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Streit zwischen Arm und Reich: Afrikanische Länder verlassen Verhandlungssaal auf Klimakonferenz

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Beim Weltklimagipfel spitzt sich der Streit zwischen armen und reichen Staaten zu. Am Montag brachen die afrikanischen Delegierten unter Protest informelle Verhandlungen mit den Industriestaaten ab.

 Sie kritisieren, dass derzeit nicht über eine zweite Verpflichtungsperiode für das Kyoto-Protokoll verhandelt wird. Bei der Auseinandersetzung geht es aber offenbar auch um Fragen der Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen.

 Im Mittelpunkt der Kopenhagener Gespräche steht derzeit ein Entwurf, der auch Beiträge der Schwellenländer und der USA vorsieht, die dem Protokoll nicht beigetreten sind. Entwicklungsländer fürchten, dass darin weniger verbindliche Klimaziele für die Industrienationen festgeschrieben werden. Das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll ist bislang das einzige bindende Abkommen über die Reduktion der CO2-Emissionen von Industriestaaten. Für Entwicklungs- und Schwellenländer sind darin keine konkreten Verpflichtungen enthalten.

 Die armen Länder fordern auch deutlich mehr Geld von den Industriestaaten zur Bewältigung des Klimawandels. Der bislang vorgesehene Anschubfonds für 2010 bis 2012 mit insgesamt 30 Milliarden US-Dollar sei nicht ausreichend, kritisieren sie.

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 Für die Weltklimakonferenz hat am Montag die zweite entscheidende Woche begonnen, an der auch die Umweltminister teilnehmen. Bis zum Abschluss am Freitag wollen die 192 Teilnehmerstaaten zumindest die Eckpunkte eines neuen Klimaschutzabkommens vereinbaren.

(Quelle: epd)

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