Abendmahl
Das heutige Abendmahl knüpft an die letzte gemeinsame Mahlzeit Jesu mit seinen Jüngern in Jerusalem an, das dort zur Zeit des Passafestes stattfand. An diesem Abend sprach Jesus laut biblischer Überlieferung die Worte „Nehmt und esst, denn das ist mein Leib“ und „Jeder von euch soll davon trinken, denn das ist mein Blut“ und spielte dabei auf seinen eigenen bevorstehenden Opfertod an.

Auferstehung
Paulus schreibt im 1. Brief an die Korinther: „Wenn Christus nicht auferstanden ist, dann war unser Predigen wertlos, und auch euer Vertrauen auf Gott ist vergeblich.“ Er formuliert hier einen der zentralen Glaubensinhalte des Christentums, die Auferstehung Jesu.
Alle vier Evangelisten berichten davon, wobei es im Detail Abweichungen gibt. Klar ist, dass Jesus am Karfreitag hingerichtet wurde und starb. Am dritten Tag, dem Sonntag, wurde er auferweckt. Gemeinsam ist den Berichten, dass es Frauen waren, die zuerst das leere Grab entdeckten und Jesus begegneten. Warum? Hätte sich jemand die Auferstehungsgeschichte ausgedacht, hätte er in der damaligen Zeit vermutlich Männer als erste Zeugen genannt, denn Frauen galten nicht als glaubwürdige Zeugen und durften nicht einmal vor Gericht aussagen. Warum hätten die ersten Nachfolger von Jesus, wenn sie dessen Auferstehung hätten vortäuschen wollen, auf damals so zweifelhafte Zeugen wie Frauen zurückgreifen sollen?
Über das genaue Verständnis der Auferstehung ist trotzdem auch unter Christen viel geschrieben, diskutiert und gestritten worden – und das nicht erst im Zeitalter der Aufklärung. Rational erschließen lässt sich die Auferstehung nicht. Die Bibel beschreibt die Auferstehung selbst nicht, sondern setzt sie als geschehen voraus. Für uns steht fest: Der Osterglaube ist nicht der Glaube an ein leeres Grab, sondern an den erstandenen Christus.
Aramäisch
Aramäisch war die Sprache Jesu. Es ist eine semitische Sprache, die schon kurz nach dem Exil in Babylon von den Israeliten gesprochen wurde. Um das Jahr 30 n. Chr. war Aramäisch die internationale Sprache des Nahen Ostens und weitaus gängiger als Hebräisch. Es entwickelte sich aus einzelnen semitischen Dialekten und zerbröselte viele Jahrhunderte später durch kulturelle und politische Veränderung zu anderen Sprachen/Dialekten.
Auch heute gibt es noch vereinzelt Sprachen, die dem antiken Aramäisch ähneln. Bspw. das chaldäische Neuaramäisch.
Bergpredigt
Die Bergpredigt, wie sie vom Evangelisten Matthäus (Kapitel 5-7) geschildert wird, ist vermutlich die bekannteste Sammlung von Jesusreden. Der Name leitet sich von der Lokalität der Rede ab. Jesus hielt sie auf einem Hügel am Ufer des Sees Genezareth. Inhaltlich weist sie Parallelen zur „Feldrede“ auf, wie sie sich bei Lukas (6, 17-49) findet. Bekannte Teile der Bergpredigt sind die neun „Seligpreisungen“, die „Antithesen“ („ich aber sage euch…“) und das Vaterunser.
Bethlehem
Bethlehem ist der Geburtsort von Jesus. Die Stadt liegt etwa zehn Kilometer südlich von Jerusalem und war bereits im Alten Testament als Heimat von König David bekannt (1. Samuel 17,12). Dass der Messias in Bethlehem geboren werden sollte, prophezeite der Prophet Micha schon 700 Jahre vor Jesu Geburt (Micha 5,1).
In der Weihnachtsgeschichte spielt Bethlehem eine zentrale Rolle. In Lukas 2 wird berichtet, dass Maria und Josef von ihrem Wohnort Nazareth nach Bethlehem reisten. Dort brachte Maria Jesus in einem kleinen Stall zur Welt, weil in der Herberge kein Platz war. Engel erzählten einigen Hirten von der Geburt, die zum Stall kamen, um das Jesuskind mit eigenen Augen zu sehen. Später kamen auch die Weisen aus dem Morgenland, geleitet vom Stern von Bethlehem (Matthäus 2,1-2).
Symbolisch steht Bethlehem für Gottes Nähe zu den Menschen: Der Retter wird nicht in einem Palast geboren, sondern in einfachen Verhältnissen – ein Zeichen für Demut und Hoffnung.
Barmherzigkeit
Barmherzigkeit bedeutet, sich dem Leid anderer Menschen zuzuwenden – mit Mitgefühl, Liebe und Hilfsbereitschaft. Jesus begegnete Menschen mit Barmherzigkeit – besonders den Schwachen, Kranken und Sündern. Er heilte, vergab und nahm an, wo andere verurteilten (z. B. Markus 2,15–17). In der Bergpredigt sagt er: „Glücklich sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.“ (Matthäus 5,7). Damit ruft er seine Nachfolger auf, selbst barmherzig zu handeln – nicht aus Pflicht, sondern aus Liebe.
Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10,25–37) zeigt, was echte Barmherzigkeit bedeutet: helfen, wo andere wegsehen. Durch seine Barmherzigkeit spiegelt Jesus das Herz Gottes wider. Sie ist keine Schwäche, sondern Ausdruck göttlicher Stärke – eine Kraft, die heilt, verbindet und Hoffnung schenkt.
Christus
Der Namenszusatz „Christus“ ist ein Ehrentitel, der wörtlich „der Gesalbte“ bedeutet. Es ist die lateinische Form des griechischen Wortes Christós. Dies wiederum ist eine Übersetzung des hebräischen Titels Messias.
Gesalbt wurden nur Könige und Priester. Mit dem Titel „Christus“, allerdings in seiner hebräischen Form, wurde Jesus laut Bibel zum ersten Mal von seinem Mitarbeiter Petrus in der Stadt Caesarea Philippi bedacht. Darin bezeugt Petrus, dass Jesus der wahrhaftig Gesalbte und Retter der Menschen ist.
Eine Verwendung der Bezeichnung „Jesus Christus“ ist allerdings erst für die Zeit nach Tod und Auferstehung Jesu überliefert.
Credo
Aus dem lateinischen stammend bedeutet Credo "ich glaube" / "ich vertraue". Es ist ein Glaubensbekenntnis, das die Entscheidungen und das Verhalten einer Person grundlegend leitet. Es kann in Form eines Leitsatzes oder mehrerer Absätze existieren, je na Bekenntnis. Im Christentum gibt es unterschiedliche Glaubensbekenntnisse. Sie alle halten jedoch fest, dass wir als Christenheit an Gott, den Vater, den Schöpfer, an Jesus Christus, seinen Sohn, der für uns am Kreuz gestorben ist, und an den Heiligen Geist, der in uns lebt und uns leitet, glauben.

Dornenkrone
In den vier Evangelien (Mt 27,29, Mk 15,17 und Joh 19,2) wird berichtet, dass die römischen Soldaten Jesus nach seiner Verurteilung schlugen, ihn als „König der Juden“ verspotteten und aus Verachtung eine Dornenkrone aufsetzten. Im Christentum wurde die Dornenkrone dagegen zu einem wichtigen Element der Passion Christi. In der Kunst wurde Jesus zunächst mit Königskrone oder Lorbeerkranz am Kreuz dargestellt. In der Gotik entwickelte sich dann die Dornenkrone zum Attribut des Gekreuzigten.
Diener
Jesus bezeichnet sich selbst als Diener – ein radikaler Gegensatz zu den Erwartungen vieler Juden an einen mächtigen Messias. Er sagt: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um anderen zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele Menschen hinzugeben.“ (Markus 10,45). Damit macht er deutlich: Gott begegnet uns nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe.
Auch in seinen Gleichnissen lobt Jesus dienende Haltung, etwa im Gleichnis vom treuen Knecht (Lukas 12,35–38). Der Dienst an anderen ist für Jesus ein Ausdruck echter Nachfolge und gelebter Nächstenliebe.
Beim letzten Abendmahl wäscht Jesus seinen Jüngern die Füße – eine Aufgabe, die sonst nur Sklaven verrichteten. Dann fordert er seine Nachfolger dazu auf, seinem Beispiel zu folgen und einander in Liebe und Demut zu dienen (Johannes 13,15).
Evangelium
Der Begriff Evangelium kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „gute Nachricht“ oder „frohe Botschaft“. Mit den Evangelien sind die vier Bibelbücher Matthäus, Markus, Lukas und Johannes im Neuen Testament gemeint. Sie berichten über das Leben Jesu mit seinen wichtigsten Stationen, Taten und Worten.
Emmaus
Zwei Jünger sind nach Jesu Tod enttäuscht auf dem Weg in den Ort Emmaus. Unterwegs gesellt sich Jesus zu ihnen, aber sie erkennen ihn nicht. Erst beim Brotbrechen gehen ihnen die Augen auf. Wo genau Emmaus lag, ist unbekannt - laut Lukas etwa 11 Kilometer entfernt von Jerusalem. Emmaus, was "warme Quelle" bedeutet, war zur Zeit Jesu ein häufiger Ortsname.
Eltern
Die Eltern von Jesus hießen Maria und Josef. Er war Handwerker, sie zum Zeitpunkt der Geburt Jesu seine Verlobte. Über beide wird in der Bibel wenig berichtet. Klar ist: Die beiden wollten heiraten, als Maria plötzlich schwanger wurde. Josef musste annehmen, dass Maria fremdgegangen war und plante deshalb, sie zu verlassen. Doch es kam anders. Die Bibel berichtet, dass Josef einen Traum hatte, in dem ihm gesagt wurde, dass Maria vom Heiligen Geist schwanger geworden sei. Für viele Menschen heute mag das unvorstellbar sein, doch für Josef war es überzeugend genug, um Maria nicht zu verlassen.
Einen Auftritt haben Maria und Josef noch in der Geschichte des 12-jährigen Jesus im Tempel (Lk. 2,41ff). Danach verliert sich die Spur seines Stiefvaters, Josefs. Vielleicht lebte er auch schlicht nicht mehr, als Jesus erwachsen war. Maria wird noch einmal in Matthäus 12,46ff erwähnt: „Während Jesus noch zu den Leuten redete, kamen seine Mutter und seine Brüder zu ihm und wollten ihn sprechen. Jemand sagte zu Jesus: »Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen, sie möchten dich sprechen.« Jesus fragte: »Wer ist meine Mutter? Und wer sind meine Brüder?« Und er zeigte auf seine Jünger und sagte: »Diese Leute sind meine Mutter und meine Brüder. Wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt, ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter!«“
Jesu Familie war nicht auf Gene beschränkt, sondern geöffnet auf die Gemeinsamkeiten des gemeinsamen Glaubens.

Frauenbild
Der Status der Frau war zu der Zeit von Jesus je nach gesellschaftlichem Hintergrund sehr unterschiedlich. In der jüdischen Kultur war die Frau ein wertvoller Besitz des Mannes. Ihr wurde Ehrerbietung entgegengebracht. Seine Frau nicht gut zu behandelten, galt als schändlich. Aber sie gehörte im wahrsten Sinne des Wortes zum Hausstand des Mannes, wie Sklaven, Kühe und Möbel auch. Dementsprechend war die Frau zwar nicht rechtlos, aber doch in ihren Entfaltungsmöglichkeiten stark eingeschränkt.
Jesus hob sich in seinem Umgang mit Frauen deutlich von dem Bild eines jüdischen Rabbiners seiner Zeit ab. Von einem solchen verlangte man Strenge und Traditionstreue. Beide Erwartungen ignorierte Jesus völlig. Zwar wählte sich Jesus nur Männer in den Kreis der „Zwölf“, also in die Apostelgruppe. Aber es befanden sich viele Frauen in seiner direkten Gefolgschaft und auch im engeren Kernteam. Jesus hatte keinerlei Skrupel, Frauen auf der Straße selbst auf persönliche Dinge anzusprechen und sich sogar von Huren, dem Abschaum der damaligen Gesellschaft, berühren zu lassen. Das war eigentlich unmöglich für einen jüdischen Mann, der etwas auf sich hielt.
Höhepunkt des veränderten Frauenbildes im Neuen Testament ist die Tatsache, dass es ausgerechnet Frauen sind, die das leere Grab entdecken und dem Auferstandenen als erste begegnen. Angesichts der völligen Wertlosigkeit weiblicher Zeugenaussagen ist dies höchst bemerkenswert.
Fußwaschung

Zur Zeit Jesu war es üblich, Gästen Wasser zum Füßewaschen bereitzustellen – in wohlhabenden Haushaten übernahmen dies Diener oder Sklaven. Die Fußwaschung galt als demütige Geste: Wer sie freiwillig ausführte, zeigte tiefe Ehrerbietung oder Liebe.
Beim letzten Abendmahl wäscht Jesus seinen Jüngern die Füße (Johannes 13,1–17) – ein Zeichen seiner Demut und dienenden Liebe. Er fordert seine Nachfolger auf, ebenso zu handeln.
Auch Jesus erfährt Fußwaschung: In Lukas 7,36–50 wäscht eine sündige Frau seine Füße mit Tränen, trocknet sie mit ihrem Haar und salbt sie mit Öl. Ebenso salbt Maria, die Schwester von Lazarus, Jesu Füße und trocknet sie mit ihrem Haar (Johannes 12,1–8).
Fasten
Matthäus 4 erzählt, wie Jesus 40 Tage und 40 Nächte in der Wüste fastete. Es war unmittelbar nach seiner Taufe, aber noch vor seinen Reisen mit den Jüngern. In diesen 40 Tagen wurde Jesus dreimal vom Teufel versucht.
In der Bibel bezieht sich das Fasten immer auf den Verzicht von Nahrung. Es ist eine Zeit der Reflexion und der Verneinung des eigenen Willens. Durch den vertieften Fokus auf Gott, und nicht auf Essen, stärkt es die Gottesbeziehung und schafft Klarheit. Es dient zur Vorbereitung auf neue Aufgaben. So auch bei Jesus. In dieser körperlich anstrengenden Zeit ist er seinem Vater treu geblieben und hat den Versuchungen standgehalten.
Geburt
Jesus wurde nicht am 25. Dezember und auch nicht im Jahr „0“ geboren – dieses Jahr gibt es historisch gar nicht. Laut Bibel war Herodes zur Zeit von Jesu Geburt König, starb aber 4 v. Chr. Daher vermuten Forscher Jesu Geburt zwischen 7 und 4 v. Chr.
Der 25. Dezember passt nicht zur biblischen Hirten-Szene, da zu dieser Zeit keine Herden draußen waren. Dennoch wurde Jesu Geburt bereits im 3. Jahrhundert an diesem Datum gefeiert. Eine Theorie besagt, Christen hätten das römische Sonnenfest „Sol invictus“ übernommen. Papst Liborius legte den 25. Dezember im 4. Jahrhundert als offiziellen Geburtstag Jesu fest; das 2. Konzil von Konstantinopel erklärte ihn 381 zum kirchlichen Dogma.
Das genaue Geburtsdatum ist unbekannt – auch den ersten Christen war es wohl nicht bekannt. Das liegt daran, dass das Judentum und frühe Christentum Geburtstagsfeiern kritisch sahen.

Geschwister
Jesus hatte vier Brüder (Jakobus, Joses, Judas und Simon) und mehrere Schwestern, die in der Bibel aber nicht namentlich erwähnt werden. Als Jesus sein Wirken als Prediger begann, dürften seine jüngeren Brüder den Betrieb des Vaters fortgeführt haben. Belegt ist dies allerdings nicht. Mindestens einer seiner Brüder – Jakobus – schloss sich ihm später ebenfalls an.
Jesus lebt Familie in einem erweiterten Horizont mit den Leuten, die ihm nachfolgen.
Gleichnisse
Jesus sprach oft in Gleichnissen, also bildhaften Geschichten. Dabei griff er alltägliche Erfahrungen der Menschen auf, um das Reich Gottes zu beschreiben. Zu den bekanntesten Gleichnissen zählen das vom „verlorenen Sohn“ (Lk. 15,11-32) und vom „barmherzigen Samariter“ (Lk. 10, 30-37)
Gnade
Gnade ist ein zentraler Begriff im christlichen Glauben. Es meint: Gott schenkt uns seine Liebe, Annahme und Vergebung – nicht, weil wir sie verdienen, sondern weil er gnädig ist und Jesus durch seinen Tod unsere Schuld auf sich genommen hat. Jesus verurteilte nicht, wo andere Steine werfen wollten (Johannes 8,1–11). Paulus nennt Gnade das Fundament der Beziehung zu Gott (Epheser 2,8–9). Gnade nimmt den Druck, alles richtig machen zu müssen. Sie lädt ein, aus einem geschenkten „Ja“ zu leben – und nicht aus Angst, zu versagen.

Hirte
In der Bibel wird für Jesus das Bild des guten Hirten verwendet (z.B. in Psalm 23). Als Hüter seiner Herde, sprich all derer, die zu ihm gehören, sorgt er für sie, leitet sie und sucht nach Schafen, die auf Abwege geraten.
Heilung
In seinem Leben hat Jesus viele Kranke, Blinde und Gelähmte geheilt. Er war bekannt dafür, obwohl er den Geheilten oft auftrug, nichts davon zu erzählen. In Lukas 5 wird von Seiner ersten Heilung berichtet. Hier heilt Jesus einen aussätzigen Mann in einem Dorf. Der Leprakranke warf sich vor Jesus nieder, als er Ihn erkannte und sprach zu Ihm: "Herr, wenn du willst, kannst du mich gesund machen." Und Jesus antwortete: "Ich will es tun, sei gesund!" Später sagte Jesus, der Mann solle sich vom Priester untersuchen lassen und niemandem davon erzählen.
Sein Glaube und Gewissheit an Jesu Macht, haben ihn gerettet.
Jesus war nichts unmöglich und so brachten viele Leute Angehörige, Freunde oder sich selbst vor ihn, auf dass Er sie heile. Er war nämlich nicht für die Gesunden gekommen, sondern für die Kranken, weil Er ihr Arzt ist. (Matthäus 9,12)
INRI
(oder auch I.N.R.I./J.N.R.J.) sind die Initialen des lateinischen Satzes "Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum", das bedeutet: "Jesus von Nazaret, König der Juden". Dem Johannes-Evangelium zufolge (Kap. 19, V.19-22) stand diese Inschrift in Hebräisch, Latein und Griechisch auf einer Tafel, die der Statthalter Pontius Pilatus oben am Kreuz Christi anbringen ließ, um den Grund seiner Verurteilung anzugeben.

Israel
Im alten Testament der Bibel wird Israel für verschiedene Elemente verwendet.
1. Für Jakob, den Ahnvater der zwölf Söhne bzw. Stämme Israels
2. Für das von Gott erwählte Volk Israel
3. Für konkrete geografische Gebiete und
4. Für die Gemeinschaft der Gläubigen
(Quelle: WiBiLex, Das wissenschaftliche Bibellexikon im Internet: "Israel (AT)")
Johannes der Täufer


