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In eigener Sache: Jesus.de-Forum neu gestartet

Nach dem Relaunch von Jesus.de im Vorjahr, haben wir jetzt auch das Forum neu gestartet. Es soll ein sicherer Ort für Gespräche über Glaubensthemen und Glaubensfragen sein.

Optisch und technisch wurde das Forum „generalüberholt“ und um ein Frage-Antwort-Board erweitert. Dort können Nutzer ihre Fragen zu Glaube, Theologie, Kirche und Ethik posten und Antworten aus der Community erhalten. Unser Forum bleibt sich grundsätzlich treu in der Haltung, die Vielfalt christlicher Positionen und Traditionen widerzuspiegeln. Wir wollen offene Gespräche über Glaubensthemen und Glaubensfragen ermöglichen, einen Austausch auf Augenhöhe als „Save place“ für Christinnen, Christen und Suchende.

Zugang mit wenigen Klicks

Durch die neue Benutzeroberfläche sollen neue Zielgruppen angesprochen werden, sich inhaltlich ins Forum einzubringen. Technisch sorgt die Umstellung für eine höhere Geschwindigkeit. Zugleich entspricht sie den Anforderungen heutiger Smartphones und optimiert die Auffindbarkeit aus Suchmaschinen. Insgesamt wurden die technischen Features bewusst etwas zurückgenommen, um das Nutzungserlebnis auf den Inhalt zu fokussieren.

Wer nur mitlesen möchte, kann dies auch künftig ohne Zugangsdaten tun. Wer mitschreiben will, ist mit wenigen Klicks dabei, denn wir möchten alle Nutzer mitnehmen – egal ob Forenprofi, Neuling oder „mobile-only“-Nutzer. Selbstverständlich bleibt das Angebot für alle kostenlos.

Jesus.de wird vom gemeinnützigen SCM Bundes-Verlag getragen.

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8 Kommentare

  1. Vertrauen auf den Heiligen Geist

    Gute Idee und sicherlich ein sinnvolles Vorhaben. Vor allem wünsche ich den Verantwortlichen Gottes Segen, möglichst das Erreichen einer Kommunikation auf Augenhöhe und die Toleranz aller Aktiven auch gegenüber Christinnen und Christen mit abweichenden Überzeugungen, Prägungen und Meinungen. Christinnen und Christen haben schon immer unterschiedliche bildhafte Vorstellungen des richtigen Glaubens, sonst gäbe es nicht so viele Konfessionen, Kirchen, Traditionen und Glaubensgemeinschaften. Vielleicht sollten wir auch darauf vertrauen und uns ebenso darüber freuen, dass die große Schar der Nachfolger*innen Jesu von Gott betrachtet werden wie ein bunter vielfältiger Blumen- und Naturgarten. Die Liebe des Schöpfers lässt ihn erblühen. Das schwerste Amt von Gläubigen besteht darin, den Juden ein Jude und den Griechen ein Grieche zu werden, ohne indifferent zu sein. Der Glaube ist keine Bedienungsleitung zum Verständnis vom allem, keine Erklärung der Unendlichkeit, sondern das Vertrauen auf die Heilige-Geist-Kraft und die Wirklichkeit der Liebe Gottes. Die Wahrheit liegt auf Erden zu allererst in der Liebe.

    • > Das schwerste Amt von Gläubigen besteht darin, den Juden ein Jude und den Griechen ein Grieche zu werden

      Bitte nicht.

      Oder will man auch dem Moslem ein Moslem und dem Hindu ein Hindu werden?

      Es ist eine Sache, sich Spezifika von Nationen anzupassen wie beispielsweise bei Griechen. Aber andere Religionen sind andere Religionen.

      Da sollte man als eigenständige andere Religion erkennbar sein und nicht unter falscher Flagge segeln. Was ja gerade beim Judentum einige Christen durchaus tun und was im Judentum zu Recht gar nicht gut ankommt.

  2. Ich würde mir wünschen,. dass es noch einen Button zur Startseite von jesus.de an gut sichtbarer Stelle geben würde. Man kommt aus dem Forenbereich derzeit schlecht wieder raus.

    • Danke für den Hinweis, darüber haben wir auch schon nachgedacht. Wir sind nur design- und programmiertechnisch gerade ziemlich lahmgelegt. VG, Daniel vom jesus.de-Team

  3. Dialog ist der erster Schritt

    Aber lieber Joerg, das dem Juden ein Jude und dem Griechen eine Grieche werden bedeutet sicherlich nicht, irgendwie aus dem Glauben eine religiöse Gemüsesuppe zu machen. Aber ich muss doch jeden Menschen da abholen wo er steht. Und wenn ich dies tue, muss ich auch akzeptieren dass er möglicherweise etwas ganz anderes glaubt, wozu es subjektiv für ihn auch gute Gründe zu geben vermag. Glaube erschöpft sich nicht in einer Lehre, sondern christlicher Glaube ist immer ein Vertrauen auf Gott, den ich mit meinem Verstand nicht erfassen oder irgendwie über ihn verfügen kann. Ich weiß nicht aus dem Gedächtnis wo das mit dem Jude ein Jude und Grieche eine Grieche werden steht, aber Paulus kann man sicherlich nicht vorwerfen, er sei indifferent. Natürlich sind andere Religionen immer andere Religionen. Das „bitte nicht“ kann ich da gar nicht mehr verstehen. Gemeint ist bei dieser doch christlich sehr bekannten Formulierung, dass ich mich auf Augenhöhe mit anderen bewegen sollte, wozu auch gehört nicht unbedingt vor fremden Kulturen, Sitten und seltsamen Bräuchen zu fremdeln. Bereits ein zutreffendes sowie achtsames Einfühlungsvermögen, warum der Andere so ist wie er ist, glaubt, fühlt und sein Leben lebt, ist vielleicht der erste kleine Schritt zum Dialog. Und im Dialog kann ich ihm auch meine Grundlagen erklären und wovon ich überzeugt bin bzw. von Herzen glaube. Was sollte denn ein christlicher Internetauftritt wie jesus.de anders wollen als die gute Nachricht von Gottes Liebe weiterzusagen, ohne es von oben herab zu tun mit frommer Arroganz.

    • Die Zeiten Paulus, wo das Christentum noch ein Teil des Judentums war und heute, wo wir auf viele Jahrhunderte christlicher Judenverfolgung, -ermordung und -unterdrückung zurück blicken, lassen sich nicht vergleichen. Nicht ohne Grund haben sich sowohl die EKD als auch die kath. Kirche von der Missionierung der Juden distanziert.

      Warum willst Du einen Juden irgendwo abholen? Ist es denn nicht gut da, wo er oder sie ist?

      Und dieser Satz impliziert eben doch, sich dem Judentum zu christlichen Missionierungszwecken anzupassen. Ich nenne da nur als negatives Beispiel die sog. messianischen Juden.

      Warum kannst Du die Juden nicht einfach als das akzeptieren und respektieren, was sie sind: Juden. Und dabei selbst schlicht Christ bleiben?

      Glaube mir, Juden kennen Christen und den christlichen Glauben in der Regel durchaus ausreichend. Da musst Du dich nicht verstellen und jüdeln.

      Nochmal: Es ist ein Unterschied, auf nationale Unterschiede einzugehen oder sich als andere Religion zu verschleiern.

  4. Ich will die Juden nicht irgendwo abholen, sondern jede und jeden. Die Juden haben eine eigenständige Heilszusage, sodass eine Judenmission m.E. nicht richtig wäre. Außerdem geht es mir nicht darum meine Religion irgendwie zu verschleiern. Ich halte es nur für eine zwar sehr schwere ab dennoch lobenswerte Absicht – und dies gilt nicht nur für den Glauben – sich in den Kopf des Mitmenschen ein wenig hinein zu versetzen. Das in diesem Sinne dem Juden ein Jude zu sein ist nur eine Umschreibung ihn wie jeden anderen einfach nur zu verstehen, ohne ihn direkt in eine gedankliche Schublade zu schieben. Die messianischen Juden sind ein ganz anderes Thema. Hier ist mein Wissen größtenteils Stückwerk, obgleich bei ihnen unzweifelhaft das Fundamentalistische überwiegt. Aber auch dies gibt es bei anderen Gruppierungen. Dass diese sich aber dem Judentum nur zu missionarischen Zwecken anpassen, muss doch eher ein Missverständnis sein. Wahrscheinlich schreiben wir aneinander vorbei. Auch ich möchte schlicht Christ bleiben und die Juden auch Juden sein lassen. Das gilt selbstverständlich auch für andere Religionen. Ich kann mir auch kaum eine andere Methode vorstellen, Mission zu betreiben, wenn Dialog nicht im Widerspruch zur Evangelisierung steht.

    • Ich bin ja nun auch nicht mehr der jüngste, war viele Jahre überzeugter Christ und inzwischen ebenfalls seit vielen Jahren keiner mehr. Eines habe ich in den Jahrzehnten aber so gut wie nie erlebt: Mission mit Dialog.

      Das ist für die allermeisten eben ein unauflösbarer Widerspruch.

      Dialog bedeutet, dem anderen zuzuhören, seine Argumente zu prüfen und ihm gegebenenfalls auch Recht zu geben. Ein Missionierender hat diese Offenheit nach meiner Erfahrung nie. Er ist nicht bereit, die Möglichkeit im Dialog zuzulassen, dass er mit seinem Glauben falsch liegen könnte. Er will nicht offen diskutieren sondern nur den anderen überzeugen. Die eigene Fehlerhaftigkeit des Glaubens ist keine Option. Je intensiver missioniert wird, desto mehr tritt dieses auf.

      Insofern ist Mission in der Regel von oben herab, auch wenn man sich vordergründig offen und gleich gibt. Es ist eben oft nur Show.

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