Dieter Kohl, der Gründer von „gott.net“, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Er etablierte Großflächenplakate mit christlichen Botschaften in Deutschland.
„Inspiriert durch Aktionen in den USA brachte er die Idee der Mission über Großflächenplakate in den 1990er-Jahren nach Deutschland – mit dem Wunsch, dass Gott mitten im Alltag der Menschen zu Wort kommt“, heißt es in einem Nachruf auf Kohl auf der Webseite der Marburger Medien. Kohl erfand Botschaften wie „Ich liebe dich. – Gott“, die auf Autobahnplakaten und an Kirchtürmen zu sehen waren. Für das Autobahnplakat „Wir müssen miteinander reden. – Gott“ erhielt Kohls Verein gott.net 2004 vom Fachverband Außenwerbung die silberne Auszeichnung in der Kategorie „Kultur“ des Deutschen Plakat Grand Prix.
2017 ließ Kohl mit dem Segen der Europäischen Zentralbank zehntausend 0-Euro-Scheine produzieren, auf denen der Reformator Martin Luther abgebildet war – dazu der Satz: „Gottes Gnade gibt es umsonst.“ Im Jahr 2020 gab Kohl die Arbeit von gott.net an die Stiftung Marburger Medien ab (Jesus.de berichtete).
Kohl verstarb nach Angaben der Marburger Medien m 17. Oktober. „Dieter Kohl verband journalistische Begabung mit hoffnungsvollem Glauben und einem feinen Gespür für Sprache. Mit Kreativität und Herz hat er Wege gesucht, damit Menschen auch jenseits von Kanzeln und Kirchenbänken Gottes Zuspruch erfahren“, heißt es im Nachruf der Stiftung.

Warum wird punktuell Meinungsfreiheit verunmöglicht
„Dieter Kohl, der Gründer von „gott.net“, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Er etablierte Großflächenplakate mit vielen christlichen Botschaften in Deutschland. 2017 ließ Kohl mit dem Segen der Europäischen Zentralbank so zehntausend 0-Euro-Scheine produzieren, auf denen der Reformator Martin Luther abgebildet war – dazu der Satz: „Gottes Gnade gibt es umsonst.“! Insbesondere der letzte Satz von der Freien Gnade Gottes ist wohl
hoffentlich nicht nur ein Mythos, (also eher ausschmückende und/oder dichterische Freiheit), sondern eigene authentische Gotteserfahrung jenes Reformators, der auch wie alle großen Christinnen und Christen in Bibel und Gegenwart auch Schattenseite hatte. Uns geht es doch so wie ALLEN: „Wir sind allzumal Sünder(innen) und mangeln des Ruhmes, den wir vor Gott haben sollten“! Gott kann Kritik ertragen, kaum Beziehungslosigkeit.
Daher bin ich zuversichtlich, dass ERSTENS unsere schlichte Freiheit, von Gott uns allen als immanent geschenkt, sogar notfalls auch das Böse oder das Destruktivste zu wollen und zu tun, sogar dem Himmel unantastbar scheint. Sonst hätten wir keine Eigenverantwortung für`s Wollen und Tun, wären also nur Marionetten. ZWEITENS gibt es kein absolutes Wissen durch den Glauben, er ist keine allumfassende Lehre, die Sinn und Sein von uns Menschen und des Universums widerspruchsfrei erklärte. DRITTENS sehen wir hier Wahrheit nur wie in einem Dunklen Spiegel, aber erst dort im Himmel aber von Angesicht zu Angesicht mit Gottes. VIERTENS wurde damals alle Lehre auch von Jesus selbst zusammengefasst, dass wir Gott und den Nächsten wie uns selbst lieben dürfen. FÜNFTENS gibt es daher unterschiedliche Sichtweisen (besser „Perspektiven) auf unseren Glauben, Kirchen, Konfessionen, unterschiedliche Glaubenstraditionen. Denn ich und so gut wie jeder Christ haben haben immer das private Gottesbild tief in uns verankert. Solange dies nicht zur absoluten Wahrheit über andere Meinungen und Wahrheiten generiert, ist das auch tolerabel. Aber nur ein friedlicher (produktiver) Streit über alle unsere Werte und Normen ist daher selbstverständlich. Allerdings sind Werte und Normen eben Werte und Normen und für viele Menschen ein Privatheiligtum. Es kommt also auf die Form der Kommunikation an. Diese sollte möglichst friedfertig bleiben.
Daher liebe Redaktion, bitte nicht übelnehmen: Warum haben sie aber die am 24. Oktober noch stehende drei ersten Kommentarspalten über die
Weltgemeinschaft der Reformierten Kirchen, das Konzil zu Nizäa und die Scharfe Kritik im Deutschen Kirchenblatt ABGESCHALTET. Ich streite gern mit jedem über unsere innerkirchliche Christenheit und Kirchenstrukturen und alle ihre Berechtigung und/oder Kritik. Kommentare zu verhindern wäre nur in absoluten Grenzsituationen angebracht, wenn hier Hass und Hetze verbreitet und dies auch noch dazu diente, rechtsradikalen oder zweifelhaften Kräften dazu diente, im Netz auch gegen Glauben und Christlichkeit generell zu hetzen. Aber ansonsten bitte ich meine manchmal nervige Kritik in Kommentaren und diejenigen von Anderen, die ganz anders denken, doch zu tolerieren. Die Meinungsfreiheit einzuschränken ist nicht deshalb legitim, weil man innerkirchlich für eine bestimmte Frömmigkeitsform geradestehen soll. Dies tun wir ja unterschiedlich auch, jeder nach seiner eigenen Weltsicht. Und wie gesagt: Die Wahrheit sehen wir erst im Himmel auch nur in Perfektion. „(Kurze) Antwort ist phantastisch“!
Lieber Herr Hehner, die Kommentarspalten habe ich am Freitag abgeschaltet, da wir an dem Tag personell eng besetzt waren. Sie sind nun wieder offen. MfG, Malin aus der Jesus.de-Redaktion