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Embryonale Stammzellen: US-Gericht stoppt staatliche Förderung für Forschung

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Vorläufig dürfen in den USA keine staatlichen Fördergelder mehr fließen, die zur Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen dienen.

Dies entschied ein Bezirksgericht in Washington am 23. August per Eilentscheid. Damit gab der Richter der Klage zweier Wissenschaftler statt, die sich auf Grund der staatlichen Finanzhilfe für embryonale Stammzellenforschung in ihrem eigenen Forschungsbereich benachteiligt sehen. Die Kläger, die von christlichen Lebensrechtsgruppen unterstützt werden, forschen an adulten Stammzellen.

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Die Förderung der Forschung an embryonalen Stammzellen ist in den USA erst seit März vergangenen Jahres erlaubt. US-Präsident Barack Obama hatte damit ein Wahlversprechen eingelöst und sich gegen die Entscheidung seines Amtsvorgängers George W. Bush gewandt. Dieser hatte die staatliche Unterstützung aus ethischen Gründen und unter Rücksichtnahme auf christliche und konservative Wählerkreise nicht zugelassen.

Die Reaktionen auf das Washingtoner Gerichtsurteil sind geteilt. Christliche und konservative Gruppen begrüßten den Förderungsstopp, viele Stammzellenforscher hingegen reagierten bestürzt. Die US-Regierung will umgehend Berufung einlegen und die Aussetzung des Urteils während des laufenden Verfahrens beantragen.

(Quelle: ALfA)

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