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Willow Creek Kongress: „Verwurzelt in der eigenen Seele“

Die US-Amerikanerin Mindy Caliguire berichtet von ihrem Burnout und wie wichtig seelische Gesundheit als Christ ist.

Vom seelischen und körperlichen Ausbrennen beim Gemeindeaufbau in Boston hat Mindy Caliguire beim Leitungskongress erzählt. Sie ist Mitgründerin von Soul Care in Colorado, ein Projekt mit dem Ziel, seelische Gesundheit unter Leiterinnen und Leitern zu kulitivieren. Thema ihrer Session war „Verwurzelt in der eigenen Seele“. Ehrlich und verletzlich berichtete sie von ihren Erfahrungen und wie Gott sie in dieser Zeit geleitet und gelehrt habe.

„Ich würde lieber ausbrennen als einzurosten – kennt ihr diesen Satz? Habt ihr euch mal gefragt: Warum gibt es nur diese zwei Optionen? Weil unsere Vorstellungskraft nicht ausreicht, dass es auch einen anderen Weg geben könnte.“

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Die Fürsorge der eigenen Seele habe Priorität, betonte sie. Man solle alles daran setzen, gut für die Seele zu sorgen. Dabei ging Caliguire auf Matthäus 16,26 ein.„Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen und dabei seine Seele zu verlieren? Gibt es etwas Kostbareres als die Seele?“ Jesus richtete diese Frage an Menschen, die die Entscheidung zur Nachfolge schon getroffen hatten. „Es ist sehr gut möglich, dass eine Seele errettet ist, und es ihr trotzdem nicht gut geht!“, stellte Caliguire fest.

Als konkrete Ratschläge gab die Referentin weiter: Reflektieren, gesunde Beziehungen pflegen und mit Intention leben. „Stell dir selbst und Gott die großen Fragen!“ Unsere Psyche, unsere Seele, sei Teil des Menschen, der als Ebenbild Gottes geschaffen wurde.

Den ganzen Bericht kann man auf der Webseite lesen.

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2 Kommentare

  1. GÖTTLICHE LIEBE ZUR WEITERGABE AN MITMENSCHEN

    Die US-Amerikanerin Mindy Caliguire berichtet von ihrem Burnout und wie wichtig seelische Gesundheit als Christ ist. Allerdings bin ich mehr als je davon überzeugt, dass wir auch dann noch Gottes Abbild sind (gewissermaßen eine Idee und jedes Ziel des Himmels), wenn wir nicht mehr in den Spuren der Hoffnung auf Gott wandeln sollten. Dies dokumentiert auch die alte christliche Vorstellung, Jesus Christus sei zwischen seinem Tod am Kreuz und der Auferstehung, hinab ins Reich des Todes gestiegen, er habe so (sinnbildlich) hier allen Toten gepredigt. Wir wären so immer vor Gott.
    Das Antike Weltbild war dreistöckig, unten die feurige Hölle (der Vulkane), die Erde als Menschenwelt und darüber nur der Himmel des Paradieses.
    Weil Jesus den Schlüssel zur Hölle und des Todes dabei hatte, war wohl ebenso stets vorgesehen, dort unsere eigene(n) Hölle(n) zu befreien. Jenes Gleichnis des Verlorenen Sohnes predigt uns noch liebevoll in das eigene Gewissen, dass Gott immer ein liebevoller Vater ist, zu dem jeder jederzeit zurück kommen könnte. Noch nicht einmal ein Donnerwetter und das Lesen der Leviten ist erforderlich. Der Vater geht dem Sohn eiligst entgegen und umarmt ihn herzlich. Gott ist Liebe und die Gnade steht höher als das Gesetz. Hier soll der Verlorene Sohn noch den eigenen Entschluss fassen wieder zum Vater zu laufen, denn er hatte ihn ja qua eigenem Willen auch verlassen. Will sagen: Du bist für deine eigene Seele verantwortlich, oder wir für die Seelen anderer. Menschen sind im Innersten die vorgesehene Wohnung Gottes. Die Hölle ist nie Himmelsstrafe, nur unsere Bösartigkeit.
    Verletzte Seelen sind wie kleine Kinder, die wie jeder Mensch nur gesunden, wenn sie niemand beschädigt. Kirchen sind immer geistliche Hospize.

    Allerdings das Verlorene Schaf beschreibt das liebevolle Scheingegenteil. Der gute Hirte verlässt die Gerechten, die eigentlich keinerlei unverdiente Liebe ihres Schöpfers erwünschten. Er sucht sodann dass Verlorene Schaf, ohne dass es nach Hilfe ruft, auch keinerlei kritische Distanz zur eigenen Lage besitzt: Es ist einfach nur eigenste Wege seiner Nichtliebe gegangen. Es liegt unter den Dornen, hilflos wie ein Igel auf dem Rücken und hätte womöglich das eigene Leben bereits abgeschrieben. Aber nun kommt der gute Hirte, für uns jener Gott, der uns täglich sucht und finden möchte. Er entdeckt das Schaf, legte es wortlos sowie liebevoll auf seine Schultern und trägt es einfach nachhause. Es gibt kein Gericht oder Donnerwetter und hier endet die Erlösung mit der Liebe nur mit dem Text des 13. Kapitel des Korintherbriefes: Die Liebe Gottes ist eben immer extrem langmütig und sehr freundlich. Ich glaube, dass zwischen dem Verlorenen Sohn und dem verlorenen Schaf kein wirklicher inhaltlicher Unterschied ist. Denn das Verlorene Schaf symbolisiert, dass Jesus nicht nur einmal am Kreuz für alle Menschen gestorben ist (nicht nur für die Frommen), aber sodann dieses Geschehen ebenso in Raum und Zeit unserer Welt fortwirkt. Weil Gott nach jeder Seele sucht und jeden Menschen der je lebte, immer auch zu erretten gedenkt. Denn sonst hätte sich Jesus die Mühe erspart, für alle zu sterben: Denn mit Gottes gehorsamen Hausgenossen ist (nur auf den ersten Blick) alles viel einfacher. Letztlich schildert uns das Verlorene Schaf existenziell noch dichter, dass nur der Geist Gottes in uns wirkend, auch unserem Willen aufhilft, einmal sich für immer FREIWILLIG FÜR GOTTES LIEBE ZU ENTSCHEIDEN (freiwillig!) Das Ineinander hier von Gottes- und Menschenwille lässt sich weder in seiner positiven Weise, oder in negativer Form (unserer Erbsünde), dem eigentlichen Geheimnis entwinden.
    Er hilft aber unserem großen Gottvertrauen zu erhoffen, dass jedes Gericht über alle Kreaturen am Kreuz endet. Jesus unsere Schuld stets verbüßte.
    Auch menschliche Justiz ist daher zumeist mit Freisprüchen die definitive Zusage, dass niemand nochmals dafür bestraft werden dürfte. Definitiv !

    Wir sind völlig frei in unserem Willen und zugleich ist doch alles vom Willen Gottes vorherbestimmt. Aber wieso konnte/wollte Jesus vielleicht Toten predigen, die doch tot sind, mausetot sogar, verwest, biologisch/virtuell gesehen wie Computerdateien ausgelöscht? Vielleicht deshalb, weil aus der Perspektive Gottes niemand jeweils tot ist und wir immer als Seelen vor Gott existieren. Daher glaube ichdass sich alle Menschen, wie ebenso jener Saulus/Paulus, für Gott letztlich entscheiden. Seelen kann jeder beschädigen, beschämen, beleidigen und entmenschlichen – aber eine Seele geht nie verloren. Sie wurde bereits in der Ewigkeit Gottes erschaffen und wir dürfen aus reiner Gnade wieder zurück in dies Verlorene Paradies, für uns auch immer wie völlige Neuschöpfung aller Dinge. Aber wichtig bleibt: OHNE LIEBE IST ALLES WERTLOS, SCHLIMMER WIE ALLER UNGLAUBE.
    1. Korinther 14 aus der Guten Nachricht: „Bemüht euch darum, dass euch die Liebe geschenkt wird“!. Herr, gibt du mir diese Liebe zur Weitergabe. Denn eines ist glasklar sicher: Wie das Manna, das einst bei Moses vom Himmel fiel, lässt sich Liebe nie horten. Sie kann immer nur geteilt werden.

  2. Tja, das ist es, was viel, viel zu wenig beachtet wird: Das Heil ist zuerst für den da, der meint das Evangelium weitersagen zu müssen. Wenn keine Heilserfahrung (= Heiligung) da ist, wovon rede ich dann? Doch nur von etwas, das ich nicht kenne! Dann ist meine Rede nur „Blech“, weil keine Liebe dem zu grunde liegt, sondern nur der Zwang etwas weitersagen zu müssen, weil Gott mich angeblich dazu auffordert. Aber als Christ bin ich von allem „Muss“ befreit: https://manfredreichelt.wordpress.com/2026/02/11/vor-uns-die-zukunft/

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