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Innenminister Friedrich: Muslime gehören zur deutschen Gesellschaft

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) weist den Vorwurf zurück, er wolle Muslime in Deutschland ausgrenzen.

 «Ich bin dazu da zusammenzuführen», sagte er am Sonntag im Deutschlandfunk. Gleichwohl müsse man dem deutschen Innenminister zubilligen, «dass er darauf hinweist, dass die deutsche Kultur christlich-abendländisch geprägt ist».

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 Friedrich hatte unmittelbar nach seinem Amtsantritt Anfang März dem Satz von Bundespräsident Christian Wulff widersprochen, der Islam gehöre zu Deutschland. Er finde es schade, dass diese Äußerungen dazu benutzt worden seien, einen Keil zwischen die Muslime und ihn zu treiben. «Für mich ist das Entscheidende, dass die Menschen hier zu dieser Gesellschaft gehören», sagte Friedrich, der am Dienstag erstmals die Islamkonferenz leiten wird, die 2006 vom damaligen Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) ins Leben gerufen worden war.

 Friedrich sagte, er wolle erreichen, dass die jungen Muslime, die in Deutschland geboren wurden, im Land eine Heimat finden. «Und das ist für mich eigentlich der Schlüssel zur Integration», sagte er.

(Quelle: epd)

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