Auch in diesem Jahr öffnet die Vesperkirche Stuttgart für zwei Monate ihre Türen. Im Eröffnungsgottesdienst am 18. Januar predigt Margot Käßmann über die Jahreslosung.
Ab dem 18. Januar sind die Türen der Leonardskirche täglich bis zum 7. März von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Zum Auftakt der 32. Vesperkirchen-Saison predigt die frühere EKD-Ratsvorsitzende und Theologin Margot Käßmann über die Jahreslosung: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“ (Offenbarung 21,5). Im Gottesdienst werden auch die Stuttgarter Hymnus-Chorknaben auftreten. Der Gottesdienst wird auch auf der Plattform YouTube als Livestream ausgestrahlt.
„Vesperkirchen kenne ich beispielsweise auch aus Hannover“, sagt Käßmann. „Für mich ist das eine Initiative, die umsetzt, worum es im christlichen Glauben geht: Miteinander, Nächstenliebe, Begegnung auf Augenhöhe, miteinander essen und trinken an einem gedeckten Tisch.“
Spenden und Mitarbeitende benötigt
Die Vesperkirche in Stuttgart bietet viele gemeinnützige Projekte an, darunter Berufsberatung, Fußpflege, Seelsorge, Arzt-Sprechstunden, Tierimpfungen und ein wöchentlich wechselndes Kulturprogramm. Zielgruppe sind vor allem Menschen mit geringem Einkommen. Zahlreiche Kooperationspartner tragen zu den Angeboten bei, darunter die Straßen-Universität Stuttgart, die Demokratiebegleiter der neuen Arbeit, die Beratung der Stadt Stuttgart sowie die Außenstellen der Evangelischen Gesellschaft (eva), der Caritas, der Matthäuskirche und St. Maria.
Die Mitarbeitenden der Kirche bitten um Spenden und ehrenamtliche Helfer. Die Kosten für die Vesperkirche betragen rund 500.000 Euro.
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