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Zehntausende Besucher bei Pfingstveranstaltungen

Bei Traumwetter lockten die großen Pfingsttreffen und -konferenzen am Wochenende zehntausende Besucher an. Allein 10.000 kamen zum Bayerischen Kirchentag auf den Hesselberg.

Beim Pfingstmissionsfest der Liebenzeller Mission in Bad Liebenzell hat Pfarrer Matthias Hanßmann vor 4.300 Besucherinnen und Besuchern zu mehr Glaubensmut aufgerufen. Mut bedeute heute nicht Polarisierung, sondern Besonnenheit und Klarheit, sagte der Vorsitzende des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes Württemberg „die Apis“. Glaubensmut heiße, Gott alles zuzutrauen und ihm konsequent zu folgen. Pfingsten erinnere daran, dass Christen der Geist der Kraft, Liebe und Besonnenheit geschenkt sei. Vorgestellt wurde zudem die Aktion „Mission3:16“, bei der ein NFC-Armband zu wöchentlichen digitalen Impulsen und praktischen Ideen für evangelistische Begegnungen im Alltag führt.

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Rund 10.000 Besucher haben am Pfingstmontag den Bayerischen Kirchentag auf dem Hesselberg bei Gerolfingen gefeiert. Zum 75‑jährigen Jubiläum des traditionsreichen Treffens kamen nach Veranstalterangaben Besucherinnen und Besucher aus ganz Bayern und dem benachbarten Baden‑Württemberg. Im Open-Air-Gottesdienst zu Beginn betonte Landesbischof Christian Kopp, wie wichtig es sei, Hoffnung gerade in herausfordernden Zeiten gemeinsam einzuüben. Nach dem Gottesdienst bot der „Markt der Möglichkeiten“ Raum für Begegnung, Diskussionen und Workshops zu Zukunftsfragen von Kirche und Gesellschaft. Thematisiert wurden unter anderem der Umgang mit Kirchengebäuden und die Bedeutung christlicher Bildung.

„Der Heilige Geist verbindet“

Beim internationalen Pfingstgottesdienst auf dem Frankfurter Römerberg hat der evangelische Stadtdekan Holger Kamlah zu mehr gegenseitigem Verständnis aufgerufen. Pfingsten stehe für Gemeinschaft und dafür, dass Menschen einander verstehen, sagte er am Montag laut Predigtmanuskript. Mit Blick auf Kriege, Krisen und Zukunftsängste warnte Kamlah vor Feindbildern statt Orientierung. „Wer anderen den Atem nimmt, vergiftet die Luft für alle“, sagte er. Der Heilige Geist verbinde und eröffne neue Perspektiven und gebe Mut, sich nicht vom Hass anstecken zu lassen. Rund 700 Menschen nahmen an dem Gottesdienst teil.

Rund 10.000 Menschen kamen laut Frankenpost zur 81. Pfingsttagung des CVJM Bobengrün. Unter dem Motto „Gott überrascht“ gab es von Samstag bis Pfingstmontag ein umfangreiches Programm mit Gottesdiensten, Impulsen „Jesus night“ und Worship.

Ganz viel Vertrauen

Auch dieses Jahr bot das WDL-Dünenhof-Festival unter der Leitung von Georgia und Holger Mix wieder einen besonderen Ort, wo Menschen einfach sein, sowie einander und Jesus begegnen konnten. Inspirierende Inputs von leidenschaftlichen Jesus-Nachfolgern wie Dr. Maximilian Zimmermann, Sara Bohlen, David Schäfer und Katrin Kroll, dazu berührende Lobpreiszeiten mit der LOBEN-Band um Daniel Harter sowie eine besondere Worship Night mit YADA-Worship – und viele gute und persönliche Gespräche im Café-Zelt.

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Rund 5.000 Jugendliche kamen zum Pfingstjugendtreffen nach Aidlingen. Unter dem Motto „„“ENTER – Dein Leben. Gottes Plan. Dein Move?“ gab es Impulse, Workshops, Seminare, Rund-um-die-Uhr-Gebet, Seifenkistenrennen, viel Musik – und eine kurzfristig organisierte Wasserschlacht. Mit dabei: die O’Bros und Ski-Akrobatin Emma Weiß. Inhaltlich ging es auf Basis der biblischen Josua-Geschichte um die fünf Themen Freiheit, Treue, Abenteuer, Mut und Vertrauen.

Sehnsucht nach der Gegenwart Gottes

Die PFIJUKO 2026 des Forums Wiedenest am Samstag in der Siegerlandhalle stand unter dem Thema „CONSECRATED“ („geweiht, hingegeben, ausgesondert“). Rund 2.000 Jugendliche waren eingeladen, ihre Sehnsucht nach der Gegenwart Gottes neu zu entdecken gemeinsam Raum für die Begegnung mit dem lebendigen Gott zu schaffen und zu lernen, auch im Alltag in seiner Nähe zu leben. Neben Seminaren und Predigten gab es viel Worshipmusik.

Rund 2.000 Besucherinnen und Besucher haben am Pfingstmontag den 106. Waldgottesdienst in Stützengrün gefeiert – den größten seiner Art in Sachsen. Veranstalter war die Landeskirchliche Gemeinschaft Stützengrün. Peter Reid, Leiter der Missionsgesellschaft „Die Fackelträger international“, predigte über „Das Geheimnis des Christseins“. Er betonte, dass der christliche Glaube Menschen zu einem Leben befähige, das aus eigener Kraft nicht möglich wäre.

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„Erfüllt leben in der Tiefe“ – Unter diesem Motto stand das Pfingsttreffen ER:FÜLLT des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes (LGV) am Pfingstmontag auf dem Missionsberg in Bad Liebenzell. In den Seminaren ging es um Themen wie „Wenn das Zeugnis durch Leiden geht“, „Anbetung“, Warum lässt Gott das zu?“, „Wege aus der Erschöpfung“, „Das Wirken des Heiligen Geistes“ und „Glauben in Zeiten des Abschieds“.

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