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„Star Wars“-Gottesdienst – zum Mieten

Mit Darth Vader in der Kirchenbank sitzen und neben einem Jedi das Vaterunser beten? Genau das ist ein Angebot des Jugendamts des Erzbistums Bamberg.

Beim Jugendamt des Erzbistums Bamberg können Interessierte künftig einen „Star Wars“-Gottesdienst für die eigene Gemeinde buchen – Kostüme, Technik, Ablauf und Priester inklusive. Unter dem Motto „Möge die Macht Gottes mit Dir sein“ tauchen Besucherinnen und Besucher in eine andere Galaxie ein, teilte das Erzbistum mit. Premiere hat der neue buchbare Jugend-Gottesdienst am Samstag (18. April, 20 Uhr) im Jugendhaus der Burg Feuerstein.

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Diözesanjugendpfarrer Gerd Richard Neumeier geht es aber nicht um plumpe Effekthascherei: „In den ‚Star Wars‘-Filmen geht es um Gut und Böse, um Licht und Dunkel – also um all die Themen, die im Christentum, in der Bibel und im Leben aufleuchten.“ Es sei sein Grundprinzip der Welt, dass es Gut und Böse gebe, erläuterte der katholische Priester. „Wir können unseren christlichen Glauben als Einladung Gottes verstehen, dass sich das Licht, das Gute und der Frieden verbreiten.“

Star Wars verbindet Generationen

Das Jugendamt will „kreative Angebote für Pfarreien schaffen, die sie selbst aus finanziellen oder zeitlichen Gründen nicht leisten können“, erläuterte Neumeier. Im vergangenen Jahr habe man einen Gottesdienst zur Bewahrung der Schöpfung unter dem Motto „We are the World“ angeboten. Das Schöne am neuen „Star Wars“-Gottesdienst sei, dass man nicht nur Kinder und Jugendliche erreiche, sondern auch deren Eltern. Immerhin gebe es die Science-Fiction-Saga seit den 1970er Jahren.

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13 Kommentare

  1. Dass Star Wars Fans diese Veranstaltung gut finden können, wundert mich nicht.
    Das spricht aber nicht gerade dafür, dass dort wirklich das Evangelium vom Herrn und Retter Jesus Christus verkündigt wird.

    Liebe Grüße
    Aku

    • Im Science-Fiction-Bereich ist das Christentum als Religion eh selten thematisiert.

      Als Film/Serie fällt mir da eigentlich nur Babylon 5 ein, wo Religion ein großes Thema ist und sowohl der Katholizismus als auch die Baptisten sehr positiv dargestellt werden. Auch das Judentum ist dort häufig thematisiert.

      Die stärkste religiöse Szene ist aber, als den Außerirdischen (die auf ihren Welten in der Regel nur eine Religion haben) die Religion der Erde kennen lernen wollen, was ja auf Grund der Vielfalt gar nicht geht. Die Lösung des Commanders sollte man allen irdischen Predigern ins Stammbuch schreiben:
      https://www.youtube.com/watch?v=8Hg_TRynRIs

  2. Tach,
    Ich hab den Wortgottesdienst am Samstag mit meinen 2 Kids und meiner Frau besucht. Wir sind regelmässige Kirchgänger, also Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Hochzeiten und Beerdigungen. wir waren noch nie auf Burg Feuerstein, haben von der Aktion ehr zufällig erfahren. Mein Sohn ist großer Star Wars Fan und wir konnten uns nicht vorstellen das man die zwei Themen in einem Gottesdienst verknüpft bekommt. Wir sind eines besseren belehrt worden. Uns hat der Gottesdienst super gefallen, vielen Dank dafür an Obi Wan KeNeumeier. Ich würde mir mehr Wortgottesdienste von diesem Formaten wünschen. Das würde zumindest uns als Familie des öfteren in die Kirche bringen.

  3. Man kann hier viel theologisch philosophieren….
    Wenn aber auch nur 1 Seele durch einen solchen Gottesdienst zu Jesus findet, hat er sich schon gelohnt.
    Also geht hin und seht, bevor ihr urteilt
    Daher: Herr, lass Du in diesen Gottesdiensten dein Wort und dein Evangelium Herzen erreichen. Amen.

    • @Rsj:
      Gott kann aus menschlichen Mist einen guten Dünger machen.
      Aber das ist keine ausreichende Rechtfertigung, den Mist (zum Beispiel Vermischung von Wahrheit und Lüge) zu machen.
      Diese Vermischung von Wahrheit und Lüge kann auch geistlichen Schaden anrichten.
      Auch wenn es vor allem auf das Wirken Gottes ankommt, sollen die Menschen trotzdem das Richtige tun.

      Liebe Grüße
      Aku

  4. Grundsätzlich kann man Star Wars als Thema für einen Gottesdienst verwenden, so wie man praktisch jedes Thema nutzen kann.
    Aber die angebliche „helle und dunkle Seite der Macht“ entspricht nicht der Bibel als geschriebenes Wort Gottes.
    Eigentlich ist es sogar eine antichristliche Philosophie, der in einem Gottesdienst mit diesem Thema klar widersprochen werden muss!!!
    Dass speziell die erwähnten Gottesdienste diesen Widerspruch zu dieser antichristlichen Philosophie leisten können und wollen, kann man wohl erheblich bezweifeln!!!

    In einem christlichen Gottesdienst muss das Evangelium verkündet werden und nicht einer antichristlichen Philosophie Raum gegeben werden, um die Menschen zu ködern, die Kirche aufzusuchen!!!

    Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden,
    Gott ist Licht und in ihm ist keinerlei Finsternis. (1. Johannesbrief 1:5ff.)

    Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und uns in das Reich seines geliebten Sohnes versetzt, in dem wir die Erlösung durch sein Blut haben, nämlich die Vergebung der Sünden. (Kolosser 1:13-14)
    Es gibt nicht eine „helle und dunkle Seite der Macht“.
    Entweder gehört man zum Reich Gottes des Lichts oder man gehört zum Reich der Finsternis in der Gottesferne!!!
    Wer nicht Jesus Christus als Herrn und Retter in sein Leben aufnimmt, der bleibt in der Finsternis!!!

    Liebe Grüße
    Aku

    • Ist es wirklich antichristlich, also gegen das Christentum?

      Oder einfach nur nichtchristlich?

      Natürlich kann man als Christ alles nichtchristliche als antichristlich sehen. Aber dann ist man wirklich bei schwarzweiß und einem religiösen Narzissmus.

      George Lukas hatte jedenfalls sicher nichts antichristliches im Sinn. Er hat sich bei vielem bedient, wild gemischt und daraus eine Space Opera gemacht. Insofern findet man bei Star Wars auch christliche Elemente, aber christlich ist es sicher nicht

      • @Chey:
        Als Christ habe ich keinen Absolutheitsanspruch in Bezug auf meine Meinung.
        Aber der Herr und Retter Jesus Christus hat einen Absolutheitsanspruch!!!

        Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. (Lukas 11:23)

        Wer nicht durch den Glauben an den Herrn und Retter Jesus Christus die Gnade Gottes annimmt, bekommt keine Sündenvergebung und damit kein ewiges Leben im Frieden mit Gott!!! In Bezug auf Jesus Christus gibt es keine Neutralität. Wer ihn als Herrn und Retter annimmt, der hat das ewige Leben im Frieden mit Gott.
        Wer das nicht macht, der muss ein absolut sündloses Leben führen, um im Gericht vor dem heiligen und vollkommenen Gott bestehen zu können!!! Und das ist normalerweise für einen Menschen nicht möglich.

        Denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden unverdient gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist. (Römer 3:23-24)
        Wer das im Glauben an Jesus Christus annimmt, der hat das ewige Leben im Frieden mit Gott.

        Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus. (Römer 5:1)

        Liebe Grüße
        Aku

        • Auch durch Berufung auf eine höhere Instanz bleibt es dennoch nur Deine Meinung. Du legst die Bibel eben in Deinem Sinne aus. Andere Christen kommen zu anderen Ansichten.

          Was ich davon halte, habe ich schon geschrieben.

          Ich finde so eine Ansicht traurig.

          Christen, die so denken, sagen oft auch gern, dass sie sich verfolgt fühlen, alle gegen sie sind usw.. Wenn man aber gegen alle anderen ist, liegt das an einem selbst und nicht an den anderen.

          Der Funke Gottes lebt in jedem Menschen. (die Überzeugung meiner Glaubensgruppierung). Das ist Voraussetzung für Frieden auf Erden. Und nicht, alle anderen zu verurteilen.

          • @Chey:
            Natürlich schreibe ich hier meine Meinung. So wie Du und die anderen Schreiber auch. Ich habe auch nie das Gegenteil behauptet!!!
            Aber ich begründe meine Meinung in den wesentlichen Dingen mit der Bibel als Wort Gottes!!!
            Und ich kenne mich einigermaßen gut in der Bibel aus und verwechsle nicht Genesis und Exodus.
            Erst recht nicht dann, wenn mich ein anderer Kommentator schon auf die richtige Bibelstelle hingewiesen hat!!!
            Aber ich habe Dich in der anderen Kommentarspalte auf die richtige Bibelstelle hingewiesen und Du bist mir trotzdem noch mit dem falschen Bibelbuch (Genesis) gekommen!!!
            Das zeigt, dass Du Dich doch nicht so gut in der Bibel auskennst.

            Außerdem geht es mir nicht darum, andere zu verurteilen!!!
            Trotz aller Fehler, die ich auch habe und mache, ist es meine Liebe zu Gott und den Menschen, die mich dazu treibt, das was ich als Wahrheit erkannt habe, sei es wahr oder unwahr, anderen mitzuteilen.
            Und das erfordert mehr MUT UND LIEBE als alles stehen zu lassen!!!

            Außerdem bist Du mindestens genauso verurteilend wie ich!!!
            Zum Beispiel als Du mir vorgeworfen hast, dass ich mit zweierlei Maß messen würde. Das verwendet man vor allem, wenn jemand Heuchelei oder Doppelmoral anwendet usw.

            Liebe Grüße
            Aku

            • Aku und Chey: Es wäre nett, wenn ihr ab jetzt wieder über die Themen der Artikel diskutiert. Danke. Noch Anmerkungen zu Star Wars? Oder Gottesdiensten? Ist die Macht mit euch? MfG, das JDE-Team

  5. Ich finde Star Wars hier unglücklich gewählt.

    Es gibt ja als Religion den Jediismus. Dieser ist nur zum Teil eine Spassreligion. Er wird von manchen seiner Anhänger durchaus ernst betrieben. In Großbritannien war er dicht vor einer Anerkennung.

Die Kommentarspalte wurde geschlossen.