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41. MOGO in Hamburg ohne Konvoifahrt und Abschlussparty

Traurige Nachricht für den Hamburger Motorrad-Gottesdienst MOGO: Wegen Bauarbeiten haben die Behörden die traditionelle Konvoifahrt untersagt.

Der MOGO wird am 9. Juni in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis gefeiert. Das Motto: „Dabei sein“. Ab 10 Uhr beginnt das Programm auf dem Michel-Vorplatz. Den Gottesdienst (12:30) hält der Lübecker MOGO-Pastor Robert Pfeifer. Für die musikalische Begleitung sorgen die Folk-Rock-Band „Melanie Mau & Martin Schnella mit Mathias Ruck“ sowie Sven Flohr von „RockAntenne“.

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Das Bühnenprogramm vor dem „Michel“ endet um 15 Uhr. Die traditionelle Konvoifahrt im Anschluss an den Gottesdienst entfällt – ebenso die Abschlussparty in Buchholz. Grund sind Brückenbauarbeiten auf der Autobahn A7 und die damit verbundenen Verkehrsumleitungen.

Der größte Motorrad-Gottesdienst in Europa

Seinen Ursprung hat der Hamburger Motorrad-Gottesdienst in den wachsenden Spannungen zwischen Motorradfahrenden und der Polizei Anfang der 1980er Jahre. Die Veranstaltung sollte einen Neuanfang für die Partnerschaft zwischen der Biker-Szene und der Polizei markieren. 1983 organisierte der damalige Polizei-Pastor Reinhold Hintze den ersten Gottesdienst.

Seitdem hat sich der MOGO Hamburg mit bis zu 20.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Tausenden Gästen entlang der Konvoistrecke zum größten Motorrad-Gottesdienst in Europa entwickelt. Aufgrund der Corona-Pandemie fanden 2020 und 2021 keine Motorrad-Gottesdienste statt. 2022 wurde beim Neustart auf den traditionellen Motorrad-Korso durch die Stadt verzichtet, trotzdem wurden knapp 3.000 Teilnehmende mit über 1.000 Maschinen gezählt. Veranstalter ist der Verein „MOGO Hamburg in der Nordkirche“.

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1 Kommentar

  1. Schade, dass das Programm nun etwas geschmälert wird. Aber die Gründe sind ja einsichtig. Meine Sympathie gehört den Motorradfahrer/innen, die sich für die Nachfolge Jesu entschieden haben.

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