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Gott ins Gespräch bringen – warum das heute so schwierig ist

Christliche Diskussionen prägten einst den Alltag – heute ist Gott für viele kaum vorstellbar. Der Theologe Jan Loffeld erklärt, warum Kirchen trotzdem eine „Option auf Mehr“ anbieten müssen.

Vor 1700 Jahren diskutierten Menschen auf dem Markt über die Natur Jesu. Heute ist Gott für viele „außerhalb jeglicher Verstellbarkeit“, sagt Jan Loffeld, Professor für Praktische Theologie in einem Interview mit dem Webportal kath.ch. Für viele sei Gott nur noch eine Form von „Energie“ oder ein „Etwas“. Religiöse Rede und Gespräche über Gott fänden kaum noch statt – höchstens im Zusammenhang mit Skandalen oder Extremismus. Auf der anderen Seite würden sogenannte Christfluencer in sozialen Netzwerken einen oft „unterkomplexen und selektiven“ Glauben verkaufen.

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Für Kirchen und Theologie bedeutet das: „Auf vielfältige Weise an Gott erinnern“, so Loffeld. Es gehe darum, „aufzuzeigen, was es bedeutet, mit Gott zu leben oder auch ohne ihn“. Der Unterschied sei entscheidend: „Welchen Unterschied macht es, wenn ich an ein Leben nach dem Tod glaube oder von der Gottebenbildlichkeit eines jeden Menschen ausgehe?“ Diese Perspektive könne Orientierung geben – gerade in einer Welt, die alles im Hier und Jetzt misst.

Das Konzil von Nizäa habe vor 1700 Jahren die Menschlichkeit und Göttlichkeit Jesu definiert. Eine Überbetonung der Göttlichkeit Jesu führe zu einer liturgisch geprägten Pastoral, die Menschlichkeit Jesu eher zu einer diakonisch-ethischen. Beides gehöre zusammen: Gottesbezug und Mitgestaltung der Welt. „Es geht nicht um ein Entweder/oder, sondern um ein Sowohl als auch.“

Das vollständige Interview ist auf der Webseite kath.ch erschienen.

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30 Kommentare

  1. Herr Chey ist mir zuvorgekommen und hat es etwas drastischer ausgedrückt als ich es getan hätte. Aber in der Sache kritisiere ich das gleiche beim evangelikalen / fundamentalistischen Verständnis von Mission: „… das Desinteresse am eigentlichen Gegenüber….“ Ich wollte schlicht auf die Bedeutung von Zuhören hinweisen, aber um bereit zum Zuhören zu sein, braucht es vorab schon das Interesse am Gegenüber und die Bereitschaft, sich auf dessen Lebenswelt einzulassen. Ich denke, so viel „Mission“ läuft nicht ins Leere, weil die „Zielperson“ ach so ungläubig wäre, sondern weil kein wirklicher Kontakt aufgebaut wird. Weil die Lebenswelt, die Sichtweise und somit die einzelne Person gar nicht wirklich in den Blick kommt (oder genauso schlimm: weil der „Missionar“ meint, er wisse bereits, wie der andere tickt, hat ja Schulung erhalten usw) bleibt es alles fremd, letztlich gegenseitig fremd. Für viele Menschen ist einfach unverständlich, was diese religiöse Sprache bedeuten soll. Selbst das Wort „Gott“ ist für manche einfach ein Wort mit 4 Buchstaben, aber ohne Relevanz für das eigene Leben. Und da dann einfach platt zu behaupten: „Doch er hat für dich Bedeutung“, ist ja theologisch richtig, aber ändert in der Sache nichts. Ich meine sogar, dass es bei vielen so eifrigen Missionierenden Angt auslöst, „das Fass aufzumachen“: Durch einen wirklichen Kontakt sich mit dem eigenen Glauben anders auseinander setzen zu müssen. Vielleicht im eigenen Denken und Fühlen etwas wahrzunehmen, was sie gern ausblenden. Das Buch von Jan Loffeld ist wirklich zu empfehlen. Übrigens hat Jesus viel und gern zugehört und macht es immer noch.

    • Das Problem bei Mission ist, daß einer, der Recht hat, einem, der Falsch liegt, dazu bringen will, das Richtige zu glauben.

      Sprich die beiden haben eher ein Lehrer-Schüler Verhältnis als das sie gleichberechtigte Gesprächspartner sind.

      Und das ist schlicht falsch, denn im Glauben gibt es nun mal kein sicheres Richtig.

      Ich würde nicht ungefragt jemanden meinen Glauben erzählen, noch dazu mit Missionsabsicht. Nun kennt allerdings mein Glaube und auch die Gemeinschaft, der ich mich zugehörig fühle, zum Glück eh keine Mission. Wir sind der Ansicht, dass ein Mensch von selbst und aus sich selbst heraus zum Glauben finden muss.

      Aber ich tausche mich gern im realen Leben mit Menschen über Glauben aus. Da kann ich was lernen und vielleicht auch der andere.

      Christliche Missionare allerdings müssen bei mir damit rechnen, dass ich ihren Glauben hinterfrage. Fragen zu ihren Glauben scheinen Missionare sowieso oft nicht zu mögen.

      • Das Wort „Mission“ ist durch jahrhundertelange aggressiver Missionspraxis ziemlich obsolet geworden. Aber ich hoffe, die Erfahrung, die mir Gott schenkt, zumindest ansatzweise und teilweise und oft sicher nur verhüllt dennoch auszustrahlen. Und wünsche mir, dass andere an dem teilhaben mögen, was mir existentiell wichtig ist und mich am Leben erhält. Ich stimme Ihnen zu, dass es dabei auch um gegenseitiges Lernen geht. Ich kann mit Bekannten und Freunden, die anders oder nicht glauben, tief in Kontakt kommen. Dabei tauschen wir unsere Ansichten aus z.B. auch aus atheistischer und islamischer Sicht. Gerade weil ich nicht aufdringlich von mir erzähle, werde ich angesprochen auf manche Glaubensfragen. Und gezielt wo es angemessen ist, benenne ich von mir aus auch christliche Themen.
        Ich denke, dass eine Reihe von Menschen durch missionarischen Aktivismus in Wirklichkeit eher ihren eigenen Glauben stabilisieren wollen und ihre eigene Unsicherheit kaschieren, so dass es besser wäre, sie würden erst einmal ehrlicher zu sich selbst sein. Wenn Fundamentalisten hier immer wieder hervorheben, wie sanktionsbewehrt der richtige Glaube sei, sehe ich darin eher ein verkapptes Leistungsdenken, das auf Angst aufgebaut ist.
        Das Bestreben, etwas wichtiges mitzuteilen und der Wunsch, andere teilhaben zu lassen gibt es ja auch bei anderen Themen. Ich denke nicht, dass dadurch sofort ein Gefälle entsteht. Von der eigenen Position überzeugt zu sein, verpflichtet das Gegenüber ja zu gar nichts. Wenn mir z.B. die Zeugen Jehovas vorhalten, wie verloren ich aus ihre Sicht sei, ist das inhaltlich für mich irrelevant und beunruhigt mich nicht. –
        Gerade in Ihren eigenen Postings sehe ich bei aller formalen Sachlichkeit ausgesprochen missionarischer Eifer, z.B. auf den gesunden Menschenverstand hinweisen zu wollen oder z.B. auf die Faktenlage zurückführen zu wollen
        und teilweise eben auch sehr absolut zu behaupten: „ so ist es“.

        • > Gerade in Ihren eigenen Postings sehe ich bei aller formalen Sachlichkeit ausgesprochen missionarischer Eifer,

          Ja, die Kritik muss ich mir hier wohl zu recht anziehen. Nicht so sehr missionarisch, denn Mission will ja zu der eigenen Überzeugung hinbringen, sondern eher, dass andere ihre Überzeugung in Frage stellen bzw. das ich diese in Frage stelle.

          Im realen Leben habe ich das ziemlich erfolgreich aufgegeben. In meiner Glaubensgemeinschaft, die sehr heterogen ist, geht es immer harmonisch zu. Die Kommentierfunktion bei Jesus.de ist sozusagen meine letzte diesbezügliche Nische.

          Der Grund ist ziemlich banal: Es macht mir Spaß und ich denke nicht, dass es hier jemand schadet. Was nicht heißt, dass ich hier Spielchen spiele. Meine Kommentare sind ernst gemeint und auch meine Überzeugung.

          • Vielen Dank für die sehr offene Antwort. Als ich den Text bereits abgesandt hatte, dachte ich: oha, wie das wohl verstanden wird. – Meinen Satz hatte ich ja bewusst wertfrei formuliert. Wobei ich die sachliche Intention, auf die nüchterne Faktenlage hinzuweisen oder auch Widersprüche in den Argumentationen hier aufzuzeigen, positiv und hilfreich finde. Und die Ernsthaftigkeit vorausgesetzt habe. Als missionarischen Eifer habe ich es eher angesehen, wenn Sie manchmal – aus meiner Sicht – sehr apodiktisch Behauptungen aufstellen auch jenseits der Faktenlage, z.B. weiter unten hier: „es gibt keine Hölle“ (mal inhaltlich ganz unabhängig davon, ob es sie nun gibt oder nicht, das ist wissenschaftlich so oder so eh nicht verifizierbar) Es ist insofern schlicht Ihre Glaubensüberzeugung und als Gegenreaktion auf Fundamentalismus verständlich, aber aus der Distanz wirkt es ähnlich missionarisch wie bei denen. Insgesamt schadet es natürlich nicht, und ich bin ja auch nicht frei davon, mal auch vielleicht eher unbewusst sehr missionarisch zu wirken.

            • Die Frage ist ja, was ist schon Mission und was noch normale Diskussion. Ich hatte das Thema vor einigen Wochen auch mit Glaubensfreunden diskutiert. Wir lehnen alle Mission ab, aber heißt das dann, daß man gar nicht mehr über seinen Glauben sprechen darf, dass man niemanden zur gemeinsamen Andacht einladen darf?

              Eine klare Antwort gibt es nicht. Oft ist klar, was sicher Mission ist und das kann man vermeiden, aber wo es anfängt, ist schwierig.

              Ich denke, man sollte nie jemanden drängen. Oder unter Druck setzen. Letzteres aber tut man mit Höllendrohungen und deshalb bin ich da wohl auch etwas empfindlich.

              In unserer Gruppe sind auch tiefgläubige Christen und ich würde ihnen nie sagen, dass ihr Glaube falsch ist. Es ist ihr Glaube und das ist auch gut so, wenn das ihr Weg ist. Aber diesen Respekt vor dem anderen Glauben wie meinen kommt von ihnen auch genau so zurück.

              Das ist das, was ich mir auch insgesamt in der Gesellschaft wünschen würde, diesen gegenseitigen Respekt. Leider wohl nur ein frommer Wunsch. Aber wir bemühen uns dennoch, damit anzufangen.

              Aber wie gesagt, hier fällt mir das vielleicht auch auf Grund meiner langen Vergangenheit bei jesus.de, schwer. 🙂

            • @ Hr Chey (16.01 – 10:15) Ich sehe den puren Begriff Mission an sich nicht so negativ wie Sie, bin aber hochgradig skeptisch, wie Mission oftmals durchgeführt wird, eben oft unter Missachtung des Gegenübers. Eine gute Botschaft aber weitergeben zu wollen (und das auch als Auftrag zu spüren), andere daran teilhaben lassen zu wollen, halte ich grundsätzlich für nachvollziehbar. Und entsprechend halte ich auch Einladungen zu Andachten nicht für problematisch. Ich denke, zu meinem Verständnis habe ich in meinen vorangegangenen Texten bereits einiges gesagt.
              Gerade weil Austausch so wichtig ist, finde ich bedenkenswert, w i e in einer Diskussion miteinander gesprochen wird. Wenn jemand zB. sagt: „meinem Glauben nach ist es so und so“ gibt er Raum für eine andere Sichtweise. Wenn aber jemand nur behauptet „so (und nicht anders) ist es“, bleibt für denjenigen der nun doch noch eine andere Meinung hat, nur noch die Defensive, quasi schon im Unrecht. Das finde ich für einen Austausch schon sehr ungünstig.
              Und manchmal bergen zu kurze Statements die Gefahr, nicht so ganz verstanden zu werden. Nun sehe ich Ihre Absicht, das Angstmachen mit Höllendrohungen zu kritisieren.

            • Mission an sich ist sicherlich nicht verwerflich. Bestimmte Arten der Mission natürlich schon.

              Ich denke, wie man grundsätzlich zur Mission steht, hat etwas mit dem eigenen Glauben zu tun. Es gibt Glaubensüberzeugungen, nach denen der Glaube nur aus einem selbst kommen kann. Und es gibt Glaubensüberzeugungen, nach denen der Glaube quasi anderen geschenkt werden kann, sie durch andere zum Glauben gebracht werden können.

              Mein Glaube ist das erstere, die meisten christlichen Gruppierungen glauben das zweite. Beides ist grundsätzlich okay.

              Es kommt dann eben sehr auf das ‚wie‘ an. Und auf die eigene innere Haltung gegenüber Menschen mit anderer Glaubensüberzeugung.

              Ich denke, wir beide sehen das ähnlich.

    • Die Evolution ist ein großes göttliches Wunder

      Ich denke schon Mission (oder Evangelisation) ist zwar immer was sie ist: Wir haben ein ganz großes Vertrauen in Gott und nicht selten erleben wir ihn auch in unserer Seele. Dies lässt sich objektiv nicht beweisen und echte Gottesbeweise gibt es nicht, weil die Theologie und Glaubenslehren keine Physik oder Biologie sind. Allerdings bin ich Christ und glaube – also ich hoffe – für mich ist Gott Anfang und Ende von allem Sein und wir sind aus nicht bekannten Gründen unterwegs zurück zu Gott und in seinen Neuen Himmel und seine Neue Erde. Es ist der Sinn des Lebens im Letzten nicht aufzufinden, weil es keine Erklärung für alles gibt und keinerlei Sprache, um unsere christliche Wirklichkeit so auszudrücken dass daraus Wahrheit wird. Aber dies gilt für jede Religion gleichermaßen und auch aus der Bibel wissen wir (von der philosophischen) Sichtweise, dass wir die Wahrheit nur wie in einem Dunklen Spiegel erkennen können, etwa hier im Pauluswort. Was als Glaubensvermittlung benötigt ist immer, etwas anzupreisen wovon ich fest überzeugt bin, aber dazu muss ich meine ganze Person mitnehmen, ich muss also auch emphatisch und ehrlich sein, sodass ein echter Dialog stattfinden. In seinem Anders-Sein muss ich den anderen Menschen spürbar ernst nehmen. Psychologisch ist immer gut, nicht gegen etwas, oder jemand, auch nicht gegen Unglauben oder eine andere Religion zu sein, sondern da etwas besseres anzubieten. Wer das Bessere annimmt, kann es ausprobieren. Man darf sich innerlich Gott annähern, sich sogar in seine Arme werfen um dann (subjektiv) festzustellen, dass er Wahrheit ist. Warum ist alles in der Welt subjektiv? Antwort: Weil wir die Welt nur so sehen, wie sie hier unser Gehirn abbildet, nur 1% zum Beispiel aller Reize der Augen werden überhaupt nur an unser Großhirn weitergeleitet. Aber andererseits lässt sich Gott in den Wundern auch der Evolution erkennen und dann also in der Raffinesse der Natur, wie sie uns vom Einzeller bis zum Menschen ausgestaltet. Ich glaube. dass der Geist den Körper belebt, so wie der Mensch das Programm des PC bedient, oder der Organist die Orgel spielt. Vielleicht sind wir auch auf dieser Welt um zu lernen. Wie gesagt, ich glaube dass Gott nicht nur eine allesumfassende Wahrheit ist, sondern auch das absolut Gute. Er ist völlige Liebe.

  2. Sie können über Jesus Christus zum Beispiel durch die Weitergabe eines Traktates ins Gespräch kommen.

    Wie oft sprechen Sie über das Wetter, Fernsehen usw. Sind diese Themen aber wichtiger oder Jesus Christus.

    Geben Sie aber nur Traktate von einer Einrichtung weiter, die das volle Evangelium verkündet!!!

    Ich bin Mitglied der Evangelischen Landeskirche (EKD). Leider kenne ich nur die Verkündigung eines Wohlfühlevangeliums. Gottesdienstbesucher sollen angenehm unterhalten werden, damit sie nicht aus der Kirche austreten und spenden. Dieses Wohlfühlevangelium ist aber kein volles Evangelium, das der Bibel entspricht.

    Wer Jesus nachfolgen will, muss sein Kreuz auf sich nehmen (Matthäus 16, 24), Gebetserhörung erfolgt nicht ohne den Willen Gottes zu befolgen (1. Johannes 3, 22), Krankheit kann z. B. eine Folge von Sünde sein (Apostelgeschichte 12,23 und 13,4-12; 2.Chronik 21,15; 1.Korinther 11,26-30), muss aber nicht (Glaubensprüfung Hiob), laue Christen wird Jesus Christus aus Seinem Mund ausspucken (Offenbarung 3, 14-22), Ermahnung im Hinblick auf das Weltgericht unterbleibt (Matthäus 25, 31-46 – wer spricht noch von der Hölle?), bei der Aufforderung zur Buße wird die Schadenswiedergutmachung nicht genannt (Lukas 19, 8.9), Sündenvergebung durch Jesus Christus nur, wenn Sünder auch ihren Schuldigern vergeben (Matthäus 6, 14.15) usw.
     
    Jesus Christus verschleudert die Verheißungen nicht im Sonderangebot, s. zum Beispiel die Leiden von Paulus (2. Korinther 11, 22-29)!
     
    Aber das gibt es ja auch bei Fernsehpredigern und „christlichen“ Schriftenmissionen, die ein Wohlfühl- bzw. Wohlstandsevangelium verkünden. Da ist Jesus Christus nur ein Vorwand, das volle Evangelium ist bei diesen nicht entscheidend, sie verfolgen ihre eigenen Interessen, nämlich bequem Spenden zu kassieren (2. Korinther 2,17; Römer 16,18; 2.Timotheus 2,15; 4,3.4; Galater 1,8).
     
    In Psalm 1 werden wir aufgefordert, täglich in der Bibel zu lesen! Wer nicht im Buch des Lebens steht (Offenbarung 20, 15), kann sich nicht darauf berufen, dass er den Weg zum ewigen Leben nicht gekannt hat und sich auf Wohlfühlprediger berufen. Es wird darüber keine Diskussion geben.
     
    Hier muss doch die Frage aufgeworfen werden, ob ein Wohlfühlevangelium ein anderes Evangelium ist und der Verkünder nach Galater 1, 8 verflucht sein soll?
     
    Achte auf dich selbst…
    1. Timotheus 4,16
     
    Es ist so bequem unmündig zu sein.
    Immanuel Kant
     
    Setzt euch unaufhörlich und mit ganzer Kraft für die Sache des Herrn ein.
    1. Korinther 15, 58
     

     

    • > Sie können über Jesus Christus zum Beispiel durch die Weitergabe eines Traktates ins Gespräch kommen.

      Das finde ich eine Superidee. Nach meiner Erfahrung vertreibt kaum etwas so effektiv wie diese merkwürdigen Traktate, die man aufgedrängt bekommt von manchen Christen. Kaum etwas zeigt so klar die reine Missionsabsicht und damit das Desinteresse am eigentlichen Gegenüber.

      • „Merkwürdige Traktate“ von wem sind die denn?
        „Desinteresse am Gegenüber“- ja, es gibt auch abgestumpfte Menschen.

        • Das krasseste sind sicherlich chick-Traktate.

          Aber auch nicht so heftige gibt es ja reichlich. Mir wurde noch nie ein interessantes zugesteckt. Das ist alles immer so christsprechblabla.

          Ich habe einmal erlebt, wie mir ein Mann am Bahnhof so ein Traktat ungefragt in die Hand drückte und dann schnell weg ging, bevor ich überhaupt was fragen konnte. Christliche Mission ala Traktat. :-))

          • Mein Traktat:
            ——————————————————————————————————————————————————-
            Vorderseite: Gibt es den Gott der Bibel und welche Konsequenzen hat das für Sie?
            Rückseite: Ich bin Mitglied der Ev. Landeskirche und beantworte gerne Ihre Fragen zum christlichen Glauben und empfehle Ihnen kostenlose Bibelfernkurse, Bücher und Webseiten (1. Timotheus 2, 4).
            Mein Name, Adresse und Webseiten.
            Keine Spendenwerbung!
            ——————————————————————————————————————————————————

            • Und hat schon mal jemand angebissen?

              Das Traktat ist wirklich harmlos. Das dicke Ende kommt da erst, wenn jemand wirklich zu dir Kontakt aufnimmt.

              Denn offen kommst du mir hier nicht vor.

            • „Denn offen kommst du mir hier nicht vor.“

              „Zu frühe Urteile sind Vorurteile, aus denen der Irrtum emporsteigt wie der Nebel aus dem Meere.“
              Pestalozzi

              Durch meine Traktate gibt es unterschiedliche Kontakte.

            • Ich kann dich hier nur danach beurteilen, was du postest. Das das dich nicht als vollständigen Menschen abbildet, ist klar.

    • Nur evangelikal?

      Antwort an Claus F. Dieterle: Als Mitglied der EKD schreiben Sie, nur immer ein Wohlfühlevangelium zu hören. Dies kann ich nicht aus 55 Jahren einer Mitarbeit in dieser Kirche bestätigen. Oder meinen Sie, man dürfe nur evangelikal sein, um richtig zu ticken? Aus gutem Grund bin ich ohne ein Schubladendenken einfach nur ein Christ. Und warum soll sich mit Gott niemand WOHLFÜHLEN? Ich halte von solchen Gräben zwischen den Gläubigen gar nichts, dies wäre Engführung und sogar Denkverbote. Als (ein wenig) Querdenker ist mir dies nicht genehm. Man kann sich Glaube, überliefert von Menschen aus 3000 Jahren Menschheitsgeschichte nicht auf wenige Bibelverse berufen, sondern nur auf den roten Faden in der der Bibel. Wer natürlich eine Auslegung der Bibel am Neuen Testament und am Leben Jesu ablehnt, kann dieser Engsicht erliegen. Ich kritisiere gerne auch Theologie und stelle Berufschristen nicht auf einen Sockel. Außerdem ist Gott vor allem Liebe und er verflucht niemand. Das Kreuz zeigt, dass Gott keine Gewalt ausübt, aber Menschen die Jesus kreuzigen.

      • „Das Kreuz zeigt, dass Gott keine Gewalt ausübt“ – von der Hölle wird nicht mehr gepredigt. Glauben die Prediger nicht daran oder wollen sie sich nicht lächerlich machen?

        „Und warum soll sich mit Gott niemand WOHLFÜHLEN?“ – wenn das nur einseitig ist und man sich bequem einrichtet ohne eine Leistung für Jesus Christus zu erbringen, entspricht das nicht dem Evangelium!!!

        • Warum auch? Es gibt keine Hölle. Die wurde irgendwann in den letzten 2000 Jshren erfunden, weil Angst die Menschen am besten bei der Stange hält.

          Deshalb kommt das Judentum auch ohne Hölle aus Es hat sie nicht nötig. Das Christentum offensichtlich schon.

  3. Die Kirche hat einen schlechten Ruf, im Umgang mit Gott und ihrem Glauben an Jesus. Die Vergangenheit ließ viele Fragen an das Leben offen, sodass es immer schwieriger wurde, sie in der Zeit zu beantworten, in die Menschen hineingeboren werden, um eben genau diese Fragen an das Leben zu richten und damit die Kirche herauszufordern.

    Gott zu vertrauen und dies zu tun, indem ich an Jesus und seine Unsterblichkeit durch uns Menschen glaube, das gibt mir die Kirche. Ich vertraue den Menschen, die sich in ihr versammeln, trotz all der modernen Widerstände, die sich gegen sie richten, statt ihr eigenes Leben so lange zu hinterfragen, bis sie bei der Geburt landen die ihr eigenes Leben repräsentiert, bis es bei Jesus angekommen ist. Das heißt, wir haben unser Gottvertrauen an die Zeit des Lebens verloren, die der Menschheit gehörte. Sie hat sie nicht immer und überall für das Leben eingesetzt, das ihre Freiheit verfügbar machte, vielmehr glaubte die Kirche bereits an ihren Sieg über alle Zeiten durch Jesus. Aber auch innerhalb der Kirche gab es Menschen, die ihre Rolle für die Menschheit ernst genommen haben. Nur leider waren sie eine Minderheit, die mit der Zeit ihre Kraft verloren hat und immer weniger Möglichkeiten fand, die Menschheit mit Jesus für das ewige Leben zu gewinnen.

    Ein ewiges Leben! Das ist eine Zusage, die erst einmal verdaut sein will, bevor sie sich so ausbreiten kann, dass es für die Person nachvollziehbar bleibt, die diese Zusage bereits vor allen Zeiten machte (Gott) und an der Person erneuerte, die für unsere Freiheit ihr Leben gab (Jesus). Seit dem Tod unseres Herrn suchten wir nach Regenten, die es besser konnten als er.

    Warum?

    Jesus hat alles richtig gemacht, doch Ewigkeit ist keine Herausforderung an einen, sie gilt für das ganze Leben inklusive all der Inhalte, die in ihrer Ordnung aus der Zeiteinheit bestehen, die von der Wiederholung dessen lebt, was Gesetz ist und ihr Recht auf Leben einzig bestätigt. Damit wird die Zeit nicht in ihrem Aufbau wiederholt oder ist in ihrem Ablauf vorgegeben, sie bringt einzig die Wiederholbarkeit zur Sprache, die sich aus ihren Inhalten ergibt. Die Menschheit hat einfach lange gebraucht, das zu erkennen, doch ich glaube, sie lernt gerade damit umzugehen.

    Heute sehe ich die Kirche als die einzige Institution auf der Erde, die von dem Zeugnis lebt, dass sie selbst hervorbrachte. Das inkludiert all die Namen, die mit diesem Zeugnis verbunden sind und vielleicht auf dem Weg verloren gingen. Nun ist es unser aller menschlichste Aufgabe, diese Namen in das Leben zurückzuholen, das ihnen von Gott gegeben war und von Menschen genommen wurde.

    Meinem Beichtvater schrieb ich in diesem Zusammenhang, dass ich kein Grab brauche, mir reicht ein Kreuz auf dem Weg, den Jesus vor mir ging und den er mir durch seine Liebe zur Braut gezeigt hat. Ich verdanke diesem Jesuiten ein von Sehnsucht erfülltes Leben nach dem Bräutigam, der schon auf der anderen Seite auf mich wartet. Hier und jetzt heißt das für mich dazusein für die, die mir die Möglichkeit geben für sie zu arbeiten, solange ich das noch kann. Für mich ist das ein Stück Freiheit, die einzig durch meine körperliche Konstitution eingeschränkt wird, an der ich selbst nur bedingt Anteil habe und arbeiten kann.

    • Ewiges Leben lässt sich nicht beschreiben

      Liebe Roswitha Steffens, Sie schreiben alles, was ich (vielleicht anders formuliert hätte), aber vollständig teile. Wichtig war mir der Satz: „Ein ewiges Leben! Das ist eine Zusage, die erst einmal verdaut sein will, bevor sie sich so ausbreiten kann, dass es für die Person nachvollziehbar bleibt, die diese Zusage bereits vor allen Zeiten machte (Gott) und an der Person erneuerte, die für unsere Freiheit ihr Leben gab (Jesus). Seit dem Tod unseres Herrn suchten wir nach Regenten, die es besser konnten als er“!

      Ich glaube zutiefst, dass wir uns das Ewige Leben, also ein Leben in dem Neuen Himmel und der Neuen Erde (einem neuen Universum mit neuen oder keinen Naturgesetzen) hier auf Erden nicht vorstellen können. Denn ewiglich leben im Einstein-Universum würde wahrscheinlich niemals sehr lange aushalten, wobei da dieses Universum wahrscheinlich mit einer Jahreszahl von 20 Stellen untergegangen ist. Im richtigen Ewigen Leben gibt es (wahrscheinlich) keine Zeit. Da ich kürzere Kommentare, auch mir selbst versprach, will ich es dabei gerne auch bewenden lassen.

      • Ich denke, wir als Teil des Aufbaus einer Erde, die den Naturgesetzen nicht widerstprechen kann und daraus ihren Anteil am Recht auf Leben gewinnt, müssen uns einzig in dem treu bleiben, der uns versprochen ist.

        • Die Natur predigt ebenfalls Gott

          Liebe Roswitha, ich habe diesen einen Satz gut verstanden. Ich lese derzeit die bei mir noch ungelesene Bücher von Hoimer von Ditfurth – u. a. über „der Geist fiel nicht vom Himmel“ – und es ist sehr phantastisch auf welche geniale Ideen stets die Evolution gekommen ist, aus den Einzellern am Ende uns zu entwickeln. Während populärwissenschaftlich diskutiert wird, ob hier unsere Naturgesetze vor dem Urknall, oder während der Entwicklung des Universums entstanden, bleibt doch eines klar: Es kann nichts Zufall sein, auch nicht, weil 1 Million Affen dann 1 Milliarde Jahre auf 1 Million Tastaturen sinnlos einhämmern und dabei immer evolutionär nicht eine einzige Seite eines lesbaren Romanes zufällig herauskommt. Die Natur predigt nur die Wirklichkeit Gottes.
          Deshalb bleibe ich aber nicht bei der Erkenntnis stehen, sondern ich liebe Gott und ich glaube fest, dass er es nicht nötig hat mit Gewalt zur regieren.

          • Eine Frage: „Unterscheiden Sie die biologische Evolution unabhängig von ihrer geistigen Entwicklung, oder verbinden sie beides mit dem Menschen?“

            Ich unterscheide die biologische Entwicklung des Körper durch das Bewusstsein für Gott, der dazu, für mich, zwingend nötig ist, um seiner Zusage (Jesuse und das Ewige Leben) in der Unversehrtheit gegenübertreten zu können, die ihr gerecht wird. Das wiederum heißt, ich weiß um die Ewigkeit in der Maßeinheit, die auch für das Leben gilt, was mir dabei hilft, das Leid zu ermessen, dem der Mensch durch Menschen ausgesetzt sind, die ihren biologischen Werdegang nicht von seiner geistigen Entwicklung trennen können. Trump und andere, mehr oder weniger selbsternannte Führer sind ein Beispiel für diese Grenze im Umgang mit dem Bewusstsein, dem das Herz für die Mutter (Kirche) fehlt, die ihre Einheit durch das Wort an der Person (?) erhebt, die ihr zuhört, wie es der Vater von Jesus bereits getan hat. Ich glaube an den lebendigen Dialog zwischen Maria und Josef, der sich aus dem Leben von Jesus ergibt, sodass durch ihn, Jesus, der Dialog um sein Leben an uns Menschen seine wahre Dimension erfährt, die es gilt in dem Namen beizubehlaten, der ihn fördern kann. Ist das Jesus, so ist es gut, ist es der Taufname der Kirche, so tut das ebenfalls gut und bleibt der Name beim Alten (Gott), so ist auch daran nichts falsch, denn er sorgt selbst für seine Erneuerung.

            Gott zu lieben ist nicht falsch, doch wäre ich mit meiner Liebe zu Gott spätestens dann nicht mehr weiter gekommen, wenn er sie nicht im Glauben an Jesus in ihrer Bedingungslosigkeit hinterfragt hätte. Erst dadurch brachte er mich mit dem Menschen auf den Weg, der dieser Liebe versprochen war. Glauben Sie mir, lieber Bernd, es gibt nichts schlimmeres als mit der Liebe zu Gott allein zu sein, sodass sie unerwidert bliebe, wäre da nicht der eine Mensch, der ihr seinen Namen gab, um sie bis zu dem Tag zu begleiten, dem sie und er geschuldet sind.

            Was bedeutet das?

            Ich weiß es nicht, doch ich glaube, das ist alles, was ich dazu wissen muss.

  4. „Macht zu Jüngern alle Völker“, der Auftrag hat sich meines Wissens nicht verändert, aber es stimmt, das Evangelium plausibel und überzeugend zu vermitteln ist richtig schwierig. Gerade in der westlichen Welt mag man lieber an einen großen Bumms vor 15 Milliarden Jahren glauben als an einen Schöpfer. Und Jungfrauengeburt, Kreuz und Auferstehung hinterlässt wenn überhaupt ein mildes Lächeln.
    Selbst wenn unsere Lebensgestaltung und Ausstrahlung positiv wahrgenommen werden, bricht das noch nicht die Mauern des Unglaubens ein.
    Beten wir für eine verlorene Welt und bitten den Allmächtigen um sein Eingreifen !

    • > Selbst wenn unsere Lebensgestaltung und Ausstrahlung positiv wahrgenommen werden

      Was sie in der Regel nicht werden, da es da meist keine Unterschiede gibt. Siehe hier Themen zu Sünde, wo klar von Christen gesagt wird, dass es völlig normal für Christen ist, wie alle zu sündigen, denn ihnen wird ja vergeben. Wo soll denn da was besonders positives wahrgenommen werden?

      Und über die Wahrnehmung der Institution Kirche brauchen wir da wohl gar nicht erst zu sprechen. Bei den ganzen Skandalen.

  5. Ich erlebe das nicht so. Ich komme immer mal wieder mit Bekannten oder Arbeitskollegen auf das Thema Glauben. Aber da geht es dann ums Zuhören, was der andere denkt und glaubt und einfach erzählen, wie ich Glauben sehe und erlebe. Völlig ohne missionarische Absicht.

    Und ich denke, da ist das Problem vieler Christen. Sie sehen solche Gespräche oft missionarisch. Und darauf ĥaben viele eben keine Lust. Zu Recht

    • Gute Theologie und mehr Glaubenswissen

      Meine Antwort gilt dem Stammtischbruder und Chey gleichzeitig. Ich machte oft die Erfahrung, dass Menschen und insbesondere junge Leute sogar ein großes Bedürfnis haben über den christlichen Glauben oder Religion generell zu sprechen. Was sie nicht möchten „irgendwie von hinter durchs Auge geschossen“ beeinflusst zu werden. Ich habe insbesondere selbst in jungen Jahren erlebt, (ist allerdings bereits vor über 50 Jahre gewesen), dass in einer christlichen Freizeit sehr viele und fast alle Jugendlichen sehr interessiert am christlichen Programm waren. Dies hing auch damit zusammen, dass dieses Programm nicht verpflichtend war und jede/r hätte auch Boot fahren können auf den schönen norwegischen Fjord. Es war letztlich eine sehr gute Arbeit möglich, weil ein großes Interesse herrschte. Im übrigen waren die Teilnehmer/innen eben auch hier nicht ausschließlich übliche christliche Zielgruppe. Was sich heute (vielleicht) veränderte haben könnte, ist die Suche oder Begehrlichkeit von religiöser Erfahrung, die öfters auch kein christliches Fundament hat, wobei ich nicht die herkömmlichen Sekten meine, sondern das Interesse an Esoterik, im niederschwelligen Bereich auch zu Verschwörungstheorien. Wegen diesem Umstand ist neben einer guten theologischen Grundlage ebenso mehr intelligente Apologetik sehr sinnstiftend und insgesamt wäre es gut, wenn alle Christinnen und Christen mehr über den Glauben wissen. Auch dass es normalerweise keine Stelle gibt, die auf Punkt und Komma festlegt, was richtiger Glaube ist, oder ein nicht richtiger. Es bewährt sich nur richtiger Glaube, der auch letztlich (zumindest nach protestantischer Vorstellung) hier eine große Hoffnung an Gott adressiert und eher als eine Geschenk des Himmel erkannt wird. Ich meine damit aber nicht, dass in diesem Sinne alles vorbestimmt ist, denn wir haben Denk-, Gedanken- und Handlungsfreiheit, damit aber auch Verantwortung für alles was wir tun. Wäre alles vorbestimmt ob ich Christ bin oder nicht, hätte keiner die Wahl. Ich glaube zwar im Sinne einer Verlorenen Welt, dass dieses alte Universum irgendwann stirbt, aber nicht eine untergehende Menschheit, denn Jesus hat die Versöhnung mit Gott und die Vergebung aller Sünde ein für alle Mal besiegelt. Das Kreuz von Golgatha ist dazu sinnbildlich ein himmlisches notarielles Dokument: Die Sünde wurde am Kreuz angenagelt und sinnbildlich exemplarisch durchgestrichen. Es werden sich alle Menschen freiwillig mit Gott versöhnen, der mit seinem Versöhnungswerk nicht scheitern kann oder irren. Aber wie fast alles im Glauben ist dies eine große Hoffnung und kein Dogma.

      • Auf einer christlichen Freizeit waren die Teilnehmer an christlichen Gesprächen interessiert? Überraschend. *Ironie aus*

        Ich hoffe, Du siehst den inhaltlichen Unterschied zu meinem Post und zum Thema.

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