Dale Rhoton, Mitbegründer von Operation Mobilisation (OM), ist tot. Er starb im Alter von 88 Jahren. Der US-Amerikaner prägte die internationale Missionsbewegung über Jahrzehnte hinweg.
Wie OM Deutschland mitteilte, starb der 88-Jährige am 31. Mai in Florida friedlich im Schlaf. Rhoton gehörte neben George Verwer und Walter Borchard zu den drei Gründern der Arbeit, die 1957 mit einer Missionsreise nach Mexiko begann. Rhoton galt als prägende Persönlichkeit im Hintergrund der Organisation. „Ohne George Verwer und Dale Rhoton gäbe es OM nicht“, würdigte OM-International-Direktor Iain Pickett den Verstorbenen.
Während Verwer vor allem für Dynamik und Mobilisation stand, brachte Rhoton nach Einschätzung vieler Weggefährten „Weisheit und Besonnenheit“ ein, heißt es. Er engagierte sich unter anderem beim Aufbau der Arbeit in der Türkei und koordinierte Einsätze im damaligen Ostblock. Auch Deutschland spielte in Rhotons Leben eine wichtige Rolle: Von 1981 bis 1999 war er in Mosbach für die OM-Schiffsarbeit tätig, zunächst als stellvertretender Direktor und zuletzt als Geschäftsführer. Bis ins hohe Alter blieb Rhoton den Angaben zufolge aktiv und setzte sich für die Entwicklung von Partnerschaften und Ressourcen ein. Mit ihm ist nun der letzte der drei OM-Gründer verstorben.
Dies könnte Sie auch interessieren:
