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Promis Glauben

„Christus in Weihnachten bewahren“ – Kevin Costner überrascht mit Glaubensbekenntnis

Oscar-Preisträger Kevin Costner präsentiert das ABC-Special „The First Christmas“ und erklärt, warum die Weihnachtsgeschichte für ihn persönlich wichtig ist.

Der Oscar-prämierte Schauspieler und Filmproduzent Kevin Costner präsentierte am 9. Dezember das zweistündige ABC Special „The First Christmas“, das nun auch auf Disney+ und Hulu verfügbar ist. Der Hollywoodstar moderiert eine Nacherzählung der Geschichte der Geburt Jesu Christi, wobei eine geskriptete Nachstellung mit Experteninterviews gemischt wird. Im Zuge dieser Produktion überraschte Costner seine Fans mit seinem Bekenntnis zum christlichen Glauben, wobei er seine persönliche Beziehung zu Jesus Christus und die Bedeutung der Weihnachtsgeschichte hervorhob.

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Produziert von Warm Springs Productions und inszeniert von David L. Cunningham geht „The First Christmas“ der historischen und spirituellen Ereignisse rund um Jesu Geburt nach. Auf seinem Instagram-Account kündigte Kevin Costner die Spezialsendung mit folgenden Worten an:

„Eine Geschichte des Glaubens, der Widerstandskraft und eines Wunders. Eine Geschichte wie keine andere.“

In einem weiteren Post auf seinem Insta-Account schrieb Kevin Costner zu Bildern vom Dreh zu „The Firt Christmas“:

„Über ein Drittel der Weltbevölkerung glaubt, dass Jesus Christus eine der bedeutendsten Personen war, die je gelebt haben, und nennt ihn seit über 2.000 Jahren Retter und Herrn. Aber wie hat alles angefangen? Was ist die wahre Geschichte?“

In weiteren Posts zu dieser Spezialsendung lädt der Hollywoodstar die Zuschauer zu einer „Reise des Glaubens und der Hoffnung“ ein.

„Christus in Weihnachten bewahren“

Im Interview mit Christian-Post erklärte Kevin Costner, dass der Inhalt der Weihnachtsgeschichte für ihn von persönlicher Bedeutung ist und appellierte „Christus in Weihnachten zu bewahren“. Der 70-jährige Hollywood-Star, der durch Filme wie u.a. „Der mit dem Wolf tanzt“, „Robin Hood – König der Diebe“ oder „The Bodyguard“ weltberühmt wurde, berichtete, dass er im christlichen Glauben aufwuchs und im Umfeld der Kirche seine Schauspielkarriere quasi begonnen habe, als er im Krippenspiel einen Hirten spielte. Darauf zurückblickend erinnerte sich Costner:

„Ich war ein Schlingel. Man bat mich, einen Hirten zu spielen. Ich wusste nicht einmal, was Schauspielerei ist – Es hieß ‚du bist einfach ein Hirte. Du hast diesen großen langen Stock, also hau damit keine anderen Kinder‘.“

Zur Bedeutung der Kirche in seinem Aufwachsen sagte er:

„Ich bin nicht durchs Leben gegangen und habe davon geträumt, Schauspieler zu sein. Die Kirche war ein großer Teil meines Lebens.“

Laut Costner stellte seine Entscheidung, das Special zu moderieren, einen bewussten Schritt hin zu einem explizit glaubensorientiertem Erzählen dar. Er betonte während des gesamten Specials die Bedeutung, „Christus in Weihnachten zu bewahren“. Die Menschen hätten das nicht von ihm erwartet, schilderte der Oscar-prämierte Schauspieler und betonte:

„Ich hätte das nicht getan, wenn es mir nicht wichtig gewesen wäre, wegen meiner Erziehung. Ich bin in einer baptistischen Kirche aufgewachsen.“

Anstatt lediglich als Promi-Erzähler im Weihnachtsspecial aufzutreten, möchte Costner, dass das Publikum seine persönliche Verbindung zum Thema versteht und damit die Menschlichkeit in der Geschichte noch deutlicher wird.

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Weiter erklärte Kevin Costner, dass ihn der Mut, den Maria und Josef zeigen, beeindruckt. Dazu sagte er:

„Sie mussten ihr Leben und ihr Kind beschützen, das wir als Sohn Gottes verkünden. Für sie war es ein Kampf ums Leben in so jungem Alter. Das hat die Geschichte für mich wirklich gefestigt.“

Dieser Mut spreche auch heute noch jeden verängstigten, überforderten jungen Menschen an, zeigte sich der Schauspieler gewiss.

Im Interview mit Christian-Post sprach Kevin Costner auch über Situationen, die ihn in seiner Rolle als Person des öffentlichen Lebens herausforderten. Dazu erklärte er:

„Ich wurde geprüft, aber auch durch meine Religion gestützt.“

Zur Bedeutung und Beständigkeit seines Glaubens teilte er des Weiteren mit:

„Du kannst in einem Raum mit Intellektuellen sein, die nicht glauben, und sie können dir zwei oder drei Fragen stellen, die dich völlig zum Stillstand bringen. Aber Glaube ist etwas, das man in sich trägt. Du verstehst es, und es bestimmt, wie du dich verhältst, besonders in kritischen Situationen.“

Das Weihnachtsspecial solle nicht nur Gläubige, sondern auch Skeptiker und Neugierige ansprechen, betonte Costner. Sie könnten erkennen, dass diese Geschichte Bestand hat. Weiter sagte er:

„Für Christen dreht es sich um die Geburt dieses Kindes, das Versprechen, dass er kommen würde, und die Botschaft, die er von Frieden bringen wird, davon, wie man seinen Nächsten behandelt und wie man moralisch unter sehr schwierigen Bedingungen lebt. Es ist eine Gelegenheit, sich neu auszurichten, neu zu kalibrieren, sich bewusst zu machen, welche Menschen uns wichtig sind.“

Bedürfnis nach einem Retter

Wenn er darüber nachdenkt, was die Botschaft von Weihnachten für ihn jetzt bedeutet, nachdem er stundenlang in die Geschichte von Jesu Geburt vertieft war, dann stelle er fest, dass er mehr denn je an menschliche Schwäche und das Bedürfnis nach einem Retter erinnert werde, so Costner (das 9-minütige Interview von Kevin Costner mit Christian Post zum Anschauen gibt es hier).

Im November dieses Jahres veröffentlichte Kevin Costner einen Insta-Post mit einem Video zu seinem Song „Find Your Way“ (2024), den er als Gebet verstanden wissen möchte für Menschen, denen es in der eigentlich glücklichsten Zeit des Jahres nicht gut geht. Dazu schrieb er:

„Wir haben ‚Find Your Way‘ vor einem Jahr veröffentlicht, und das Herz hinter diesem Song klingt für uns jetzt noch wahrer als je zuvor. Obwohl es die glücklichste Zeit des Jahres sein soll, weiß ich nur zu gut, wie schwer die Feiertage für viele von uns sein können. Vermisste geliebte Menschen, die wir verloren haben, es fällt schwer, glücklich zu sein, wenn sich die Welt schwer anfühlt, dich vielleicht sogar mit tragischen Verlust konfrontiert, während die Welt um dich herum feiert.“

Und weiter:

„Wenn du dich dieses Jahr der Dunkelheit näher fühlst als dem Licht, ist dieses Lied unser Gebet für dich.“

Abschließend betonte er:

„Jeder Schritt ist eine Prüfung des Glaubens. Mögest du immer deinen Weg finden.“

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Quellen: christianpost.com (1), christianpost.com (2), instagram.com (1), facebook.com, jesus.ch, independent.co.uk, decider.com, instagram.com (2), instagram.com (3)

Diesen Beitrag haben wir mit freundlicher Genehmigung von Promis Glauben veröffentlicht. Initiator des Projekts ist der Lehrer Markus Kosian. Aus einem Stundenentwurf für den Religionsunterricht ist mittlerweile ein großes Webportal geworden.

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3 Kommentare

  1. Sie opferten ihr Leben nicht für Jesus, durch Jesus zogen sie die Kraft aus einem Leben, dem sie durch Gott tiefer verbunden sein werden, als allem, was es je zuvor gegeben hat. Noch heute können wir von der Energie leben, die von diesen beiden Eltern ausgeht, sodass sie sich in ihr immer wieder neu zusammenfinden, solange das Leben sich fortsetzt. Im Namen Jesus ist diese Lebensenergie für die Menschheit geborgen, sodass sie immer wieder aus dem Herz hervortritt, dem seine Eltern gewachsen sind. Die Geburt eines Menschen wird so zum Wunder der Biologie und ihrem Potenzial aus der Anatomie, die das Herz mit sich bringt, das für Gott schlägt. Dadurch kann Gott die Einheit erhalten, die sich aus ihm und der Zeit ergibt, die aus dem Herz hervortritt, das von einer Geburt erzählt, die sich an der einen Ehe erhebt, die dem Leben aus diesem Herz gewachsen ist.

    Ist es uns Menschen nicht ein Herzenswunsch, uns auf Augenhöhe mit denen unterhalten zu können, die uns wirklich wichtig sind?

    Wer gibt uns das Rüstzeug, das wir brauchen, um die Wahrheit aus den Augen zu lesen, die sie uns gegenüber offen legen?

    Menschen neigen dazu, ihre eigene Wahrnehmbarkeit nicht selbst zu reflektieren, sodass sie oft anderen die Bewertung der Menschen überlassen, die sie selbst noch gar nicht kennen. Das ist falsch, denn die eigene Wahrnehmung ist der Wahrnehmbarkeit eines Herzens gegeben, das sich in seiner Form als Instrument der Menschheit zeigt, die es nur in der Gemeinschaft mit Jesus auch wirklich bespielen kann. Das bedeutet für die Menscheit, dass sie ohne Jesus immer wieder falsche Töne anschlägt, sodass sich ihr Herz nicht auf die richtigen Töne einstellen kann. Einmal richtig eingestellt, kann es ein guter Instrumentenbauer auch entsprechend seiner Kenntnis über dessen Herkunft, jederzeit reparieren.

    Ich hoffe, dass Menschen, die dieses Instrument der Menschheit bespielen können, seine Harmonie im Umgang mit ihrer Herkunft nie mehr aus den Augen verlieren. Von Gott ausgehend, in Jesus verwirklicht bleibt der Instrumentenbauer in seiner Form als der Mensch erhalten, dem das Instrument zugeschrieben wird, solange er lebt.

    • Gott als der Liebende und Schatten über unserer Rechten Hand

      Liebe Roswitha Steffens: Falls Sie es noch lesen – Weihnachtszeit dauert ja noch – wünsche ich frohe Weihnacht. Da habe ich eben etwas hier unter jesus.de gefunden, was sehr fromm ist und ich dennoch wohltuend wenig dogmatisch empfinde und was sich wie ein Liebesbrief Gott anfühlte:

      Ich zitiere: „Du kennst mich vielleicht nicht, aber ich weiss alles über dich …Psalm 139, 1 Ich weiß, wann du dich hinsetzt und wenn du aufstehst …Psalm 139, 2 Alle deine Wege sind mir vertraut … Psalm 139, 3 Ich kenne sogar die Zahl der Haare auf deinem Kopf … Matthäus 10, 29-31 Ich habe dich nach meinem Ebenbild geschaffen …1.1. Mose 1,27 In mir lebst du, bewegst dich und hast dein Sein …Apostelgeschichte 17, 27-28 Weil du mein Nachkomme bist …Apostelgeschichte 17, 28 Ich kannte dich sogar, noch bevor du empfangen wurde …Jeremia 1, 4-5 Ich habe dich erwählt, als ich die Schöpfung plante … Epheser 1, 11-12 Dein Leben ist kein Irrtum, denn alle deine Tage sind in meinem Buch verzeichnet …Psalm 139, 15-16 Ich habe festgelegt, wann du geboren werden solltest und wo du leben würdest …Apostelgeschichte 17, 26 Ich habe dich im Leib deiner Mutter geformt …Psalm 139, 13 Ich brachte dich hervor an dem Tag deiner Geburt …Psalm 71, 6

  2. Engel sind gute Boten

    Im Glauben an Gott geht es immer darum, auch zum Tiefsten und zum Eigentlichsten vorzudringen. Dies offenbart sich auch heute in der Seele.
    „Christus in Weihnachten bewahren“ – Kevin Costner überrascht mit Glaubensbekenntnis“! Ich halte dies für absolut richtig. Das Drumherum um Weihnachten, unser Glaube der auch in Kultur gelebt wird (durch Musik wie etwa das Weihnachtsoratorium, Lesungen, Vorträge usw.) ist wichtig, aber wie bei einer zu schälenden Zwiebel kommt jeder viel tiefer zum Innersten. Dann die Weihnachtsgeschichte auch im modernen Gewand gut nacherzählt, wäre sinnstiftender, wenn wir Maria und Josef bisweilen in die moderne Zeit versetzen und die Mitwirkenden dieser sehr emotionalen Glaubensgeschichte wie Herodes, Pontius Pilatus, die Jünger, Hohepriester und Schriftgelehrte, sowie vor allem auch die Engel. Alle Menschen aber werden ein wenig entzaubert, denn alle haben wie immer im Leben große und kleine Fehler. Das Böse sowie Destruktive ist immer munter am Werk, je mehr Macht als Gewalt ein Mensch besitzt, der gegen die Macht der Liebe Jesu und Gottes ins Feld geführt wird. Natürlich ist diese Glaubensüberlieferung von damals (nicht nur über das Kind in der Krippe) nicht nur aufgrund der langen Überlieferung, sondern (un)absichtlich ebenso ausgeschmückt. Der frömmste Theologe, der uns durch Israel führte, hat auch immer ehrlich betont, dass nachgewiesen die Volkszählung, wegen dieser Maria und Josef nach Betlehem kamen, zu dieser Zeit nie stattfand, solche Volkszählungen aber bekannt waren. Ob die Engel auf dem Felde im Kindheitsevangelium von Lukas wirklich erschienen, oder das innere Erleben der Hirtenwiderspiegelten, ist unklar. War der Engel der Maria erschien, nur Traumgestalt? Träume zumal religiöser Art sind ebenso Botschaften Gottes und Saulus vor Damaskus, der Jesus begegnete, sah dieses große Licht seiner religiösen Erscheinung eher in seiner Seele, sonst hätten seine Mitreisenden es auch gesehen. Aus ihm wurde dann Paulus und niemand kann hier bezweifeln dass er hier dem Himmel begegnete. Eines nachts vor 25 Jahren träumte ich von einer Person, die mir sagte, ich hätte eine schlimme Krankheit und solle daher sofort zu meiner Ärztin gehen. Man fand ein Onkozytom an der Niere, das in 5stündiger OP entfernt wurde. Für mich bestand an der Realität dieser Erscheinung kein Zweifel, auch wenn dies in Form eines Traumes geschah. Ohne diese Überzeugung hätte ich Krebs bekommen. Ergo: Engel sind gute Boten, in welcher Form auch immer sie erscheinen.

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