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Israelische Armee riegelt christliches Dorf ab

ntv:

Das palästinensische Dorf Taybeh, eines der letzten christlichen Dörfer im Westjordanland, wird zunehmend zur Zielscheibe jüdischer Attacken. Nun handelt die israelische Armee und erklärte das Dorf zur geschlossenen Zone.

Immer wieder werfen Kritiker den israelischen Streitkräften vor, sie nicht genug gegen Siedlerattacken zu schützen oder diese sogar aktiv zu befeuern. Nun wollen die Soldaten verhindern, dass extreme israelische Siedler das Dorf weiterhin angreifen. Angriffe dieser Art hätten sich durch den Nahostkonflikt zwischen Israel und der Hamas seit Oktober 2023 vermehrt, berichtet ntv.

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Doch diese Abriegelung löst die Sorgen der Bewohner nicht, heißt es. Laut eines Posts auf X einer Nahost-Korrespondentin sagte ein Sprecher der israelischen Armee, dass auch Journalisten der Zugang zum Dorf verwehrt würde. Die Dorfbewohner von Taybeh fürchten, dass durch die Abwesenheit von Journalisten und Zivilisten jüdische Gewaltattacken möglicherweise leichter im Geheimen fortbestehen können, schreibt die Journalistin Noga Tarnopolsky.

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