gott wäre Fußball-Nationalspielerin Giovanna Hoffmann nicht dabei“ (rtl.de), „Fußball ist Gott nicht egal“ (bild.de) oder „EM-Torschützin Hoffmann: Wie ihr Glaube sie auf dem Spielfeld stärkt“ (footboom1.com). Die BILD befindet zu Giovanna Hoffmann: ‚Sie ist unser neuer Fels im Sturm – und ihre ganze Stärke zieht sie aus ihrem Glauben.‘ Dazu führte nun die BILD ein ausführliches und tiefgehendes Interview mit Giovanna Hoffmann und schrieb einleitend: ‚BILD erklärt unsere neue Mittelstürmerin und ihr ungewöhnliches Leben neben dem Platz.‘
Die 26-Jährige, die in der Bundesliga für RB Leipzig auf Torejagd geht, berichtete, dass sie in einem christlichen Elternhaus aufwuchs, sich im Laufe ihres Lebens aber selbst für ein Leben mit Gott entschieden habe. Dazu sagte sie:
„Der Glaube ist nicht angeboren, sondern jeder muss bewusst für sich die Entscheidung treffen.“
Bis 2020 war Giovanna Hoffmann bei Werder Bremen unter Vertrag. In dieser Zeit habe sie sich bei langwierigen Verletzungen existenzielle Fragen gestellt, wobei die Frage, „wer und was mir im Leben einen Wert gibt, wer ich ohne den Fußball bin“, bei ihr sehr präsent war. Dabei habe sie für sich erkannt, dass ihre Beziehung zu Gott „unabhängig vom Fußball“ ist und für ihr Leben Priorität haben solle. Zur Auswirkung ihres Perspektivwechsels erklärte die Nationalspielerin, dass sie heute ihren Wert nicht mehr über Leistungen und Ergebnisse im Fußball definiere, was sie wie folgt begründet:
„Ich bin ein Kind Gottes und werde von ihm geliebt, auch ganz ohne Fußball. Das gibt mir mehr Freiheit.“
Zudem komme sie mit dieser Gewissheit auch mit dem Druck im Fußballbusiness besser zurecht, schilderte die 26-Jährige an anderer Stelle des Interviews.
Ihre Beziehung zu Gott pflegt Giovanna Hoffmann im Gebet, wobei es ihr dabei nicht um Wunscherfüllung für ein Fußballspiel geht, sondern vielmehr darum, „die richtige Herzenshaltung zu bekommen“. Zudem ist für ihre Verbindung zu Gott das Lesen in der Bibel wichtig, wofür sie sich jeden Morgen Zeit nimmt. Die Worte der Heiligen Schrift inspirieren sie in der Sichtweise auf ihr Leben. So lässt Giovanna Hoffmann im BILD-Interview wissen, dass sie der Psalm 121 in diesem Sommer begleitet, in dem unter anderem geschrieben steht: ‚Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde erschaffen hat.‘ Sich dessen gewiss zu sein, empfindet die Nationalspielerin als „sehr wertvoll“.
Den Glauben beschreibt Giovanna Hoffmann im BILD-Interview als persönlichkeitsbildend. Zur Relevanz ihres Christ-Seins sagt sie:
„Ich bin Christ, das ist meine Identität.“
Ihre Beziehung zu Gott pflege sie nicht durch feste Vorgaben. Vielmehr betont die RB-Stürmerin:
„Ich gehe mit Gott durch meinen Alltag, er ist immer dabei. (…) Für mich gehört der Glaube zum Leben, wie essen und trinken.“
Danach gefragt, was sich dadurch in ihrem Leben verändert habe, berichtet Hoffmann, dass es ihr heute nicht mehr darum gehe, „das Beste für mich selbst rauszuholen“. Mit Blick auf das biblische Doppelgebot der Liebe sei es ihr „sehr wichtig“ geworden, Werte wie wie Ehrlichkeit, Bodenständigkeit, Demut, Respekt und Vergebung zu leben, auch wenn sie auf dem Fußballplatz eine emotionale Spielerin sei.
Insbesondere in Zeiten langwieriger Verletzungsphasen sei ihr Glaube an Gott gereift und ihr Gottvertrauen gewachsen. Dadurch habe sie eine andere Perspektive bekommen auf das, was wirklich wichtig im Leben ist, was die 26-Jährige mit folgenden Worten auf den Punkt brachte:
„Ich strebe noch immer nach Exzellenz, habe aber eine andere Perspektive darauf.“
So lebt Giovanna Hoffmann ein vermeintlich ‚ungewöhnliches Leben neben dem Platz‘ (Zitat BILD) mit sehr viel klarer Orientierung.
Quellen: bild.de, instagram.com


Was wir als Gläubige tun, darf Qualität haben
Diese Bilder gingen um die Welt! Als die deutsche Frauen-Fußball-Nationalmannschaft im Viertelfinalspiel der Europameisterschaft gegen Frankreich ab der 13. Minute in Unterzahl und mit 0:1 Rückstand nach Verlängerung und Elfmeterschießen sensationell gewann, war in den Fernsehbildern zu sehen, wie die deutsche Stürmerin Giovanna Hoffmann mitten im Freudentaumel auf ihre Knie ging und Gott damit dankte.
Da geht es nicht um eine religiöse Überhöhung des Fußballes, sondern um die für uns Christinnen und Christen zumeist gültige Überzeugung, daß alle Dinge uns zum Besten dienen dürfen. Denn alles was geschieht, oder auch was nicht geschieht, ist Gottes Wille. Dies verpflichtet mich, obwohl ich damit kein Geld verdiene, weil Gott es will ich möglichst gut schreiben muss. Und Giovanna Hoffmann soll daher nicht nur gut spielen damit der Trainer sie wieder aufstellt sondern der geneigte Fernseh-Zuseh-Sportler sich daran erfreut. Denn Christinnen und Christen fühlen sich aus Dank verpflichtet, daß sie von Jesus geliebt und erlöst sind, hier Menschen für andere zu sein versuchen. Jeder neueste Tag kann sodann der Ernstfall des Lebens sein, auch der verregnete und kalte Montagmorgen, der wenn er mit einem Lächeln und etwas Empathie beginnt, schon ein winziges Stück Himmel auf Erden werden kann. Denn das Himmelreich ist nicht nur was kommt, sondern schon in uns ist, wie es Jesus es sagte.