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Hoffnung für Osteuropa : Evangelische Hilfsaktion künftig dezentral

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Die evangelische Hilfsaktion «Hoffnung für Osteuropa» soll künftig dezentral von den Landeskirchen und ihren Diakonischen Werken organisiert werden. Die Landesverbände hätten «deutliches Interesse» signalisiert, die Aktion weiterzuführen, sagte Öffentlichkeitsreferent Helmut Pestner am Montag in Stuttgart dem epd.

Die Neustrukturierung werde nötig, weil das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland die Rechtsträgerschaft der Aktion zum Jahresende abgeben werde. Derzeit fänden Gespräche über eine Nachfolgeregelung statt, ergänzte Pestner.

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 Die 17. Spendenaktion von «Hoffnung für Osteuropa» wird am 21. Februar im niedersächsischen Nordhorn eröffnet. Im vergangenen Jahr sind für diese Initiative rund 1,2 Millionen Euro für Projekte in osteuropäischen Partnerländern aufgebracht worden.

 Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau hat den Angaben zufolge bereits beschlossen, auf ihrem Gebiet die Aktion «Hoffnung für Osteuropa» unter dem gleichen Namen weiterzuführen. Dies bedeute, dass künftig Kollekten und Kirchensteuermittel aus der Landeskirche vollständig für eigene Projekte eingesetzt werden könnten, erläuterte Hans Jürgen Steubing, Beauftragter für Ökumenische Diakonie.

 Hauptgrund für die Neuausrichtung seien die Veränderungen in Osteuropa, betonte Steubing. Während sich etwa Slowenien oder die Slowakei zu wirtschaftlich erfolgreichen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union entwickelt hätten, benötigten Länder wie Weißrussland oder Moldawien noch immer humanitäre Hilfe.

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 Die Hilfsaktion wurde 1994 als Reaktion auf die Not vieler Menschen in Mittel- und Osteuropa gegründet. Beteiligt sind die Evangelische Kirche in Deutschland und das bundesweite Diakonische Werk, die Landeskirchen und ihre Diakonien, das Gustav-Adolf-Werk, der Martin-Luther-Bund sowie einige Freikirchen.

(Quelle: epd)

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