König Charles III. verwendet nicht mehr den traditionellen Titel „Verteidiger des Glaubens“. Kritiker sehen darin eine Abkehr vom christlichen Erbe Großbritanniens.
In einem aktuellen Bericht des Königshauses verwendet König Charles III. nicht mehr den traditionellen Titel „Verteidiger des Glaubens“. Stattdessen wird er als Beschützer des Raums für Glauben in einer multireligiösen Gesellschaft beschrieben, wie das Portal Katholisch.de berichtet. Die Änderung stößt bei konservativen christlichen Stimmen auf scharfe Kritik. Vom „Verrat am Glauben“ ist die Rede. Auch Vertreter evangelikaler Organisationen äußerten die Sorge, dass die besondere historische Rolle des Christentums in Großbritannien dadurch relativiert werde.
Charles III. hatte bereits vor seiner Thronbesteigung mehrfach betont, er wolle die Religionsfreiheit aller Menschen im Vereinigten Königreich unterstützen. Der Titel „Verteidiger des Glaubens“ geht auf das Jahr 1521 zurück und wurde ursprünglich von Papst Leo X. an König Heinrich VIII. verliehen.
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