Ein Wettbewerb zur Neugestaltung und „Aufwertung“ des Lutherdenkmals in Berlin-Mitte ist entschieden. Der Siegerentwurf setzt auf Restaurierung und behutsame Ergänzungen.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen hat einen Siegerentwurf für die Aufwertung des Lutherdenkmals an der St.-Marien-Kirche in Berlin-Mitte ausgewählt. Den Zuschlag erhielt das Planungsbüro BASD – Gerhard Schlotter und Claudia Kruschel-Bücker Architekten gemeinsam mit den Künstlern Maria Vill und David Mannstein. Ziel sei es, das historische Denkmal behutsam zu restaurieren und stärker in den städtischen Raum einzubinden.
Der Entwurf sieht vor, die bestehende Lutherfigur zu restaurieren und durch neue Elemente zu ergänzen, darunter ein Natursteinsockel, eine umlaufende Sitzbank und eine Informationsstele. Damit soll die Bedeutung des Denkmals sichtbarer werden und zugleich eine bessere Aufenthaltsqualität entstehen, heißt es in einer Pressemitteiung der Senatsverwaltungt. Für die Umsetzung stehen im Rahmen der Städtebauförderung bis zu 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Das Lutherdenkmal wurde 1895 errichtet, im Zweiten Weltkrieg jedoch weitgehend zerstört. Seit 1989 steht die zentrale Figur wieder nahe der Marienkirche.
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