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Erneuter Anschlag auf Kältebus in Berlin

Schon wieder gab es einen Brandanschlag auf einen Kältebus der Berliner Stadtmission. Ein Verdächtiger wurde gefasst.

Am Neujahrstag wurde erneut ein Kältebus der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße angezündet. Mitarbeitende konnten den Brand mit Feuerlöschern löschen, das Fahrzeug ist jedoch laut Stadtmission fahruntauglich. Ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma und ein Stadtmissionsmitarbeiter stellten den Täter und übergaben ihn der Polizei. Die Kriminalpolizei ermittelt.

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Bereits am vergangenen Wochenende waren zwei Kältebusse betroffen: Einer brannte vollständig aus, der andere wurde beschädigt. Die Angriffe haben eine Welle der Solidarität ausgelöst. Zahlreiche Unternehmen boten Hilfe und Fahrzeuge an, um die nächtlichen Fahrten für Obdachlose aufrechtzuerhalten.

Seit dem 1. November sind die Kältebusse wieder unterwegs, inzwischen in der 31. Saison. Sie bringen Menschen ohne Obdach in Notunterkünfte und verteilen Schlafsäcke, Tee und Suppe. Im vergangenen Winter wurden 2.100 Menschen vor dem Kältetod bewahrt – eine Arbeit, die nun wichtiger denn je ist.

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2 Kommentare

  1. Ein Schlag ins Gesicht Jesu

    Gottes Kältebusse ein zweites Mal zu zerstören ist unmittelbar ein Angriff auf Gott selbst. Denn wir sind die Hände und Füße auch von Jesus, wenn wir seinen Willen tun: „Was ihr einem meiner geringsten Brüdern getan habt, dies habt ihr mir getan“! Und Jesus könnte noch angefügt haben: „Weil ihr meinen Kältebus zerstörtet, bin ich in Eiseskälte in der Nacht erfroren“! Er hätte auch drastischer sagen können: „Ihr habt mich wieder an mein Kreuz geschlagen“! Denn alles was Jesus in Golgatha getan hat, gilt auch umgekehrt für uns: Alles was wir im Namen unserer Nichtliebe tun, fügen wir Jesus zu. Dies bedeutet in letzter Konsequenz: Jesus stellt sich an die Stelle unserer Mitmenschen und jede Hand die sich gegen diese Mitmenschen rührt, oder die sich nicht rührt um zu helfen, richtet sich gegen Gottes Willen. Drastischer geht es nicht auszudrücken. Da wird Liebe auch zur Pflicht und bleibt auch (und nicht nur) ein Gefühl. Genauso ist es wenn Menschen im Mittelmeer ertrinken, weil die Rettungsschiffe nicht mehr finanziert werden. Letzteres ist noch bösartiger wie der Anschlag auf den Kältebus: Nicht mehr vorhandener Rettungseinsatz in Mittelmeer will das Kommen neuer Flüchtlinge verhindern und stattdessen notfalls lieber ertrinken zu lassen. Ein Gedanke, der eigentlich unruhig machen soll
    Da muss man auch nicht mehr den Gedanken diskutieren, ob Politik etwas mit Glauben zu tun hätte, oder auch nicht. Alles was mit Menschen zu tun hat, ist immer auch ein Glaubensthema. Dies erschließt sich auch in der Philosophie, dass Glaube immer ist,was mich heute unbedingt angeht.

  2. Das ist sehr traurig.
    Da kann man dann nur hoffen und beten, dass es so schnell wie möglich einen neuen Kältebus gibt.Es tut weh, zu hören dass es überhaupt solche für mich unverständliche „Taten“ gibt.
    Kältebusse sind so eine gute Möglichkeit Obdachlosen Menschen zu helfen.
    Danke an die ehrenamtlichen Helfer und die Spenden.
    Wie gut dass es so viele Menschen gibt, die Hilfe und Spenden anbieten.
    So so wichtig!
    Wer möchte schon ohne Wohnung sein und frieren?
    Also beten wir für viel Hilfe in Berlin.

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