Wegen des Kriegs im Nahen Osten werden in Jerusalem keine öffentlichen Feiern in der Karwoche stattfinden. Auch der Eintritt in die Grabeskirche ist nicht möglich.
Aufgrund des von den USA und Israel gegen den Iran geführten Kriegs werden in Jerusalem Riten während der Karwoche abgesagt. Die traditionelle Palmsonntagsprozession vom Ölberg zur Altstadt soll durch ein Gebet für die Stadt Jerusalem ersetzt werden, berichtet die katholische Nachrichtenagentur Agenzia Fides. Die Chrisam-Messe für Gründonnerstag werde verschoben.
Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der lateinische Patriarch von Jerusalem, bedauerte das Fehlen der „gemeinschaftlichen Vorbereitung auf Ostern.“ Die Härte der Kriegszeit werde dadurch verschärft, „dass wir Ostern nicht gemeinsam in Würde feiern können.“ Es tröste ihn, zu wissen, dass Menschen bereits überall beten. Um sich im Gebet zu vereinen, lädt der Kardinal alle dazu ein, „am 28. März gemeinsam den Rosenkranz zu beten, um Frieden und Ruhe zu erbitten, insbesondere für diejenigen, die unter dem Konflikt leiden.“
Außerdem verkündigte die Kustodie der Franziskaner im Heiligen Land die Schließung der Grabeskirche, heißt es. „Auch in diesen Tagen, in denen den Gläubigen aus Sicherheitsgründen der Zugang zur Basilika verwehrt ist, wird das Gebet an den heiligen Stätten ununterbrochen fortgesetzt.“

Am Ende tut Gott große Wunder
Dass Israel die Karwoche absagen muss ist dem Umstand geschuldet, dass das Heilige Land derzeit nicht mehr wirklich das hier erwünschte Ideal wirklich Heiligen Landes verkörpert. Die Ausweitung des Krieges im Nahen Osten, das Hineingießen von Öl ins Feuer, macht Sündenerkenntnis spruchreif: Weil nämlich jeder Krieg gegen den Willen Gottes ist, gegen alle Liebe gerichtet und daher böse wäre. Immerhin hatte dies auch unsere Evangelische Kirche (EKD) nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in einer seltenen Einmütigkeit erkannt und gewissermaßen zu dogmatischer Erkenntnis des Evangeliums erhoben. Es gibt keinen guten und/oder gerechten Krieg. Solange die Schwerter keine Pflugscharen werden, wir auf Gott nicht hören und seinem Willen gerne folgen, wird kein Frieden werden. Ich glaube aber, dass es eine solche recht lange Phase irdischen Friedens in Zukunft gibt. Er wird, hier also gewissermaßen wie die unglaublichste Vorschattung, auch unseres zukünftigen Paradieses. Da würden dann die Atomraketen und Tötungsinstrumente nur noch im Museum ausgestellt, bei unseren Nachfahren aber immerzu Kopfschütteln und Unverständnis auslösen. Natürlich glaube ich nicht an die Möglichkeit eines realen Himmels auf Erden, aber so könnten alle Menschen einen sehr neuen Phasenübergang (mit Gottes Hilfe) dennoch bewerkstelligen. Wir verspeisen immerhin nicht mehr unsere Artgenossen. Oder haben – bis auf die Prostitution – bisher auch jegliche Sklaverei abgeschafft. Wenn wir dann nicht noch unsere sehr unschuldigen Tiere weiter unendlich quälen möchten, würde alles noch viel perfekter. Ausnahmsweise wäre es dann ethischer, Fleisch aus Lebewesen zu generieren, die keinerlei Gehirn mehr haben und daher hier nicht leiden müssten. Ausnahmsweise wäre das unserer eigenen Rolle auf dem Weg vom Tier zum Engel, auf den Straßen in unser Heiliges Land, wo Milch und Hönig fließt, ausnahmeweise dann wirklich angemessener. Mit Gottes Hilfe, wenn wir uns ihm wirklich in seine Arme werfen, könnte unserer innerer Engel tatsächlich fliegen, auch ohne jeglichen Luxus der Flügel. Der Heilige Geist vermag diese Welt zu verändern. Und die Bibel verspricht daher, dass zukünftige Menschen zu träumen glauben, wenn sie diese möglichen Wunder unserer ganz neuen Gotteserfahrung sehen. Die Wiederkunft von Christus ist uns nur sehr bildhaft zugänglich. Leider.
Es gibt auch den evangelischen Rosenkranz , den “ Christus – Rosenkranz „,
https://www.evangelisch.de/inhalte/207353/27-10-2022/evangelische-kirche-und-geheimnisse-protestanten-mit-rosenkranz-wie-passt-das
Danke, auf den habe ich im letzten Absatz angespielt.
Wie in Deinem Link gleich am Anfang steht, ist er selbst in der evangelischen Kirche kaum bekannt.
Und inhaltlich grenzt er sich deutlich vom katholischen Rosenkranz ab, da evangelische Christen ja kein Ave Maria beten.
Ich bin mir daher sicher, dass Kardinal Pizzaballa nicht den evangelischen Rosenkranz mit gemeint hat.
> Um sich im Gebet zu vereinen, lädt der Kardinal alle dazu ein, „am 28. März gemeinsam den Rosenkranz zu beten
Verstehe ich das richtig? Das meint nur die Katholiken, die sich vereinen sollen?
Denn Rosenkranz ist javim evangelischen nicht üblich ( obwohl es davon wohl etwas ähnliches gibt)
Warum sollen wir keinen Rosenkranz mitbeten? Ich halte dies zwar nicht für heilsnotwendig, aber es würde die Ökumene im Zweifel eher stärken als zu schwächen. Also warum nicht?
Wo habe ich etwas von einer Aufforderung (sollen) geschrieben?.
Ich schrieb, dass der Rosenkranz im evangelischen nicht üblich ist. Bestreitet du das?
Das Ave Maria wird von vielen evangelischen Christen abgelehnt. Bestreitet du das?
Du darfst aber mitbeten, was immer du willst.