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Katholische Frauen werfen Vatikan Ignoranz vor

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland fordert mehr Rechte für Frauen in der Kirche: Der Verband will die Predigterlaubnis und eine Zulassung zum Diakonat – so schnell wie möglich.

Vor zwei Jahren hatte der damalige Papst Franziskus eine Studie zur Rolle der Frau in der Kirche in Auftrag gegeben. Der Abschlussbericht liegt jetzt vor. Darin heißt es unter anderem: „Eine wachsende Zahl von Frauen jeder Altersgruppe und in unterschiedlichen Teilen der Welt fühlen sich im Haus des Herrn nicht mehr zu Hause – bis hin zu dem Punkt, dass sie es vollständig verlassen.“ Diese Entwicklung nehme die Katholische Frauengemeinschaft seit Jahren wahr, erklärt Ulrike Göken-Huismann, stellvertretende Bundesvorsitzende der kfd. Es sei schade, dass der Vatikan nicht schon früher auf diese „offensichtlichen Entwicklungen“ reagiert, sondern die Zeichen der Zeit „ignoriert“ habe.

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Die kfd wertet Erarbeitung der Studie als „richtigen Schritt.“ Jetzt müssten jedoch schnell Taten folgen. Der Verband fordert den Vatikan auf, sich noch in diesem Jahr mit den Ergebnissen der Studie auseinanderzusetzen und Änderungen „im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit“ zu initiieren. „Konkret heißt das für uns: Eine schnelle Genehmigung der Partikularnorm zur Predigterlaubnis sowie die Zulassung von Frauen zum sakramentalen Diakonat“, so Göken-Huismann. Es sei wichtig, dass Frauen ihre Berufung und ihre Gaben gleichberechtigt einbringen könnten.

>>>>Zur vollständigen Pressemitteilung der kfd

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Quellekfd

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13 Kommentare

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    wenn man irgendetwas tut was nicht erfolgreich ist, sollte man sich da nicht umsehen wo es etwas ähnliches gibt, das erfolgreicher läuft? Würde ein Autobauer ein Modell nachbauen, dass sich nicht verkaufen lässt?
    Von evangelischen Christen habe ich schon viel gutes erlebt, aber ist in der „evangelischen, bzw. protestantischen Kirche“ irgendetwas nachahmenswertes zu finden? Der Umgang mit Missbrauch ist weit miserabler als bei den Katholiken, eine „evangelische Theologin sagte mal im BR, dass gemäß einer Untersuchung der meiste Missbrauch in liberalen, evangelischen Pfarrhaushalten stattgefunden hätte. Und stets ist diese Kirche, früher wie heute dem Zeitgeist hinterhergerannt. Wieso glauben Sie dann, dass das Heil für die katholische Kirche darin liegen sollte diese traurigen Strukturen zu kopieren? Doch wenn Sie den verbalen Verunglimpfen folgen, darüber wo wieder echter Glaube auch in Europa erwacht, dann werden Sie es niemals erkennen können.
    Gott möge Sie schützen und leiten.
    VG Dieter

    • Lieber Dieter,

      ich gehe davon aus, dass Sie nicht wussten, dass unabhängig der Konfession, der ich angehöre für die Kirche in ihrem Glauben an Gott, seine Grundlage mit Jesus ins Leben fand. Andernfalls fällt es mir schwer, was Sie mit Ihrer Aussage zum Ausdruck bringen zu verkraften. Meine Mutter z. B. war evangelisch im Glauben verhaftet und mein Vater katholisch! Beide sind mir noch heute eine seelische Stütze, wenn es darum geht, gut von böse zu unterscheiden und für das Gute einzutreten, um dem Bösen in seiner Form als Mensch seine Grundlage zu entziehen.

      Das heißt, ich muss Menschen mutig in dem Ansprechen, was sie falsch machen und dafür eintreten, wie ich es machen würde, um zu einem besseren Ergebnis zu kommen. Dadurch gewinnen wir eine gewisse Kompetenz im Umgang mit dem Leben, das sich nicht nach einem von uns ausrichten wird, sondern sich in seiner natürlichen Form so weiterentwickelt, dass es keinen Schaden nimmt. Das zu verstehen haben mich meine beiden Elternteile im Umgang mit ihrem jeweiligen Umfeld gelehrt, ohne mich damit zu überfordern, wie ich zu sein habe. Immer hatte ich eine Wahl, sodass es an mir lag zu entscheiden, was ich durch diese Wahl gewinnen kann.

      Ich hoffe, Sie können mit dieser Antwort auf Ihren Kommentar etwas anfangen, denn die Struktur der Kirche baut auf Jesus und damit auf ein Leben, dessen Verhalten sich aus ihm ergibt und in uns nach seiner Fortsetzung sucht.

  2. Sehr geehrte Frau Steffens,

    [Bitte unsere Nutzungsbedingungen beachten. MfG, das JDE-Team]

    Die Frauen, die sich gegen den Vatikan auflahnen, kann ich nur unterstützen und ermutigen, nicht aufzugeben, sondern weiter zu kämpfen.
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

    • Sehr geehrter Jacques Jordans,

      ich gebe Ihnen Recht, mir fehlt die Erkenntnis der Wahrheit, was mich auf den Widerstand bringt, der sich in mir aufbaut, wenn es um die Frage geht, wie sich die Wahrheit des Einen auf alle Menschen übertragen soll. Zudem ermutige ich jede Frau und jeden Mann, sich nicht gegen das aufzulehnen, was in ihnen steckt, sodass immer der zum Vorschein kommt, der es zutage fördert.

      Ich danke für Ihre Anregung zu meinem Text.

      • Sehr geehrte Frau Steffens,
        vielen Dank für Ihre freundliche Antwort.
        Ich bin nicht sicher, ob ich recht verstehe, sind Sie jemand, der auf der Suche nach Wahrheit ist, ohne bereits Antworten gefunden zu haben? Wenn es so sein soll, haben wir etwas Gemeinsames.
        Seit langer Zeit suche auch ich nach der Wahrheit. Dabei muss ich gestehn, dass mir das Glück zuteil wurde, Quellen zur Wahrheit zu finden. Dafür bin ich tief dankbar.
        Falls Sie sich für Hinweise interessieren, bin ich gerne bereit, Ihnen meine Quellen zu vermitteln.
        Mit freundlichen Grüssen

        • Ich wüsste nicht, welche Quelle außer Gott zur Verfügung stünde, um der Wahrheit eines Lebens näher zu kommen, als sie in ihrer Konsequenz durch ihn anzusprechen.

  3. Gott ist in Jesus Mensch geworden und dadurch zum Vater der Menschheit, die der Substanz geschuldet ist, die dieses Kind aus der Einheit von Gott speisen kann.

    Wer sagt, dass jegliche Substanz die von Gott kommt auf den Priester reduziert werden muss?

    Abraham als Name jeglicher Potenz, die sich ihrer Substanz bewusst, an die Eltern von Jesus gewendet hat, um der Zeit ihrer Erkenntnis durch Jesus gerecht werden zu können. Mit Gott für immer verbunden, bleibt das Herz, dem Zeit, in ihrer Substanz geschuldet, seine Fülle bestätigen kann. Es ist das Herz der Menschheit, das sich in seiner Substanz an die Christenheit (Mensch gemäß Christi Geburt) wendet, deren Anfang (Auferstehung durch Jesus) in Wahrheit für unser aller Überleben sorge trug. Wir, die nach Christus geborenen Menschen, leben von der Substanz der Auferstehung, deren Potenz von Jesus ausgeht, dem sie als Einzige für den Vater dankt, der Gott für ihn geworden ist. Mit diesem Vater im Gepäck tritt die Kirche als Zeit menschlicher Erkenntnis für die Mutter von Jesus ein, die das Herz ihres kirchlichen Vaters an dem Reichtum ermisst, der ihrer Mutterschaft gewidmet ist. Sie, die aus ihm gewonnene Substanz (Mutterliebe), ist am Namen des Vaters gewachsen, der sein Herz an Jesus zu erfüllen vermochte.

    Im Glauben an die Kindschaft von Gott sind wir Menschen geeint in der Liebe, die sich an ihm erfüllt. Wir wissen nicht viel darüber und wollen sie dennoch im Glauben an Jesus erhalten. Dafür brauchen wir alle Kräfte und jegliche Substanz, sodass Jesus keine Frage des Glaubens mehr ist, sondern die Antwort auf eine Liebe, die einzig seiner Mutter gelten kann. Ich empfinde diese Liebe zu Jesus, sodass in ihr am Glauben weiter wachsen kann, wer aus unserer gemeinsamen Lebenszeit seine Einheit mit jeder Geburt zurückgewinnt. Im Wissen um meine persönliche Endlichkeit nehme ich vom Leben einzig die Würde, die es mir anvertraute, solange sie für mich erwirkt, was ihr noch geschuldet ist. Das Herz ihres Sohnes Jesus schlägt für unser aller Mutter, die ihm so ewig verbunden bleibt.

    Damit verliert Gott nichts und gewinnt als Sohn eine Mutter, die sich ihm anvertraut, bereits für Jesus entschieden hatte. Heute wird dadurch ein Leben immer sichtbarer, das im Zeichen der Menschheit steht, die füreinander da ist und aneinander wachsen lässt, wer dafür verantwortlich zeichnet. Wir sind ein Volk, das sich in seiner Einheit aus ihrem Vater ergibt.

  4. Wenn die Frauen zur altkatholischen Kirche übertreten würden, hätten sie das, was sie sich wünschen.

    Die röm.-kath. Kirche wird sich hier nicht mehr ändern.

    • Missverständnisse über Adam und Eva

      Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland fordert die Rechte für Frauen in der Kirche: Der Verband will Predigterlaubnis und eine Zulassung zum Diakonat – so schnell wie möglich. Liebe Chey: Ich persönlich habe immer noch die Hoffnung, dass am Ende alles gut wird und sich die Katholische Kirche ändert. Leider ich werde dies nicht mehr erleben, aus biologischen Gründen.

      Immer habe ich das Gefühl, mit der Nicht-Gleichberechtigung der Frauen im katholischen Bereich würde (wie von hinten durchs Auge geschossen) die Herrschaft des Mannes weit über die Antike hinaus, bis heute in Glaubenssätzen „minimiert“ transportiert. Dies fängt bereits an bei der sehr wunderbaren und zumeist völlig zutreffenden Schöpfungsgeschichte, (als ein gutes Antikes Glaubensbekenntnis und auch Schöpfungshymnus) stets Form von Wahrheit, nie Pseudowissenschaft. Wie auch Adam und Eva nicht historische Personen sind, sondern hier wir als Menschinnen und Menschen symbolisieren. Doch in vielen Jahrhunderten hatte man geglaubt es habe Bedeutung, dass Eva aus Adams Rippe geschaffen und als zweite in diese Welt eintrat. Neben jener Schlange im Paradies war es Eva, die unseren Adam verführte, von der einzig tabuisierten Frucht zu essen. Nicht so ganz klar ist hier, ob mit der so sprachlich tabuisierten Frucht schamhaft die Sexualität an sich gemeint sein kann. Immerhin ist hier bereits in der Antike jedes Nackt-sein ein völliges Tabu. Dies wird in der Noah-Geschichte des Alten Testamentes exemplarisch geschildert.

      Auf Bildern dienen beiden Menschenformen große Blätter, hier ihre Scham zu verdecken. Auch Formen jeglicher Ur-Schuld Gott gegenüber, die heute real wirklich alle Lieblosigkeit und brutale Gewalt ist, wird dort mit der Erbsünde gekennzeichnet. Also dort eher etwas ansteckendes. Vielleicht soll deshalb der Priester nicht heiraten, dann könnte diese Sünde (also genetisch) somit nie kirchlich-amtlich vererbt sein. Nicht-Jungfräulichkeit Maria`s ist schlicht vielen bekannt, die im Urtext lesen können, dass hier nur die JUNGE FRAU gemeint ist, für die echte Jungfrau gibt es ein völlig anderes Wort. Wurde Maria (dogmatisch) somit somit (absichtlich?) als geschlechtslos definiert? Jesus hätte dann keine Brüder gehabt, allerdings wird diese Kindheitsgeschichte nur im Lukasevangelium erzählt. Wie Jesus auf die Welt kam interessierte die anderen drei Bücher nicht und sie setzen wohl immer völlig normale Geburt voraus. Aber wie soll vor jenem Hintergrund es nicht sehr schwierig sein, wenn Frauen alle Ämter erhalten und sodann sogar theoretisch sogar das Papstamt ausfüllen würden? Der Mann nicht mehr Erster in Gottes Schöpfung?? Oder nicht mehr als Mann Stellvertreter Gottes auf Erden, wie im Papstamt. Ich habe 6jährig erlebte, wie uns die erste Frau mit Talar hier im Kindergottesdienst erschien. Da fragte ein Kind sehr erstaunt: „Ist auch Gott nur eine Frau“? Mal davon abgesehen dass wir unser großes Vertrauen in Gott nicht mit vielen Dogmen belasten sollten, die nichts erklären und eher verwirren? Im übrigen hat die Ehelosigkeit katholischer Berufschristen niemals funktioniert. Diese abzuschaffen ist sinnvolles Mittel den Priestermangel zu mildern. Pastoralreferenten sind als Frauen und Männer immer bereits „Volltheologen“. Sie dürfen also wie Diakone predigen.
      Bei uns Evangelen dürfen nicht nur Pfarrer(innen) predigen, sondern auch andere Menschen, ideal solche auch als Prädikanten.
      Außerdem sind wir Menschen immer Ebenbilder Gottes, so von ihm gewollt, egal wie uns die Evolution als Hand Gottes erschuf.
      Ohne die Liebe ist jede Ethik, sogar völlig richtiger ernsthafter Glauben und jegliche Werke, völlig nichtig, sagt mir meine Bibel. Die Ausgrenzung Homosexueller aus früherer Kirchengemeinschaft ist faktisch sehr dumm gewesen, eher brutales Verbrechen. Immerhin gibt es da ein vatikanisches Einsehen, wenigstens als Haltung. Aber Kirchenrecht ändern eher Quadratur des Kreises.

      • Lukas:
        Lukas beginnt sein Evangelium mit der Erklärung, dass er „allem von Anfang an sorgfältig nachgegangen“ ist (Lk 1,3). Wenn man anschließend zentrale Aussagen seines Berichts – etwa die Empfängnis Jesu – im Grunde für spätere Konstruktionen oder religiöse Symbolik hält, stellt man damit letztlich seine Glaubwürdigkeit infrage. Dann muss man konsequenterweise sagen: Entweder Lukas ist ein verlässlicher Zeuge – oder er ist es nicht. Beides gleichzeitig funktioniert schwer.

        Auch der Hinweis, nur Lukas berichte davon, trägt als Argument wenig. Dass ein Ereignis nur von einer Quelle berichtet wird, macht diese Quelle nicht automatisch unglaubwürdig. Sonst müssten wir große Teile der antiken Geschichtsschreibung verwerfen. Die Frage ist daher nicht, wie viele berichten, sondern ob der Zeuge selbst glaubwürdig ist.

        Jungfrau:
        Die Behauptung, hier liege schlicht eine Fehlübersetzung vor, ist historisch kaum haltbar. Schon die jüdischen Übersetzer der Septuaginta – also lange vor dem Christentum – haben das hebräische „almah“ mit „parthenos“ übersetzt, also „Jungfrau“. Man müsste also annehmen, dass nicht nur Christen, sondern bereits jüdische Schriftgelehrte diesen Text grundlegend missverstanden haben. Das erscheint mir wenig überzeugend.

        Das Evangelium ist keine Sammlung religiöser Ideen, die wir nach Belieben an moderne Vorstellungen anpassen können. Es ist die Nachricht davon, was Gott in Christus tatsächlich getan hat.

        Darum bleibt für mich am Ende eine einfache Frage: Wem traue ich mehr – den Zeugen der Schrift, die von Gottes Handeln berichten, oder den nachträglichen Korrekturen unseres modernen Urteils?

        Wer sich über das Wort Gottes stellt, baut auf Sand – wer ihm glaubt, steht auf Fels.

        • Das kenne ich von jüdischen Texten anders. Die lassen in aller Regel sowohl die Möglichkeit junge Frau wie Jungfrau offen.

          Was übrigens biologisch auch sehr klug ist, weil biologisch an dem ganzen Jungfrauenmythos eh nichts dran ist. Weder zerreißen die Hymen zwingend beim Geschlechtsverkehr noch fließt dabei zwingend Blut, das eh mit den Hymen nichts zu tun hat.

          Eine Frau kann also durchaus sogar schwanger sein und nach damaliger Ansicht dennoch Jungfrau. Ups, damit ist ja ein weiterer biblischer Mythos entzaubert.

          • Sie vermischen hier mehrere Ebenen, die man besser auseinanderhalten sollte.

            Zunächst zur Sprache: Es stimmt, dass das hebräische „almah“ eine junge Frau bezeichnet. Entscheidend ist jedoch, wie diese Stelle in der jüdischen Auslegungstradition verstanden wurde. Die jüdischen Übersetzer der Septuaginta haben „almah“ mit „parthenos“ wiedergegeben – also „Jungfrau“. Diese Deutung stammt also nicht aus späterer christlicher Fantasie, sondern aus dem Judentum selbst.

            Zur Biologie: Ihre Ausführungen mögen für moderne medizinische Fragen zutreffen, verfehlen aber den Punkt vollständig. Die biblischen Texte machen keine gynäkologischen Aussagen, sondern bezeugen Gottes Handeln. Wer hier mit Biologie argumentiert, beantwortet eine Frage, die der Text gar nicht stellt.

            Und genau hier liegt der eigentliche Punkt: Die Schrift behauptet nicht, dass etwas „biologisch erklärbar“ ist, sondern dass Gott handelt. Das ist schon im Alten Testament der Fall – denken Sie an die Geburt Isaaks oder Samuels. Entscheidend ist dort nie die Wahrscheinlichkeit, sondern die Verheißung.

            Insofern haben Sie keinen „Mythos entzaubert“, sondern lediglich gezeigt, dass man ein theologisches Zeugnis missversteht, wenn man es auf naturwissenschaftliche Kategorien reduziert.

            Nicht der Text ist hier das Problem – sondern die Lesart.

            • Nur das man damals nicht so zwischen Theologie und Wissenschaft trennte wie heute.

              Und die Jungfrauenschaft ist nun Mal ein (vor allem männlicher) Mythos, der mit der Realität nur wenig zu tun hat. Was übrigens selbst heute wohl die meisten Männer noch nicht wissen.

              Und ganz so ist das jüdische Verständnis nicht wie Du schreibst. Du scheinst da wohl vom christlichen Verständnis auszugehen.

              Siehe: https://judentum.hagalil.com/juedische-auslegungen/

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