Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan (CDU), will sich als neue Kuratoriumsvorsitzende der ökumenischen Stiftung Bibel und Kultur für die Verbreitung der Heiligen Schrift einsetzen.
Die Stiftung werde sich in den nächsten Jahren darum bemühen, «vor allem junge Menschen neugierig auf die Bibel zu machen», sagte Schavan laut einer Mitteilung der in Stuttgart beheimateten Organisation vom Dienstag.
Die Ministerin löst den ehemaligen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Manfred Kock, als Kuratoriumsvorsitzenden ab. Kock schied nach seinem 75. Geburtstag turnusgemäß aus dem Gremium aus. Die Stiftung Bibel und Kultur wurde 1977 mit dem Ziel gegründet, Bemühungen zu fördern, die die kulturelle Bedeutung der Bibel öffentlich bewusst machen.
Die neue Vorsitzende wies auf die Bedeutung der Bibel für den Einzelnen und die Gesellschaft hin. «Die Bibel wird zu Recht das Buch der Bücher genannt. Sie gibt Orientierung und entfaltet den großen Reichtum an Erfahrungen des Menschen mit Gott. Sie hilft uns, die Grundlagen unserer Kultur zu verstehen», sagte sie. Die 56-jährige Politikerin war von 1994 bis 2005 Vizepräsidentin des Zentralrats der deutschen Katholiken.
Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Reinold Hartmann gewählt. Der 52-jährige Theologe und Journalist ist seit 2011 Leiter der ZDF-Redaktion Kirche und Leben (evangelisch). Die Stiftung vergibt regelmäßig einen Preis an Künstler, «die sich in ihren Werken in besonderer Weise für die Geltung der Bibel und die Vermittlung von biblischen Wertvorstellungen eingesetzt haben».
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(Quelle: epd)
