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Nach aktuellem Kenntnisstand haben sich die Mitglieder einer Bremerhavener Pfingstgemeinde nicht im Gottesdienst der Gemeinde angesteckt, sondern durch „familiäre und soziale Kontakte“. Dies hat die Stadt Bremerhaven heute mitgeteilt, wie das Onlineportal „butenunninnen“ berichtet. Der Krisenstab warnte davor, Gläubige zu diskriminieren. Die Gemeinde habe ein schlüssiges Hygienekonzept für ihre Gottesdienste vorgelegt.

Insgesamt gebe es inzwischen 57 Coronafälle, die der Gemeinde zuzuordnen seien. Gut 250 Menschen seien in Quarantäne.

4 DIREKT-KOMMENTARE

    • Das wird bei ca. 70% Christen in Deutschland schwierig.

      Oder in den USA, wo ein US.-Präsident mit der Bibel in der Hand gegen Demonstranten hetzt (weil die dortigen (weißen) Christen ja seine Hauptwahlgruppe sind)

      Könnte es nicht vielmehr sein, dass manche (auch Christen) einfach nicht gerade glücklich darüber sind, dass jetzt im Umfeld insbesondere von Freikirchen merkwürdigerweise wieder vermehrt Coronaausbrüche statt finden und gleichzeitig z.B. hier auf Jesus.de von manchen schon von Verfolgung geschrieben wurde, nur weil das Singen eingeschränkt werden sollte und Abstandsregeln einzuhalten sind?

      Sprich vielleicht ist es gar keine Verfolgung sondern höchst berechtigte Kritik am Verhalten mancher Christen.

      Aber ‚Verfolgung‘ ist natürlich besser, da braucht man sich dann nicht mit der Kritik auseinander zu setzen und der andere ist eh Schuld und man selbst ist der gute Märtyrer.

      Aber steht nicht auch in der Bibel, dass man das Wort nicht missbrauchen soll?

      • Nein, in der Bibel steht genau das nicht.
        Es geht darum den Namen des Herrn nicht zu missbrauchen (3. Mose 20)
        Ist es dann schon Missbrauch des Wortes, das Bibelwort so umzubiegen, wenn man „den Namen des Herrn“ durch „Verfolgung“ ersetzt?
        Ich stimme allerdings dem zu, das Wort „Verfolgung“ nicht inflationär zu gebrauchen.
        Von Coronaausbrüchen „vermehrt in Freikirchen“ kann indes auch nicht die Rede sein .

      • @Jörg:

        “Das wird bei ca. 70% Christen in Deutschland schwierig.“

        Diese Zahl hat nichts mit der Zahl der wiedergeborene Christen, sprich der Gemeinde Jesu, zu tun, die ist bei weitem geringer. Aber das wissen Sie selbst.

        Und das Trump einfach alles tut, um seine republikanische Wählerschaft zu aktivieren, sollten sie auch wissen, denn ein wiedergeborener Christ ist er bei weitem nicht, wie auch viele amerikanische “Christen“. Und Paula White hängt dem Wohlstandsevangeliun an, glänzt nicht gerade mit theologischer Tiefe.

        Christen werden in der westlichen Welt noch nicht aktiv verfolgt, aber wehe, jemand vertritt den theologischen Standpunkt, dass Abtreibung in den meisten Fällen falsch ist oder die gleichgeschlechtliche Ehe von Gott nicht gesegnet und nicht gewollt ist (Achtung, den Triggerpunkt habe ich absichtlich gesetzt), dann ist man in der (medialen und politischen) Öffentlichkeit schnell am Rande der Gesellschaft.

        “Sprich vielleicht ist es gar keine Verfolgung sondern höchst berechtigte Kritik am Verhalten mancher Christen.“

        Sie kritisieren gerne Freikirchen, dass sieht man zum gleichen Thema in ihrem anderen Kommentar. In unserer Gemeinde hat sich niemand über die Maßnahmen beschwert oder diese missachtet, wie auch in allen anderen Gemeinden in unserem Umkreis. Mit wie vielen Gemeinden stehen Sie in Kontakt?

        Und doch gebe ich ihnen recht, dass es einige Christen gibt, v.a. in den USA, die jetzt die Endzeit heraufbeschwören und unter Verfolgungswahn leiden.

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