Im Bundeskanzleramt leuchtet während der Adventszeit der größte Herrnhuter Stern, der in der ostsächsischen Manufaktur jemals hergestellt wurde.
Die weihnachtliche Sonderanfertigung aus weißem Kunststoff mit einem Durchmesser von 2,50 Meter wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitag in Berlin übergeben.
Ein baugleicher Stern erstrahlt bereits seit einer Woche den Berliner Dom. Die Sonderanfertigung wurde wegen der enormen Ausmaße der Domfassade nötig. Wie alle originalen Herrnhuter Sterne bestehen die beiden Berliner Riesen-Exemplare aus insgesamt 25 Zacken, davon 17 vier- und acht dreieckige.
Der Anfang des 19. Jahrhunderts in der Oberlausitz entstandene Stern wird mittlerweile in 65 verschiedenen Ausführungen für innen und außen aus Kunststoff oder Papier gefertigt. Jährlich produzieren die etwa 50 Mitarbeiter der Herrnhuter Firma, ein Wirtschaftsunternehmen der Brüder-Unität, in Handarbeit rund 240.000 Sterne.
Die Tradition geht auf die Herrnhuter Brüder-Unität zurück, auch bekannt als Herrnhuter Brüdergemeine. Sie entstand Mitte des 15. Jahrhunderts aus der böhmischen Reformation. Bekannt ist die Freikirche unter anderem für die Herausgabe der Losungen, eine
(Quelle: epd)
