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Vatikan verbietet Laienpredigten bei Eucharistiefeier

Nach einer Anfrage der Deutschen Bischofskonferenz bezüglich der Erlaubnis von Laienpredigten im Rahmen der Eucharistiefeier kam nun die klare Antwort aus dem Vatikan.

Freie Predigten von ungelehrten Personen: Im Rahmen der Eucharistiefeier der katholischen Kirche sind diese weiterhin verboten. Laut einer Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz sei diese Bitte vom 30. März 2026 „ein Ergebnis des Synodalen Weges gewesen“. Im Juni kam nun die Absage: Selbst unter „außergewöhnlichen Umständen“ sei es Laien verboten, „während der Eucharistiefeier anstelle der Predigt zu sprechen“. Dieses Recht sei ausschließlich geweihten Amtsträgern vorbehalten.

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„Nicht nur eine Frage der theologischen Kompetenz“

„Wort und Sakrament sind in der Eucharistiefeier untrennbar miteinander verbunden.“, schreibt der Vatikan im Antwortbrief. „Diese Unterscheidung begründet keine Ungleichheiten unter den Getauften, sondern spiegelt die Vielfalt der Gaben und Dienste innerhalb des einen Leibes Christi wider (vgl. 1. Korinther 12, 18-19)“. Sie betonen zudem, dass dieses Verbot nicht ausschließlich eine Frage der theologischen Kompetenz, sondern auch relevant für die Spiritualität der Priester sei.

Sie verweisen darauf, „dass die geltende Ordnung bereits Formen der Verkündigung vorsieht, die Laiengläubigen außerhalb der Homilie und der Eucharistiefeier anvertraut werden […].“ Beispielsweise seien Laien Predigten gestattet, wenn ein Pfarrermangel besteht oder es in Einzelfällen thematisch Sinn ergibt.

>>>> Zum vollständigen Antwortbrief des Vatikans (pdf)

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