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Kinder in Not: UNICEF braucht über sechs Milliarden Euro

Hungersnot, Gewalt, fehlende Bildung: Das Kinderhilfswerk UNICEF warnt vor einer dramatischen Lage für Millionen Kinder.

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, UNICEF hat einen globalen Nothilfeaufruf gestartet. Rund 7,66 Milliarden US-Dollar (6,58 Milliarden Euro) seien nötig, um 73 Millionen besonders notleidenden Kindern in 133 Ländern zu helfen – darunter neun Millionen Kinder mit Behinderungen.

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Regionale Konflikte, Hunger und der Zusammenbruch der Grundversorgung verschärften die Lage für Kinder dramatisch, heißt es. „Eskalierende Konflikte führen zu Vertreibungen von Millionen von Menschen und schweren Kinderrechtsverletzungen. Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser gehen unvermindert weiter, während die Zahl der bestätigten Fälle von Vergewaltigungen und anderen Formen sexualisierter Gewalt gegen Kinder stark steigt“, schreibt UNICEF. „Kinder kämpfen überall auf der Welt mit enormen Herausforderungen“, warnt UNICEF-Exekutivdirektorin Catherine Russell.

Indes sind jedoch weltweit die Mittel für humanitäre Hilfe 2025 „dramatisch zurückgegangen“, heißt es. Bereits jetzt gebe es erhebliche Finanzierungslücken. „Allein bei den Ernährungsprogrammen führte eine Finanzierungslücke von 72 Prozent im Jahr 2025 zu Kürzungen in 20 Schwerpunktländern“, schreibt UNICEF. Für Bildungsprojekte fehlten 745 Millionen US-Dollar. UNICEF ruft daher Regierungen und private Geldgeber auf, flexible und mehrjährige Finanzierungen bereitzustellen, lokale Hilfsmaßnahmen zu stärken und den Zugang zu humanitärer Hilfe zu sichern. Ohne zusätzliche Mittel drohe 2026 eine Versorgungskrise für über 200 Millionen Kinder weltweit.

Weiterlesen: Globaler Hilfeaufruf UNICEF

QuelleUNICEF

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2 Kommentare

  1. Der größte Geldgeber der UNICEF sind die USA. Und die kürzen bekanntlich derzeit bei sozialen Ausgaben reichlich. Irgendwie müssen die Steuererleichterungen für die Reichen der USA ja finanziert werden.

    UNICEF Deutschland ist übrigens laut Spendensiegel des DZI sehr seriös und hat Verwaltungskosten/Werbung zwischen 10-20 %, was ein guter Wert ist. Das ist vergleichbar mit anderen Organisationen wie z.B. Ärzte ohne Grenzen..

  2. Nächstenliebe ist Pflichterfüllung

    Kinder sind in Not: UNICEF braucht über sechs Milliarden Euro für Hungersnöte, gegen Gewalt und fehlende Bildung: Das Kinderhilfswerk warnt vor einer dramatischen Lage für Millionen Kinder. Es ist völlig gleichgültig ob es Christen oder Nichtchristen betrifft, oder aufgrund bzw. welcher Ursachen die Welt an allen Ecken und Enden unheil ist. Denn Jesus sagt: „Alles was ihr einem dieser meinen geringsten Brüder (und Schwestern) getan habt, das habt ihr mir getan“! Da klingt nach, dass für Jesus alle Menschen Geschwister sind, alle sind von Gott nur aus Liebe erschaffen, weil er uns alle bereits kannte, als das Universum noch vor seinem Urknall stand. Die Liebe Gottes gebietet, dass Menschen mit sehr großem Geldbeutel größere Spenden geben und diejenigen, die dies nicht können, sich mit dem bescheidenen Scherflein der Witwe aus dem Gleichnis abfinden. Der . Hunger ist kein Zustand, der erst dann behoben werden muss und soll, wenn dies durch Hilfe zur Selbsthilfe geschieht. Hunger muss sofort gestillt werden, Babys brauchen zum Beispiel Kindernahrung, damit sie nicht sterben. Die Welt derer, die gesundheitlich sowie körperlich und seelisch am Abgrund stehen, ist gefühlt weiter entfernt als der Mond von der Erde. Leider macht es uns heute oft wenig Gewissensprobleme, weil uns auch die Massenmedien mit den furchtbaren Katastrophenmeldungen geradezu gefühllos machen könnten. Aber insofern ist Nächstenliebe auch immer nicht nur eine emotionale Angelegenheiten, sondern wird von Notlagen diktiert und ist für uns als Christinnen und Christen gute Pflichterfüllung.
    Jesus ist da schon rhetorisch eindeutig ein Erpresser zum Guten. Denn er sagt, wenn uns ein Baby verhungert, haben wir Jesus nichts zu essen gegeben und musste sterben. Wir schlagen ihn dann wieder an sein Kreuz und dies betreiben wir mit Nachdruck auch in allen Kriegen und überall dort, wo schlechte Regierungen Geldmittel in falsche Kanäle leiten und nicht in vorgesehene Projekte. Die Kirchen und die UN sind zuverlässiger.

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