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Landeskirche fördert drei Initiativen mit jeweils 100.000 Euro

Beim zweiten „Innovation-Pitch“ überzeugten ein kirchlicher Ringer- und Athletikverein, eine überkonfessionelle Kircheninitiative und die Barista-Ausbildung für ein CVJM-Café.

Die Evangelische Landeskirche in Baden wird drei weitere Initiativen mit Innovationsmitteln in Höhe von jeweils 100.000 Euro fördern. Die Teams von „Kirche auf Franklin. Ychurch“ aus Mannheim, des Kirchlichen Ringer- und Athletikvereins aus Mosbach und von der Community-Barista aus Heidelberg konnten die Jury beim zweiten landeskirchlichen Innovation-Pitch von ihren Konzepten überzeugen, heißt es in einer Pressemitteilung.

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5-Minuten-Pitch

Fünf Minuten hatte jedes Team am 11. Juli Zeit, um sein Projekt dem rund 40-köpfigen Publikum im Karlsruher Coworking-Space „Kairos13“ zu präsentieren. Anschließend wurden die Kandidaten jeweils zehn Minuten lang „intensiv“ von der Jury befragt.

„Das waren drei richtig starke Vorstellungen“, lobte Anton Baranowski, Leiter der Innovationsförderung und -beratung im Evangelischen Oberkirchenrat. Die Qualität der Präsentationen habe sich im Vergleich zum Premierenpitch im vergangenen Jahr noch einmal gesteigert. Der Lohn: Nach der Beratung urteilte die Jury, dass alle drei Projekte jeweils mit der Höchstsumme von 100.000 Euro gefördert werden.

Geförderte Projekte

Die Initiative „Kirche auf Franklin. Ychurch“ (KaFY) will im neuen Mannheimer Stadtteil für die dort bereits erfolgreiche Kooperation von CVJM sowie evangelischer und katholischer Kirche eine nachhaltige Identität und Strukturen realisieren. Menschen soll so eine überkonfessionelle Zugehörigkeit zu Kirche ermöglicht werden – prägend und präsent mit christlichen Angeboten.

Als kirchlicher Ringer- und Athletikverein möchte die Mosbacher Initiative christliche Werte und Sport vereinbaren. Mit seinem körperlichen, geistigen und sozialen Angebot möchte der Verein angesichts der wachsenden Nachfrage nach Trainingsangeboten eine Alternative für Jugendliche und Erwachsene etablieren.

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Im Heidelberger CVJM-Café licht. sollen sogenannte „Community-Baristi“ ausgebildet und zu Multiplikatoren gemacht werden, die Kirche neu erleben, Gemeinschaft stiften, bestehende Initiativen stärken, neue starten und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.

Während die Initiativen „Kirche auf Franklin. Ycurch“ und das Ringen in Mosbach bereits laufen, wollen die Heidelberger Community-Baristi im Herbst mit ihrer Initiative beginnen. Alle drei Projekte werden dabei auch im weiteren Verlauf der Förderung durch die Innovationsförderung der Evangelischen Landeskirche in Baden beratend begleitet.

Weitere Förderungen

Interessierte für die „Aufwind“-Förderung in Höhe von bis 100.000 Euro können sich in der Zeit vom 29. August bis zum 12. Oktober für den dritten Innovation-Pitch bewerben. Dazu wird es am Anfang dieses Zeitraums noch zwei Informationsevents geben. Für die „Aufbruch“-Förderung mit einer maximalen Fördersumme in Höhe von 10.000 Euro können durchgehend Anfragen eingereicht werden. Über sie wird im monatlichen Rhythmus beraten.

Link: Weitere Informationen zur Förderung

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1 Kommentar

  1. Ein guter Plan für positive Gemeinschaft

    Beim zweiten „Innovation-Pitch“ überzeugten ein kirchlicher Ringer- und Athletikverein, eine überkonfessionelle Kircheninitiative und die Barista-Ausbildung für ein CVJM-Café. So stelle ich mir unser Christsein vor, als Licht der Welt und Sauerteig des Alltags. In Zeiten auch überbordender Fremdbestimmung, durch unsere Dauer-Smartphongucker, wo eigentlich Gemeinschaft fehlt und noch nicht einmal vermisst wird, sind solche Inititativen wunderbar. Menschen soll so eine überkonfessionelle Zugehörigkeit zu Kirche ermöglicht werden – prägend und präsent mit christlichen Angeboten. Das ist doch ein guter Plan und den kann man in breiter Form immer auch ökumenisch praktizieren.

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