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Hans-Joachim Eckstein mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Hans-Joachim Eckstein ist Autor und Professor für Neues Testament. Jetzt wurde er für seinen Einsatz für das Gemeinwohl geehrt.

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Der evangelische Theologe Hans-Joachim Eckstein hat den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Der württembergische Landesbischof Frank Otfried July lobte Eckstein bei der Verleihung für seine Vermittlung „zwischen Kirche und Fakultät, zwischen akademischer Lehre und dem persönlichen Gespräch über den gelebten Glauben“ sowie „zwischen verschiedenen Prägungen landeskirchlicher Frömmigkeit“.

In Studierendenseelsorge engagiert

Eckstein war von 1990 bis 1996 Pfarrer im Hochschuldienst und wurde dann Professor für Neues Testament an der Universität Heidelberg. 2001 wechselte er an die Universität Tübingen, wo er bis 2016 blieb. Eckstein engagierte sich ehrenamtlich unter anderem in der Studierendenseelsorge sowie in christlichen Studierendengruppen. Auch in der Evangelischen Kirche übernahm er ehrenamtliche Ämter, unter anderem war er lange Zeit Mitglied der Kammer für Theologie der EKD.

Bekannt ist Eckstein auch als Autor. Die SCM Verlagsgruppe, zu der auch Jesus.de gehört, verkaufte mehr als 420.000 Exemplare seiner Werke. „Seine Bücher, die zu einem befreienden und lebensbejahenden Glauben einladen, sprechen durch ihren persönlichen und sprachlich gewinnenden Stil an“, sagte Christian Brenner, Geschäftsführer der SCM Verlagsgruppe. „Die Ehrung hat er ohne jeden Zweifel verdient.“

2 Kommentare

  1. Ein guter Botschafter des Himmels

    Ich kannte Hans-Joachim Eckstein damals, als er noch Gymnasiast war im schönen Bad Ems, wo wir gemeinsam im Jugendkreis der dortigen Kirchengemeinde zusammen waren. Als er wesentlich später seine alte Heimat besuchte und ohne große Vorreklame im Gottesdienst predigte, war die romanische Martinskirche so wie an Weihnachten oder anlässlich einer Konfirmation gefüllt. Er hat mich und vermutlich auch sämtliche Anwesenden sehr begeistert mit seiner einfachen aber intelligenten Sprache, seinen guten Sinnbildern und wie spannend es sein kann, das Evangelium in einer Weise zu versprachlichen die ihm gebührt: In einer guten Predigt, mit einem wunderbaren Gottesdienst, möglichst mit vielen Kerzen und schöner Musik. Er ist sich treu geblieben, aber man darf Hans-Joachim Eckstein auch nicht so einfach in eine von mehreren Schubladen kirchlicher Prägung einordnen. Auch wenn von schlanker Statur passt er in keine hinein. So wie die gute Nachricht von Jesus nie genug unserer Bemühungen braucht, unter die Leute gebracht zu werden: Durch gute Vorlesungen in der Uni, schöne gefühlvolle und ansprechende Musik und die Freude verbreitende gute Predigt, denn langweilige, dröge, einfallslose und depremierende Kanzelreden gibt es mehr als genug. Das Bundesverdienstkreuz hat er verdient. Auch wenn volkskirchliche Strukturen eher ein Verfallsdatum haben, ihre Chancen öfters nicht genutzt werden, so ist doch die gute theologische Ausbildung für die Kirche auch ein Qualitätszeichen.

    • Eine wunderbar ehrlicher und authentischer Kommentar, dem ich zu 100% zustimmen kann. Vielen Dank dafür!

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