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„Jesus versöhnt“: 15.000 Dauerteilnehmer beim Christival in Karlsruhe erwartet

Christival, das heißt: Konzerte, Bibelarbeiten, Festivals, Talk-Areas, Sport, Austausch sowie ganz viel Gemeinschaft. Vom 4. bis 8. Mai findet in Karlsruhe die sechste Auflage statt. Das Motto: „Jesus versöhnt“.
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Der Veranstalter, der Verein „Christival“, rechnet mit 15.000 Dauerteilnehmern aus Kirchen, Freikirchen, Werken und Verbänden. Mit von der Partie sind diesmal unter anderem die Outbreakband aus Bad Gandersheim und die kroatische Ska-Band „October Light“, dazu die deutsche Songwriterin Déborah Rosenkranz und MJ Deech. „Das ist aber nur eine kleine Auswahl der Künstler“, so Karsten Hüttmann, Vorsitzender des Trägervereins – er selbst war 1996 in Dresden das erste Mal als Teilnehmer dabei, eine „prägende Erfahrung“, wie er sagt. „Aber wir wollen viel mehr, als nur coole Bands und Künstler an den Start bringen. Wir wollen Begegnungen schaffen zwischen Mensch und Gott.“

Für diese Begegnungen sollen zum Beispiel die „Wortwechsel“ sorgen. Bei diesen Bibelarbeiten treten jeweils drei Referenten und ein musikalischer Gig zusammen auf, um Gottes Wort zeitgemäß und konkret zu präsentieren. „Uns ist extrem wichtig“, so Hüttmann, „dass die Teilnehmer so persönlich wie möglich angesprochen werden und selbst vorkommen können. Deshalb haben wir auch Angebote geschaffen, in denen sie nicht nur Programm konsumieren, sondern auch selbst auf der Bühne stehen und ihre Themen einbringen.“

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Theologie, Kultur, Spiritualität und Seelsorge

Das Thema „Jesus versöhnt“ solle auf dem Christival umfassend bearbeitet werden. „Da geht es um die Beziehung zu Gott, aber auch um Beziehungen zwischen Menschen, um die Solidarität mit Minderheiten, die Würde des Menschen und den Umgang mit Ressourcen“, sagt Hüttmann. „Was heißt das für mich persönlich, was heißt das global? Wir wollen nicht nur Antworten geben, sondern vor allem auch dabei helfen, dass die Teilnehmer lernen gute Fragen zu stellen und Entdeckungen zu machen.“ Aus diesem Grund sollen die Bibelarbeiten im „dialogischen Stil“ stattfinden.

Auch individuelle Coachingangebote wird es geben. Dazu kommen noch über 190 Nachmittagsangebote, unter anderem in den Bereichen Sport, Jugendarbeit, Evangelisation, Schule, Kultur, Theologie, Spiritualität und Seelsorge. Worauf freut sich Hüttmann selbst besonders“ „Auf Monika Deitenbeck-Goseberg, die im Abschlussgottesdienst predigen wird. Sie hat eine wahnsinnige Begabung, Brücken zu schlagen zwischen den Generationen, zwischen Menschen verschiedener Prägungen und Milieus. Und sie kann unglaublich unterhaltend erzählen!“

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Die Vorbereitung für das „Christival“ läuft bereits auf Hochtouren. Am vergangenen Wochenende kamen in Marburg über 400 Mitarbeitende zusammen, um sich für das Festival ausrüsten zu lassen. Vor Ort werden dann 2.000 bis 3.000 Ehrenamtliche mitarbeiten. „Das ist das, was mich aktuell besonders begeistert und motiviert, die Zusammenarbeit von Menschen aus so vielen verschiedenen Kirchen und Verbänden, die große Bandbreite, die wir da haben“, unterstreicht Hüttmann. „Wir entwickeln und planen das Ding gemeinsam.“

Die Teilnahme am „Christival“ ist ab einem Alter von 14 Jahren möglich, nach oben hin gibt es keine Grenze. Bis Ende Februar gilt noch ein vergünstigter Festivalbeitrag. Gesucht werden neben den Teilnehmern auch Mitarbeiter, Beter und Unterstützer. Anmeldungen und Informationen gibt es auf der „Christival“-Homepage.

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