Wie es mit dem Bibelhaus in Frankfurt weitergeht, bleibt weiter offen, wie die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau mitteilt. Zu einem Neubau wird es demnach nicht kommen. Dieser hätte 22 Millionen Euro gekostet und zusätzlich dazu 1,4 Millionen an jährlichem Zuschussbedarf erfordert. Das hat die Kirchenleitung nach intensiver Prüfung als finanziell nicht realisierbar eingestuft.

Nach Entscheidung der Synode sollen jetzt mehrere Optionen geprüft werden. So könnte aus dem Erlebnismuseum ein „vorrangig pädagogisches Haus auf der Schwelle zwischen Schule, Kirche und Gesellschaft“ werden. Auch soll untersucht werden, ob eine Verlegung des Bibelhauses nach Mainz und eine Kooperation mit dem dortigen historischen Alten Dom St. Johannis möglich ist. Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hatte zudem vorgeschlagen, das Bibelhaus für weitere Religionen und deren Schriften zu öffnen. Er erhofft sich davon, bei möglichen Förderern auf mehr Akzeptanz zu stoßen. Im kommenden Jahr wird die Evangelische Kirche das Haus in Trägerschaft der Frankfurter Bibelgesellschaft wieder mit 700.000 Euro unterstützen.

Das 500 Quadratmeter große Bibelhaus wurde 2003 in einer ehemaligen Kirche am Frankfurter Museumsufer eröffnet. Jährlich besuchen rund 25.000 Menschen das Erlebnismuseum.

1 DIREKT-KOMMENTAR

  1. Bloß das nicht!, dachte ich, als ich las, dass Sie evtl. auch Schriften von anderen Religionen auflzuegen gedenken.
    Bedenken Sie, wenn das Bibelhaus Gottes Werk ist, wird er es erhalten. Wenn es aber Menschenwerk ist oder, wenn falsche Lehre Einzug hält, wird es vergehen.

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