Treberhilfe: Geschäftsführer Ehlert zurückgetreten

Die Zukunft des Berliner Sozialunternehmens Treberhilfe ist auch nach dem Rücktritt ihres umstrittenen Geschäftsführers Harald Ehlers weiter ungewiss. Mögliche personelle Konsequenzen wie eine Wiedereinsetzung von Diakonie-Vorstand Thomas Dane als Aufsichtsratsvorsitzender der Treberhilfe gGmbH sollen Anfang der kommenden Woche geklärt werden, bestätigte Diakonie-Sprecherin Christiane Lehmacher-Dubberke am Samstag dem epd in Berlin.

Präses Schneider: Kirche mehr öffnen

Die evangelische Kirche will sich nach den Worten ihres obersten Repräsentanten Nikolaus Schneider stärker öffnen, um Menschen für den christlichen Glauben zu gewinnen. «Was die evangelische Kirche zu sagen hat, tut der Gesellschaft gut», sagte der amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Präses der rheinischen Landeskirche am Samstag in Köln zum Auftakt des 33. Gemeindekongresses «Missionale».

Rom: Papst Benedikt XVI. predigt in evangelisch-lutherischer Gemeinde

Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag erstmals in seiner Amtszeit eine protestantische Kirche besucht. Gemeinsam mit der evangelisch-lutherischen Gemeinde von Rom feierte er in der Christuskirche einen Gottesdienst. In seiner Predigt forderte das Kirchenoberhaupt dazu auf, Fortschritte im Dialog der Kirchen anzuerkennen. «Zu allererst sollten wir dankbar sein, dass es so viel Einheit gibt.» Die Spaltung verdunkle jedoch das gemeinsame Zeugnis der Christen.

Straßburg: Streit über Kruzifix im Europaparlament

Im Europaparlament ist zwischen christlichen und laizistischen Abgeordneten heftiger Streit über ein Kruzifix ausgebrochen.

Wettbewerb: Wie soll die Startseite zukünftig aussehen?

Liebe Jesus.de'ler, es gibt einige anstehende Neuerungen zu berichten: Wettbewerb zur Neugestaltung der StartseiteWir haben uns dazu entschlossen, die Startseite neu zu gestalten. Es kommen viele Rückmeldungen, dass sie zu unaufgeräumt sei und nicht zum Weiterklicken einlade. Und uns selbst gefällt sie auch nicht mehr – also muss sie raus! Wir bitten euch in einem kleinen Wettbewerb, uns eure Vorstellung der Jesus.de Titelseite zu schicken. Ihr könnt hier eine Vorlage herunter laden, die nur den Jesus.de-Kopf und einige Hinweise enthält. Unter den besten Vorschlägen, die bis 20.03.2010 bei info@jesus.de eingegangen sind, verlosen wir 5 Zweijahresabos einer Zeitschrift aus dem Bundes-Verlag. Dabei wollen wir keine ausgefeilten Entwürfe, sondern grobe Raster, vielleicht mit ein paar Hinweisen auf Details. Ach ja, und noch das Rechtliche: Mit dem Einsenden verzichtet derjenige auf alle Rechte an den Entwürfen (sonst müssten wir plötzlich Geld zahlen für Ideen, die wir vielleicht auch schon gehabt haben). Also: ran ans Grafikprogramm! Lesbarkeit der ArtikelWir ändern nächste Woche etwas die Anzeige der Nachrichtenartikel. Neben einem größeren Zeilenabstand ("Durchschuss") bekommt der Text mehr Platz: Die Grafik auf der rechten Seite kommt weg, die Schrift wird sich dann breiter - mit mehr weißer Fläche nach rechts und links. Damit wirkt der Text nicht mehr so eingequetscht und kommt besser zur Geltung. ForeneditorDer neue Foreneditor befindet sich in einer intensiven Testphase. Wir testen derzeit fast 100 Szenarien durch – mit allen möglichen Browsern, als User, als Moderator, als Community-Plus-Mitglied. Bisher sieht alles sehr vielversprechend aus. Nach Beendigung des Tests und eventuellen Fehlerkorrekturen werden die Moderatoren den Editor einige Tage lang ausprobieren können. Sind dort alle zufrieden, so erhalten alle User die Möglichkeit, wahlweise auf die neue Maske umzuschalten. Und erst, wenn dann alles klappt, wird der neuen Foreneditor zum Standard bei Jesus.de. Eins sei schon verraten: Beiträge schreiben macht damit noch viel mehr Spaß... :-D Neue GalerieLast but not least: Wir werden die Usergalerie ändern – die jetzige Version ist einfach zu nutzerunfreundlich. Wer dafür Vorschlage oder Wünsche hat, kann sie gerne im Forum "Wünsche an Jesus.de" posten – wir werden uns bemühen, so viele wie möglich zu berücksichtigen.Und nun: Taut auf, der Frühling naht (bestimmt!)

Treffen von Zollitsch & Papst: Betroffenheit über Missbrauchsskandal

In der Debatte über Missbrauchsfälle haben der Papst sowie Vertreter aus Politik und Kirche eine umfassende und rasche Aufklärung gefordert.

Israel: Fast jeder zweite jüdische Schüler gegen Gleichberechtigung für Araber

Israelische Araber sollten nicht die gleichen Rechte haben wie jüdische Israelis - diese Ansicht vertreten fast 50 Prozent der israelischen jüdischen Schüler zwischen 15 und 18 Jahren laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts "Ma´agar Mochot". Die Mehrheit der befragten arabischen Schüler sah sich zudem als "palästinensische Patrioten" in Israel.

Israel: Orthodoxe machen Druck auf messianische Juden

Rebecca stellt einen "Kaffee Hafuch" – wie der Milchkaffee in Israel genannt wird – auf den Tisch und verschwindet eilig wieder hinter der Theke. Sie und Ihre Chefin, Pnina Konforty, haben viel zu tun und keine Zeit zum Reden. Mir bleibt Zeit, in die vom Frühlingssandsturm getrübte Luft von Gan Javne zu blicken und darüber nachzusinnen, wie die kleine, eigentlich unscheinbare Konditorei in dieser historischen Gegend fast einen Religionskrieg ausgelöst hat.

Weihbischof Jaschke: Zölibat birgt Gefahr

Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke plädiert dafür, angesichts des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche auch über das Gebot der sexuellen Enthaltsamkeit für Priester zu sprechen. Zwar sei der Zölibat nicht Ursache von Missbrauch. «Aber die zölibatäre Lebensform kann Menschen anziehen, die eine krankhafte Sexualität haben», sagte Jaschke am Freitag im Deutschlandfunk. Daraus könne «eine Gefahrensituation» entstehen.

Trennung: Paritätischer Wohlfahrtsverband schließt Verein Treberhilfe aus

Der Skandal um die Berliner Treberhilfe und ihren umstrittenen Geschäftsführer Harald Ehlert geht weiter. Mit sofortiger Wirkung hat der Paritätische Wohlfahrtsverband am Donnerstag den Verein Treberhilfe «wegen verbandsschädigenden Verhaltens» ausgeschlossen. Die Verhinderung eines externen Prüfberichts über das Geschäftsgebaren der Treberhilfe durch Vorstandmitglieder des Vereins habe «endgültig das Fass zum Überlaufen gebracht», erklärte der Dachverband zur Begründung.