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Rom: Papst setzt neuen Missionsrat für westliche Länder ein

Auf die wachsende Säkularisierung in der westlichen Welt reagiert die katholische Weltkirche mit der Einsetzung eines neuen Missionsrats.

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In dem am Dienstag im Vatikan vorgestellten Apostolischen Schreiben zur Gründung des Päpstlichen Rats für die Neuevangelisierung beklagt Papst Benedikt XVI. wachsende Distanz vom Glauben und eine «innere Wüste» in westlichen Ländern.

Ein besorgniserregender Verlust an religiöser Sensibilität stelle bislang als unverrückbar geltende Glaubensgrundsätze sowie den Stellenwert von Geburt, Tod und Familie in Frage. Fast vollständig entkirchlichte Regionen zeigten sich besonders «unempfänglich» für die christliche Botschaft, schreibt das Kirchenoberhaupt in dem Dokument «Ubicumque et semper» (Immer und überall), mit dem die neue Vatikanbehörde eingerichtet wird.

Der neue Rat soll nach dem Willen des Papstes gemeinsam mit den nationalen Bischofskonferenzen, Orden und Laienorganisationen Initiativen entwickeln, damit sich die Menschen wieder mehr der Kirche zuwenden. Benedikt empfiehlt dabei vor allem die Verbreitung des Katechismus der katholischen Kirche sowie den Einsatz von Internet und anderen modernen Medien.

Der Präsident der neuen Vatikanbehörde, Erzbischof Rino Fisichella, sagte, in säkularisierten Gesellschaften seien viele getaufte Christen Opfer eines modernen Subjektivismus, der zu einem Individualismus ohne soziales und politisches Verantwortungsgefühl führe. Die Kirche müsse sich auf ihren missionarischen Auftrag besinnen und die christliche Botschaft künftigen Generationen weitergeben, empfahl der Erzbischof.

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(Quelle: epd)

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