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80.000 junge Katholiken engagieren sich bei Sozialaktion „72 Stunden“


Von der Versorgung Wohnungsloser bis hin zur Pflanzung von Bäumen: Über 80.000 junge Menschen haben sich bei der Aktion „72-Stunden“ in verschiedenen Projekten sozial engagiert.

An der dritten bundesweiten Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) haben sich nach Angaben der Veranstalter rund 80.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene beteiligt. Die 72-Stunden-Aktion fand vom 18. bis 21. April zum dritten Mal deutschlandweit statt. Auch international seien 40 Gruppen aktiv gewesen. Sie hätten sich in 2.720 Gruppen für soziale, politische und ökologische Projekte engagiert und damit «die Welt ein Stück besser gemacht», erklärte der BDKJ am Sonntag in Düsseldorf zum Abschluss der 72-Stunden-Aktion unter dem Motto «Uns schickt der Himmel». Zusammen mit den Teilnehmenden an Workshops, Begegnungsfesten und anderen Veranstaltungen hätten sich rund 170.000 Menschen an Aktionen beteiligt.

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Wichtige Themen der Sozialaktion in allen 27 katholischen Bistümer waren den Angaben zufolge Umweltschutz, globale Gerechtigkeit, Engagement für die Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt. „Viele Gruppen haben mit ihrem Engagement Räume für Begegnung geöffnet: in Einrichtungen für Senioren, im Stadtteil, an Schulen oder mit Geflüchteten. So leisten die jungen Menschen einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagt Lena Bloemacher, Bundesvorsitzende des BDKJ. 

Traditionell beliebt seien bei den Gruppen auch handwerkliche Projekte, meist im Umfeld von sozialen Einrichtungen. Auch international waren laut BDKJ rund 40 Gruppen im europäischen Ausland sowie in Amerika, Asien und Afrika aktiv.

Die Schirmherrschaft für die dritte 72-Stunden-Aktion nach 2013 und 2019 hatten Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) und der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, übernommen. Auch die katholischen Hilfswerke Misereor, Bonifatiuswerk und Renovabis unterstützten die Aktion. Der BDKJ ist der Dachverband von 17 katholischen Jugendverbänden mit rund 660.000 Mitgliedern.

Quelleepd

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1 Kommentar

  1. Das Tun des Guten ist immer richtig

    Von der Versorgung Wohnungsloser bis hin zur Pflanzung von Bäumen: Über 80.000 junge Menschen haben sich bei der Aktion „72-Stunden“ in verschiedenen Projekten sozial engagiert. An der dritten bundesweiten Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) haben sich nach Angaben der Veranstalter rund 80.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene beteiligt. Die 72-Stunden-Aktion fand vom 18. bis 21. April zum dritten Mal deutschlandweit statt“! Der BDKJ ist eine sehr gute und aktive Gemeinschaft der Katholischen Kirche, da kann sich unsere Evangelische Jugend eine Scheibe von abschneiden. Es geht dabei offenkundig um die Liebe zur Schöpfung und den Menschen – oder umgekehrt. Und dies beweist widerum, dass offensichtlich Glaube und Tun, Evangelium und sinnvolles soziales Engagement, die Forder- und Rückseite einer guten Wirklichkeit sind: Das Tun des Guten ist immer richtig. Denn Gott liebt seine Schöpfung sowie alle Menschen und Kreaturen.

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