Eine Medaille hat Kugelstoßerin Yemisi Ogunleye bei der Leichtathletik-WM in Tokio verpasst. Einen Dank an Gott postete sie trotzdem.
„Seid dankbar in allen Dingen“ – mit diesem Zitat aus dem 1. Thessalonicherbrief hat Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye ihren 6. Platz bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in der japanischen Hauptstadt Tokio kommentiert. Es sei „unvergesslich“ gewesen, im Finale mit drei Deutsche und den weltbesten Frauen zu stehen, schreibt die 26-Jährige in ihrem Instagram-Kanal. „Ich darf das tun, wozu Gott mich berufen hat.“ Sie werde diese Aufgabe weiterhin „mit Ehre erfüllen“. Gott sei „in allen Dingen treu.“
Mit der Weltmeisterschaft ende für sie die Saison 2025, so Ogunleye weiter. Mit Verweis auf Johannes 15,2 bilanziert sie, dass die nacholympische Saison eine „Zeit des Zurückschneidens“ gewesen sei. „Ich freue mich darauf, auf dieser Reise weiter zu wachsen und auf alles, was noch kommen wird.“
Im Vorfeld der WM hatte Ogunleye in einem Interview („Glaube als Superkraft„) mit dem Sportportal ran gesagt, ihr Glaube verleihe ihr Ruhe und Gelassenheit. „Ich werde schon geliebt, unabhängig davon, wie weit die Kugel fliegen wird“. Wichtig sind ihr Gebet und Gesang: „Ich habe oftmals für die Wettkämpfe einen Song, den ich singe. Oder der mir im Wettkampf kommt.“ Diesmal soll es „Do it again“ von Elevation Worship sein, so die 26-Jährige.
Die australische Hochspringerin Nicola Olyslagers, die bei den Olympischen Spielen in Paris zusammen mit anderen Athletinnen Worship-Musik im Olympischen Dorf gemacht hatte, gewann in Tokio mit übersprungenen 2 Metern die Goldmedaille. In einem Instagram-Beitrag zitierte sie anschließend aus Hebräer 12,2:
„Lasst uns aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.“
