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Neue Medienstrategie: Kirche in Hessen-Nassau ersetzt Mitglieder-Magazin durch persönliche Briefe

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Die gegenwärtig in Weilburg tagende Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Freitag ein neues Medien-Kommunikationskonzept beschlossen.

Es soll das bisherige Mitgliedermagazin ECHT ablösen, das Ende 2011 auslaufen wird. Demnach wird an die Stelle des zentralen Printmediums ein miteinander venetzes Bündel von Maßnahmen treten.

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Kernstück ist ein persönlicher Brief – Arbeitstitel „Impuls-Post" – der etwa drei mal pro Jahr postalisch an alle Mitglieder geschickt wird. Er soll einen kompakten geistlichen Gedanken und damit einen Impuls für die eigene Lebensgestaltung enthalten. Dieser Impuls-Post treten weitere Medien zur Seite: Artikel für Gemeindebriefe, Plakate für Schaukästen, Banner für kirchliche Gebäude. Sie sollen das jeweilige Thema vertiefen.

Im Rahmen des neuen Konzepts werden auch die Internetaktivitäten aktualisiert und ausgeweitet. Die Website ekhn.de wird auf den neuesten technischen und interaktiven Stand gebracht. Mit Hilfe einer neuen Online-Plattform – Arbeitstitel Facett.net – soll die Öffentlichkeitsarbeit der EKHN auf allen Ebenen besser gebündelt werden. Das Konzept sieht zudem vor, einen Materialdienst für die Gemeindebriefe der lokalen Kirchengemeinden bereitzustellen und deren Gestaltung zu fördern.

Kirchenpräsident Dr. Volker Jung begrüßte das neue Konzept, da es das mediale Handeln der EKHN im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit besser vernetze. Es nehme zudem ernst, dass Kirchenmitglieder sich unterschiedlich intensiv mit dem Glauben und der Kirche befassen wollen. Nun erhielten Hochinteressierte und weniger Interessierte nicht mehr unterschiedliche, sondern gleiche inhaltliche Impulse, aber in unterschiedlicher Intensität. Zugleich eröffne sich die EKHN die Chance, thematische Impulse in einer breiten Öffentlichkeit intensiver zu setzen als das bislang der Fall sei. Berücksichtigt werde auch der aus vielen Dekanaten und Gemeinden vorgetragene Wunsch, dass die EKHN sie mit Medien besser vor Ort unterstützen möge.

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Das Konzept soll im Jahr 2012 schrittweise umgesetzt werden.

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