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Gott finden: 5 wertvolle Impulse, um Gott zu begegnen

Schon zu Zeiten der Bibel wie auch heute noch sucht Gott den Kontakt zu uns Menschen. Gottes Wort ist voller Geschichten von Menschen, die Gott begegnen. Doch wie geht dieses „Suchen, Klopfen, Bitten“, von dem die Bibel spricht? Fünf Ideen, um offen für Gott zu werden.

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Viele Christen benutzen Sätze wie: „Dann hat Gott zu mir gesagt…“, „…neulich gab Gott mir den Eindruck, dass…“, „…nachdem ich Gott gefragt hatte…“ Haben Sie solche Formulierungen auch schon mal gehört? Und hat sich danach bei Ihnen ein großes Fragezeichen im Kopf eingenistet, wie man Gott wohl eine Frage stellen, ihn mitten im Alltag erleben oder von ihm eine konkrete Antwort bekommen kann? Zugegeben: Das klingt tatsächlich fremd. Wie soll ich mir das denn vorstellen? Ein sagenumwobener Zettel, der vom Himmel segelt? Die ominöse Stimme aus dem Nichts? Der aufrüttelnde Traum?
Ich bin tatsächlich davon überzeugt, dass Gott jeden dieser Wege wählen könnte, um Kontakt zu uns aufzunehmen. Gleichermaßen glaube ich, dass es sich hier doch eher um sehr seltene Ausnahmen handelt. Aber dennoch spreche ich – und viele andere Menschen auch – aus Erfahrung, wenn ich sage, dass Gott sich auch heute noch den Menschen mitteilt und wirklich mitten im Alltag erlebbar ist! Nur wie? Natürlich würden sich eine Menge der Erlebnisse, die Menschen als „Begegnung mit Gott“ betiteln, auch als Zufall, Einbildung oder Wunschdenken abtun lassen. Doch wenn wir grundsätzlich der Annahme offen gegenüber stehen, dass es einen Gott gibt, der diese Welt und jeden einzelnen Menschen erschaffen hat, wieso sollte es ihm dann heute unmöglich sein, zu uns zu sprechen?

Die Vielseitigkeit von Gottes Reden

Ein Blick in die Bibel hilft uns, die Vielseitigkeit des Redens Gottes zu erahnen: Da begegnet Mose einem brennenden Dornbusch, der von einer hörbaren Stimme begleitet wird. Da gibt es einen Elia, der Gott nicht im Feuer und nicht im Sturm, aber in einem sanften Sausen ausmachen kann. Da ist ein Paulus, der durch einen Traum Wegweisung erfährt. Menschen erleben Wunder, führen Gespräche, lesen Texte. Die Palette ist gleichermaßen individuell wie reichhaltig – ein Schema lässt sich kaum ausmachen.

„Bittet, und ihr werdet erhalten. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und es wird euch die Tür geöffnet werden.“ Matthäus 7,7

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Doch gibt es eins, was alle „Hörenden“ miteinander vereint: Sie gestehen Gott zu, dass er zu ihnen sprechen, ihnen begegnen darf. Sie bringen eine gewisse Offenheit mit. Sie wollen die Chance nicht verstreichen lassen, mit Gott in direkten Kontakt zu kommen. Hand aufs Herz: Wie sieht das bei mir aus? Will ich wissen, was Gott mir zu sagen hat? Bin ich bereit, mich von ihm unterbrechen zu lassen? Um noch einmal die Bibel zu zitieren, lesen wir zum Beispiel in Matthäus 7,7: „Bittet, und ihr werdet erhalten. Sucht, und ihr werdet finden. Klopft an, und es wird euch die Tür geöffnet werden.“

Gott begegnen: Wie geht das praktisch?

Wie aber kann ich suchen, klopfen, bitten? Wie werde ich denn offen für eine Begegnung mit Gott? Die Antwort steckt vor allem in unserem Herzen. Wenn mir etwas wichtig ist, dann findet es in der Regel einen Platz in meinem Herzen. Ist es mir also wichtig, dass Gott die Möglichkeit bekommt, zu mir zu sprechen? Habe ich Sehnsucht danach, eine Begegnung mit Gott zu erleben? Im Buch der Sprüche steht, dass Gott unser Herz anschaut. Wenn dort also Plätze sind, die diese Wünsche beherbergen, dann sieht Gott das. Und dann hat er bereits eine gute Möglichkeit, daran anzuknüpfen. Ich kann aber noch mehr Bereitschaft signalisieren. In einer Geschichte, die dem Propheten Maleachi widerfährt (nachzulesen im gleichnamigen Buch der Bibel), sagt Gott: „Stellt mich auf die Probe …!“ (Mal. 3,10) Auch, wenn die Situation in dieser Geschichte eine andere ist, so wird doch etwas über Gottes Wesen deutlich: Wir dürfen ihn prüfen. Mit ihm ringen. Fragen stellen. Er kann damit umgehen. Mehr noch: Er freut sich darüber.

Dazu seien noch ein zwei wichtige Dinge ergänzt: Es handelt sich natürlich nur um Gedankenanstöße, die Sie inspirieren sollen. Wie Sie sie abwandeln, für sich passend machen, ist Ihnen völlig frei gestellt. Es handelt sich ja nicht um Zaubermethoden! Zaubermethoden ist auch das Stichwort für eine zweite Ergänzung: Wann, wie, ob und wodurch Gott zu uns redet, können wir nicht „machen“ oder erzwingen – egal, welchen Weg wir wählen. Gott bleibt immer noch Gott und in seinem Handeln souverän. Wir können ihm die Tür öffnen, Wünsche und Gedanken konkret formulieren und mit dem uns größtmöglichen Vertrauen und Hoffnung auf sein Reden und Handeln warten. Damit wäre unser Teil dann aber auch getan!


Fünf Ideen, um offen für Gott zu werden

Bild: pixabay
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1. Sich von einem Christen von seinen Erfahrungen berichten lassen. Das klingt zunächst vielleicht recht wenig abenteuerlich. Aber die besten Geschichten schreibt doch das Leben. Und zu hören, wie andere Menschen ihren Alltag mit Gott bewältigen und seine kleinen Liebesbotschaften entdecken, kann unglaublich bereichernd sein. Außerdem bietet es die Gelegenheit, Rückfragen zu stellen: „Du redest mit Gott? Wie machst du das denn?“ „Gott hat dir etwas klar gemacht? Woher weißt du, dass es Gott war und nicht deine eigenen Gedanken?“ Zu hören, auf welche unterschiedlichen Weisen Gott spricht, schärft das eigene Gehör und den eigenen Blick, um Gottes Stimme und sein Handeln nicht zu verpassen!

Gottesdienst (Foto: Jesus.de)

2. Verschiedene Gottesdienste besuchen. So unterschiedlich Gott seine Begegnungen mit uns gestaltet, so verschieden sind auch die Menschen, die ihr Leben mit ihm leben. Da ein Gottesdienst eigentlich nichts weiter ist, als ein Treffen von Menschen, die einen Teil ihres Weges mit Gott auch miteinander gehen, widerspiegeln diese Treffen diese Vielseitigkeit. In Ihrer Nähe gibt es sicher unterschiedliche christliche Kirchen und Gemeinden, die ihre Gottesdienste zu verschiedenen Zeiten, mit verschiedenen Inhalten und auf verschiedene Weise feiern. Sie einmal in einem bestimmten Zeitfenster zu besuchen (zum Beispiel einen Monat lang immer einen anderen), gibt Gott die Möglichkeit, andere Kanäle für eine Begegnung zu nutzen, als ihm sonst zur Verfügung stehen.

Bild: pixabay

3. Dankbar zurückblicken. Im Laufe eines Tages passieren uns unendlich viele Dinge. Schönes, Herausforderndes, Lustiges, Bereicherndes, Verwirrendes. Vieles davon vergessen wir schnell wieder, obwohl es vielleicht von größerer Bedeutung war, als wir ahnen. Deswegen ist es eine wertvolle Angewohnheit, am Ende eines Tages inne zu halten und das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen. Gab es Situationen, in denen ich vor Unheil bewahrt worden bin? Hat sich etwas zum Positiven verändert, obwohl ich mit einem schlechten Ausgang gerechnet habe? Haben sich heute Probleme gelöst oder Fragen geklärt? Wo konnte ich Herausforderungen bewältigen? Wenn wir so den Tag zurück in Gottes Hände legen, werden wir erkennen, dass Gott viel präsenter war, als es uns in der jeweiligen Situation vielleicht aufgefallen ist!

Gebet (Pixabay – public domain)

4. Eine Verheißung beten. Die Bibel ist voll von Versprechen, die Gott den Menschen gibt. Manche sind für eine spezielle Person in einem speziellen Moment, andere sind auch für uns heute noch gültig. Die einen von den anderen zu unterscheiden, ist relativ einfach: Lesen Sie einmal den ganzen Sinnzusammenhang oder Abschnitt in der Bibel. Handelt es sich um eine Geschichte, in die hinein Gott dieser einen Person (oder einer Menschengruppe) etwas zuspricht? Oder geht es um einen Text, der ganz allgemein an die Menschen gerichtet ist? Vor allem in den Psalmen und Sprüchen gibt es viele Verheißungen, die auch heute noch für uns gültig sind. Und wenn Gott etwas versprochen hat, dann wird er es auch halten. Darauf können Sie sich berufen. Sprechen Sie ihn in einem einfachen Gebet auf eines seiner Versprechen an und bitten Sie ihn Ihnen zu zeigen, wie dies in Ihrem Leben Realität werden kann. Bleiben Sie dran und lassen Sie nicht locker, auch wenn es einige Zeit und einige Gebete kostet! Aber Achtung: Eine Menge Verheißungen sind in einem Atemzug mit einer Bedingung verbunden. Wir haben also auch unseren Teil dazu beizutragen. Sind Sie dazu bereit?

Foto: Pixabay

5. Ein Gespräch mit Gott schreiben. Vielleicht kann Ihnen auch folgende Übung helfen, Kontakt mit Gott aufzunehmen. Ihnen liegt ein Thema oder eine Frage auf dem Herzen und Sie fragen sich, was Ihnen ein liebender Gott antworten würde? Dann greifen Sie zu Zettel und Stift und schreiben Sie auf, was Ihnen unter den Nägeln brennt. Formulieren Sie es so, als würden Sie Gott direkt ansprechen: „Gott, ich habe heute eine wichtige Frage an dich, nämlich …“ Nun nehmen Sie einen Stift in einer anderen Farbe und schreiben Sie auf, was Gott auf Ihre Frage oder Ihr Anliegen antworten könnte. Wenn Ihnen zu dem, was Sie „in Gottes Namen“ schreiben, neue Gedanken/Fragen/Anliegen aus Ihrer Sicht kommen, greifen Sie wieder zu dem Stift in Ihrer Farbe und schreiben auch diese Dinge auf. Auf diese Weise entsteht ein Gespräch mit Gott, dass zwar aus Ihrer Feder stammt, was aber durchaus das Potenzial hat, Gottes Reden für Sie deutlich werden zu lassen. Ich selbst habe erlebt, dass sich auf diese Weise in Fragen oder Problemen, die mich schon lange bewegt haben, plötzlich Aspekte und Perspektiven eröffnet haben, die mir bis dato noch nie aufgefallen waren!

Von Elena Schulte


Dieser Artikel ist zuerst in der Zeitschrift JOYCE Special Gottmomente erschienen. In dieser Zeitschrift geben Frauen Einblick in ihre persönlichen Erlebnisse mit Gott. Das Heft eignet sich ideal zum Weitergeben und Verschenken und ist zu günstigen Mengenpreisen erhältlich.

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